
07.06.11: Positive Ausstrahlung besteht nicht in Perfektion, sondern entsteht aus dem souveränen Umgang mit der eigenen Besonderheit
Warum wirken so viele Menschen so anziehend, obwohl sie äußerlich mit Makeln behaftet sind? Die Antwort darauf ist vielfältig: Sie haben Ausstrahlung. Sie haben ein mitreißendes Wesen. Sie sind positiv. Sie sind selbstsicher. Sie sind sich ihrer selbst bewusst. Und sie gehen ihren eigenen Weg. Auf der ewigen Suche nach Anerkennung ist nicht Schönheit das entscheidende Element, sondern Einzigartigkeit, Ausstrahlung und Selbstbewusstsein.

Amerikanische Soziologen haben herausgefunden, dass Schöne auch schöner leben sollen. Schöne Babys werden nämlich länger angelächelt. Schöne Kinder dürfen mehr spielen und man verzeiht ihnen Blödsinn deutlich rascher. Schöne Schulkinder haben bei gleicher Leistung oft die besseren Noten. Sie haben mehr Freunde und verdienen im Berufsleben sogar mehr Geld. Aber was ist überhaupt Schönheit?
Mit Sicherheit kann gesagt werden: Schönheit ist subjektiv, ist kulturell und geschichtlich geprägt und liegt im Auge des Betrachters. Es ist also kein Wunder, dass wir heutzutage immer mehr an unserer äußeren Schönheit feilen und uns von dieser umso mehr Erfolg versprechen. Mit einem attraktiven Äußeren werden unbewusst positive Charaktereigenschaften verbunden. Dies liegt in der Evolution begründet, als der berühmte erste Eindruck noch über Leben und Tod entschieden hat. Schönheit versichert demnach beste Gesundheit, Kraft und gute Gene.

Doch geht es bei dieser Schönheit gar nicht so sehr um das makellose Äußere, dem man so gerne auf künstlichem Wege nachhilft. Die vermeintliche Perfektion macht vielmehr unsympathisch, da sie Angst und Unsicherheit auf Seiten des Betrachters erzeugt. Sympathisch ist dagegen das, was den Schein trübt und das Besondere herausstellt. Dieses gilt es nicht etwa einzuebnen oder gar zu beseitigen, sondern zu kultivieren, zu pflegen und als das zu erkennen, was das Eigentliche ausmacht.
Jeder Mensch trägt nach den Lehren der Kinesiologie so genannte Strukturfunktionszeichen im Gesicht, die exakt seinen Charakter widerspiegeln und durch die wir vom ersten Augenblick an für das Unterbewusstsein unserer Mitmenschen erkennbar werden. Ein großer Teil unseres Verhaltens steht uns daher im wahrsten Sinne des Wortes ins Gesicht geschrieben. Werden Strukturfunktionszeichen verändert, entspricht unser Charakter nicht mehr unserem Äußeren. In der Folge werden wir von unseren Mitmenschen falsch wahrgenommen und eingeordnet, was zu fatalen Missverständnissen führen kann. Wir alle haben etwas Besonderes und Außergewöhnliches an uns.
In ihrem neuen Ratgeber-Buch "Das Geheimnis der positiven Ausstrahlung" erklären die Karriere-Expertin Carolin Lüdemann und die Diplom-Psychologin Kathrin Emely Springer, was Schönheit ist und wie sie mit der positiven Ausstrahlung zusammenhängt, die so viel mehr ist als bloße Äußerlichkeit.
Ihr „Geheimnis“ beinhaltet Elemente wie Authentizität, Fröhlichkeit, Optimismus und Selbstbewusstsein, die sogar erlernt werden können. Körpersprache, Farbpsychologie, der gezielte Einsatz des Blickkontakts und vor allem das Lächeln in allen Lebenssituationen sorgen für mehr Selbstsicherheit, die auch von anderen als schön und sympathisch wahrgenommen wird.
Carolin Lüdemann & Kathrin Emely Springer
Das Geheimnis der positiven Ausstrahlung
Sympathisch, souverän und selbstbewusst in sieben Schritten
Mankau Verlag, 1. Aufl. Mai 2011
12,95 € (D) / 13,40 € (A), Broschur, 15,1 x 23,5 cm, 158 S.
ISBN 978-3-938396-76-6

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