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Thema: Oktavierung der Planetenschwingungen

  1. #1
    Susi ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Oktavierung der Planetenschwingungen

    Hallo zusammen,

    Mit Cousto "Die kosmische Oktave" bin ich fast fertig. "Heilen mit dem kosmischen Ton" habe ich durch und "Die heilende Kraft der Planetenschwingungen" habe ich fast durch (überwiegend durchgelesen, nicht durchgearbeitet ;-)
    Nirgends habe ich etwas darüber gelesen nach welchen Kriterien die Anzahl der Oktavierungen erfolgt. Cousto gibt bei den Planeten Oktavzahlen zwischen 30 und 40 an. Merkur z.B. mit 30 und bei Jupiter 36. (Seite 126).
    Meine daraus resultierende Frage:
    1. Warum nehme ich z.B. für Venus, die mit 212,23 Hz angegeben ist nicht eine Oktave tiefer, also 106,115 ? Wenn die Hörgrenze bei 15 Hz liegt müsste diese Frequenz doch immer noch gut zu hören und (vielleicht sogar besser) zu spüren sein und vielleicht angenehmer als ein höherer Ton. (Cousto hatte sich ja nicht auf Stimmgabeln bezogen sondern Horoskope vertont. Bei Stimmgabeln wäre natürlich ab einer bestimmten Frequenz die Größe nicht mehr zu händeln).
    2. Nach dem Gesetz des Oktavierens ist die Frequenz 212,23 der Venus zugehörig. Wenn ich nach oben oder unten oktaviere zu 424,46 und 106,115 sind das ja auch reine A, die dem Venuston entsprechen. Thomas Künne schreibt in seinem Buch "Die heilende Kraft der Planeten" auf Seite173, daß die Frequenz derMeistergabel und der Schumannresonanz nur eine Oktave auseinander liegen. Warum hat die Meistergabel mit 128 Hz den Ton C (im Buch S.158 steht "nach Rudolf Steiner". Cousto gibt den Bereich für "C" mit 124,78 -132,20 an) und die Schumann Resonanz (bei der die Frequenz ja verdoppelt bzw. oktaviert wurde hat den Ton H ? Das muss doch auch ein C sein?
    Und die Wirkung der beiden müsste gleich dann sein ... und ich müsste nur 1 der beiden Gabeln kaufen ...

    Vielen herzlichen Dank im Voraus sollte sich jemand meiner Fragen annehmen!

    Liebe Grüße von Susi

  2. #2
    Thomas ist offline Neuer Benutzer
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    Liebe Susi,
    zunächst einmal herzlichen Dank für die klugen und interessanten Fragen, deren Antworten sicherlich viele interessieren werden. Gestatten Sie mir zunächst, dass ich mich mich vorstelle: Mein Name ist Thomas Künne, Ihnen sicherlich als Autor bekannt. Zu Beginn noch ein Tipp:
    Auf der Seite des Mankau-Verlages stimmgabeltherapie.de: Heilen mit dem kosmischen Ton finden Sie viele, viele interessante Beiträge zur Phononophorese und den Planetenschwingungen. Auch meine website Schwingung als Weg - Thomas Künne Limburg, Phonophorese mit Stimmgabeln möchte ich Ihnen ans Herz legen.
    Zur ausführlichen Antwort auf Ihre Fragen:
    Das Wunderbare der Planetenschwingungen ist zunächst, dass sie uns in Resonanz führen zu unserem tiefsten Seelengrund, jeder Planet verkörpert zugleich einen Archetypen, die in unserem Zellbewusstsein abgespeichert sind.
    Diese Analogie und die Erklärung hierzu finden Sie in sämtlichen meiner Bücher im Mankau-Verlag, sowie in vielen Schriften von Ruediger Dahlke, hier vor allem "Das Senkrechte Weltbild".
    Die Erfahrung zeigt, dass wir immer mit der Planetenschwingung in Resonanz gehen, unabhängig von der Oktavierung. Die Erfahrung zeigt auch, dass das Hören eine bedeutende Rolle beim Erkenntnisprozess des Menschen spielt, zumal es der erste Sinn ist, den
    der menschliche Embryo im Mutterleib ausbildet (und übrigens auch der letzte, wenn wir diese Erde wieder verlassen). Die Stimmgabelfrequenz liegt bewusst im (gut) hörbaren Bereich, das Hören (oder auch: Nicht-Hören) der eigenen Schwingung ist für viele ein unglaubliches Aha-Erlebnis.
    Je tiefer sie nun nach unten oktivieren, um so mehr kommen Sie in den Bereich des Spürens und "innerlichen" Hörens. Die Festlegung der Stimmgabel-Frequenzen auf den Bereich von 126,22 Hz (Sonne) bis hin zu 256 Hz (Schumann II) hat auch, wie Sie selbst schreiben,
    pragmatische Gründe. Denn eine Gabel mit tiefer Frequenz wird naturgemäß immer länger, erst recht, wenn sie nicht aus Stahl ist sondern z.B. Aluminium gefertigt ist. Dadurch würde sie nicht nur teurer sondern auch schwerer zu bedienen.
    Damit Sie nicht weiter umsonst nach der Oktavierung der entsprechenden Stimmgabeln-Frequenzen suchen, liste ich Sie Ihnen hier auf (von sonnennah nach sonnenfern). Sie werden mit Recht feststellen, dass die Oktivierungshöhe mit zunehmender Entfernung zur Sonne steigt:
    Merkur 141,27 Hz 30. Oktave
    Venus 221,23 Hz 32. Oktave
    Mars 144,72 Hz 33. Oktave
    Jupiter 183,58 Hz 36. Oktave
    Saturn 147,58 Hz 37. Oktave
    Uranus 207,36 Hz 39. Oktave
    Neptun 211,44 Hz 40. Oktave
    Pluto 140,45 Hz 40. Oktave

    Noch eine Bemerkung zum Schluss: Natürlich ist die Vorliebe der "stimmigen" Oktivierung auch eine Frage der Individualität und der persönlichen Resonanz. Für einen Klavierspieler (wie mich) macht es sicher einen Unterschied, in welcher Tonhöhe (Oktavierung) ich interpretiere.
    Es mögen zwar dieselben Noten sein, aber die Wirkung ist doch unterschiedlich. Insofern macht es Sinn, auch zwei Stimmgabeln unterschiedlicher Oktavierung zu besitzen, die eigentlich (siehe Meistergabel und Schumann II) denselben Grundton haben. Denn sie bewirken eine
    unterschiedliche Resonanz
    Herzlichen Gruß vom Thomas Künne

  3. #3
    Susi ist offline Neuer Benutzer
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    Lieber Thomas Künne,

    herzlichen Dank für die ausführlichen Erläuterungen!
    Das Kriterium der Auswahl der Oktavierungen ist also in erster Linie der GUT hörbare Bereich! Das ist einleuchtend.

    Obwohl sie oben schreiben:
    Zitat Anfang: "Es mögen zwar dieselben Noten sein, aber die Wirkung ist doch unterschiedlich. Insofern macht es Sinn, auch zwei Stimmgabeln unterschiedlicher Oktavierung zu besitzen, die eigentlich (siehe Meistergabel und Schumann II) denselben Grundton haben. Denn sie bewirken eine
    unterschiedliche Resonanz"

    Zitat Ende
    Das ist für mich als Musikerin schon nachvollziehbar, würde aber bedeuten daß das auch auf andere Stimmgabeln zutreffen könnte ... leider habe ich noch keinerlei diesbezügliche persönlichen Erfahrungen machen können. Lediglich mit Klangschalenmassage bin ich ein wenig vertraut. Daraus ist auch das Interesse an Phonophorese entstanden.

    Daß die Okavierungen von Merkur bis Pluto in steigender Folge sind war mir noch nicht aufgefallen! Danke für den Hinweis, der jedoch neue Fragen aufwirft ...dann ist das Ausschlaggebende für die Bestimmung der Töne (von Sonnennah bis Sonnenfern) die Anzahl der Oktavierungen und nicht eine Tonfolge von hoch nach tief (sonnennahe bis sonnenferne Planeten).

    Über Archetypen habe ich während meiner Astrologieausbildung (beim deutschen Astrologenverband Schule Freiburg) viel gehört und gelesen.

    Nun aber nochmal zu den Frequenzen.
    Cousto gibt aud Seite 126 für seine Bestimmungen den Kammerton 432 Hz an. Er berücksichtigt aber auch den Altpariser Kammerton mit 435 Hz) Nur bei Pluto ergibt sich aufgrund dessen eine Abweichung zum Cis.
    Welcher Kammerton liegt ihren Ausführungen zugrunde? Merkur auf Seite 186 mit 141,27 Herz ist laut Cousto ein D; sie geben in ihrem Buch ein Cis an? Auch bei Neptun ist keine Übereinstimmung und bei Pluto geben sie ein Cis an (Kammerton 435 Hz)

    Ich bin kein Erbsenzähler ;-) die Beschäftigung mit diesen Fragen hilft mir, eine Auswahl zu treffen bezüglich der Stimmgabeln die ich mir für den Anfang erwerben möchte.

    recht herzliche Grüße von Susi

  4. #4
    Thomas ist offline Neuer Benutzer
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    Liebe Susi,

    meine Erfahrung zeigt mir, dass wir noch sehr viel theoretisch über Frequenzen, Tonhöhen, Kammerton nach Steiner, Cousto oder Altparis schreiben können, wahrscheinlich tage- und wochenlang. Das Wunderbare der Schwingung liegt aber auch darin,
    dass sie fast augenblicklich vom Kopf in das das ganzheitliche Empfinden von Körper, Geist und Seele führt. Und: Diese Schwingung ist ein Teil von uns, wir kennen sie und gehen mit ihr in Resonanz.
    Mein Tipp: Wenn Sie (für den Anfang) Stimmgabeln suchen, so haben wir (Roswitha Stark und ich) im Buch "Heilen mit dem Kosmischen Ton", erschienen im Mankau-Verlag, mehrere Empfehlungen für Einstiegsgabeln (und Sets) ausgesprochen. Darüberhinaus
    finden Sie auch eine Fülle von individuellen Resonanztests, IHRE Gabel(n) zu finden.
    Oder: Sie nehmen mit jemand in der Nähe Kontakt auf, der von mir ausgebildet wurde oder wird. Eine umfangreiche Liste finden Sie auf Ausbildung und Therapeuten : stimmgabeltherapie.de: Heilen mit dem kosmischen Ton Hier können Sie erfahren und erspüren, welche Schwingungen
    für Sie stimmig sind. Generell würde ich "für den Anfang" die Schwingungen Ihres Sternzeichens (z.B. Löwe= Sonne, Widder= Mars) und des Aszendenten wählen. Denn diese bilden Ihre persönlichen Grundschwingungen und begleiten Sie Ihr Leben lang.
    Noch ein Wort zu der Entsprechung von Planetenfrequenz und Tonhöhe im Buch (z.B. „Heilen mit dem kosmischen Ton“, hier S. 25/26): Wir haben diese Analogie gewählt, um dem Laien eine Verbindung zu zum vertrauten Notensystem als Anhaltspunkt zu geben. Die Konstante ist dabei die von Cousto errechnete Planetenfrequenz, eine mögliche Variable läge in der der Festlegung des Kammertons A.
    Herzlichen Gruß vom Thomas Künne

  5. #5
    Susi ist offline Neuer Benutzer
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    Lieber Thomas Künne,

    ich schließe aus ihrer Antwort daß keine genaue Festlegung einer Frequenz (z.B. Kammerton "A" 440 Hz) für eine Planteten-Stimmgabel möglich, und vielleicht sogar gar nicht nötig ist. Auf ein paar Hertz hin oder her kommt es dann wohl nicht an. Dann verstehe ich aber wieder nicht warum manche Stimmgabelhersteller mit exater Stimmung werben ... wenn tatsächlich keine exakte Stimmung definiert werden kann ...

    vielen Dank nochmal und herzliche Grüße von Susi

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