Die 64 Symbolkarten des Sets entstammen aus drei Symbolwelten. Welche Kriterien lagen der Auswahl zugrunde und welche Bedeutung haben diese Symbolwelten für unseren Alltag?Roswitha Stark: Wir haben für dieses Set einerseits die wesentlichen Symbole aus der Neuen Homöopathie zusammengestellt, so wie sie der Initiator der Methode, Erich Körbler, bekannt gemacht hat. Mit diesen Strichcodes arbeiten wir schon lange und mit guten Erfolgen. Aber es gibt noch mehr und tiefgreifendere Impulse für unsere Seele und unseren Geist, vor allem die Blume des Lebens und andere ähnliche, sehr kraftvolle Symbole aus der sogenannten „heiligen Geometrie“. Diese Symbole finden sich schon auf den alten ägyptischen Tempeln und weltweit in vielen Kulturen. Sie sind sehr harmonisch und ich liebe sie sehr. Die Menschen erfahren sie intuitiv mit offenen Herzen als äußerst kraftvoll und harmonisierend.
Symbole gelten als Sprache des Unbewussten und können wertvolle Informationen liefern. Wie können diese entschlüsselt und für die Heilung nutzbar gemacht werden?
Petra Neumayer: Stellen Sie sich vor, dass Symbole so etwas Ähnliches sind wie im Computerbereich eine Zip-Datei – also ein Bündel von Informationen, das auf einen kleinen Nenner – das Symbol – komprimiert ist. Kommt unsere Seele in Kontakt mit diesem Symbol, indem wir es betrachten, auf bestimmte Körperstellen aufmalen, eine Wasserübertragung damit machen etc., dann entschlüsselt sich für unseren Organismus die enthaltene Information, sie wird quasi dekomprimiert und kann so biophysikalische Regulationsprinzipien anstoßen. Diese Regulation kann auf körperlicher Ebene, aber ebenso auf geistiger oder seelischer Ebene geschehen.Neuere Forschungen belegen, dass Energie und Informationsfelder unsere physiologischen und biochemischen Prozesse beeinflussen können. Wie lässt sich das an einem Beispiel verdeutlichen?
Petra Neumayer: Am deutlichsten sind hier Beispiele aus der Tierwelt. Viele davon stammen von dem Biologen Rupert Sheldrake, der die Theorie der morphischen Felder aufgestellt hat, also von Informationsfeldern, die Materie und auch soziale Gruppen steuern. Woher sonst wüssten blinde Termiten, an welche Stellen sie ihre Bausteine setzen sollen, um die Organisationsform eines Termitenhügels zu bilden? Häufig wurde auch beobachtet, dass bestimmte Tiere auf abgelegenen Inseln in ihrem Verhalten plötzlich etwas hinzulernen, wie etwa das berühmte Beispiel „Der hundertste Affe“ zeigt: Nachdem eine gewisse Anzahl Affen auf der japanischen Insel Koshima gelernt hatte, Süßkartoffeln im Fluss zu waschen, wurde diese „Mode“ überraschend auch von Artgenossen an ganz anderen Orten der Welt übernommen..
Bei der Verwendung der Symbolkarten kann man entweder intuitiv ziehen oder mit der Einhandrute austesten, welches Symbol für die individuelle Lebenssituation in Frage kommt. Wie unterscheiden sich beide Verfahren und wie findet man das jeweils passende heraus?
Roswitha Stark: Einhandrute oder Pendel sind Instrumente, mit denen man quasi aus dem Bauch heraus messen kann, welches Symbol für den jeweiligen Zweck am besten geeignet ist. Die
meisten Menschen empfinden das als eine Art Sicherheit, wenn die Instrumente die Antwort anzeigen. Eigentlich ist es aber so, dass wir immer mehr unserer inneren Stimme, also unserer Intuition vertrauen lernen dürfen – und die Karten einfach ziehen; es kommt bestimmt die richtige heraus!
Das Kartenset ist eine praktische Ergänzung zu den drei Bänden der Reihe „Medizin zum Aufmalen“. Lassen sich die Karten auch unabhängig von diesem fundierten Hintergrundwissen einsetzen?
Roswitha Stark: Ja natürlich – denn jede Information am richtigen Ort zur richtigen Zeit kann einen Heilimpuls setzen oder Informationen liefern, die gerade jetzt für ein bestimmtes Thema gebraucht werden.Was empfehlen Sie dem interessierten Laien als ersten Einstieg in das Thema „Heilen mit Symbolen“?
Petra Neumayer: Der Umgang mit der Einhandrute ist ideal dazu geeignet, in feinstofflichen Bereichen zu testen. Wie das funktioniert und wie wir es für das Heilen mit Symbolen und Zeichen einsetzen können, haben wir ausführlich in unserem ersten Band „Medizin zum Aufmalen“ beschrieben. Autodidakten kommen damit gut zurecht. Wer aber gerne einen Workshop besucht, kann hier natürlich viel üben und Praxiserfahrungen sammeln. Meine Kollegin Roswitha Stark und ich bieten dazu verschiedene Einstiegs- und auch Fortbildungsseminare für „Medizin zum Aufmalen“ an. Aber wir empfehlen Ihnen zunächst einmal: Spüren Sie die Schönheit der Symbole einfach durch Anschauen, das Halten in der Hand oder das Auflegen am Körper – und die Seele freut sich!
Link-Empfehlungen:
- Informationen zum Kartenset "Medizin zum Aufmalen: 64 Symbolkarten" ...
- Diskussionsforum mit Petra Neumayer und Roswitha Stark ...
Unser Tipp: Das Kartenset "Medizin zum Aufmalen" können Sie für 14,95 Euro (D) im Buchhandel oder über unser Bestellformular erwerben.



