Glückseligkeit durch Selbstfindung
Wer kennt das nicht: tagein, tagaus erlebt man sein eigenes Leben in der Ich-Perspektive, bestreitet den Alltag mit seinen Aufgaben, verdient sein Geld mit Arbeit und freut sich auf Freizeit und kleine Vergnügungen. Das verdiente Geld will in den Umlauf gebracht werden, um für scheinbar Glück erzeugende Momente ausgegeben zu werden. Momente der Ruhe werden mit Aktivität gefüllt und dennoch bleibt im tiefen Inneren ein Gefühl von Leere, ein Gefühl von fehlender Essenz im eigenen Leben, dem man zu entkommen versucht. Funktioniere ich nur oder lebe ich schon?
Immer mehr Menschen wird in den letzten Jahren bewusst, dass das vom Marketing großer Firmen versprochene Glück wenig Bestand hat. Sehr kurz nur scheint das empfundene Glück an z.B. einem neuen Auto oder an neuer Kleidung anzuhalten. Strategie Eins ist das kurzweilige Glück sofort mit einem neuen Objekt zu ersetzen, eine Art Konsum-Wunschkaskade wird im Gehirn freigesetzt, die uns suggeriert, glücklich bist du, wenn "du hast". Wenn du was hast? Mehr Kleidung oder mehr Luxusartikel? Ebenso versuchen die Menschen ihr Glück in anderen Menschen zu finden - mein Mitmensch ist dann für mein Glück oder Unglück verantwortlich. Im spirituellen Sinne spiegelt sich diese Tendenz in der "Wünsch dir was" oder "Manifestiere es dir" Mentalität wieder. Selbst Spiritualität wird zu einer scheinbaren wunderbaren Möglichkeit, alles zu bekommen, was das "Ich" begehrt.
Weiterlesen: Glückseligkeit durch Selbstfindung - Gedanken von Matthias A. Exl
Herzliche Grüße,
Ihr Matthias Exl



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