Sehr geehrter Herr Prof. Spitz,
ich nehme seit einiger Zeit täglich 2000 I.E. Vitamin D ein, da ich vor zwei Jahren an Brustkrebs erkrankt bin.
Nun habe ich meine Vitamin D - Werte im Blut messen lassen und da wurde - entgegen Ihrer Empfehlung - nicht nur die inaktive Vorstufe Vit D 25, sondern auch die aktive Form 1,25-OH-Vit D untersucht (vermutlich, weil ich privat versichert bin :-) )
Das Ergebnis verwirrt mich etwas: Vit D 25 liegt bei 62 nmol/l, was ja in etwa 25 ng/ml entspricht und damit nicht gerade besonders hoch ist. Das 1,25-OH-Vit D hingegen liegt bei 72,2 ng/l, was laut meinem Labor bereits oberhalb des Referenzbereiches liegt, der hier von 20 - 67 ng/l angesetzt wird. Meine Hausärztin fand diese Werte auch recht überraschend und wusste keinen rechten Rat.
Da ich , besonders nach meiner Erkrankung, alles richtig machen möchte, bin ich nun verunsichert, mit wie viel Vitamin D ich weitermachen soll. Da ja auch laut einer Statistik in ihrem Buch die Wahrscheinlichkeit u.a. für bösartige Hirntumore bei einer starken Anhebung des Vitamin-D-Spiegels steigt, weiß ich nicht, oab ich den 1,25-OH-Vit D hier nun weiter so in die Höhe treiben soll.
Über eine Empfehlung von Ihnen wäre ich sehr dankbar!
Liebe Grüße,
sunshine



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