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Thema: Abnehmen ohne Änderung des Verhaltens

  1. #1
    PetraS Gast

    Standard Abnehmen ohne Änderung des Verhaltens

    Nun lese ich schon eine kleine hier im Forum.
    Vieles ist neu, aber sehr interessant für mich.
    Eine Frage geht mir wirklich durch den Kopf:
    Haben hier Leute schon abgenommen, nur weil sie auf den Grund des Dickseins gekommen sind?
    Ohne das sie irgendetwas am Essen geändert haben?

    Danke

  2. #2
    Britt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Hallo Petra!

    Diese Frage wurde hier schon oft gestellt. Stöbere mal in den alten Beiträgen - am besten anhand der Überschriften - Du wirst sehen, es gibt einige User, denen das gelungen ist.



  3. #3
    PetraS Gast

    Standard

    Danke Britt, da werde ich mal suchen.

  4. #4
    die_kleine_rotzfreche:) ist offline Neuer Benutzer
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    Standard

    mmmh... also meine erfahrung mit diesem buch war recht positiv!
    kurzfassung
    ich habe es innerhalb kürzester zeit hinbekommen einfach mal normal zu essen (alles und auch viel) ohne zuzunehmen!
    (davor zig jahre diäten, fasten, atypische bullemie etc.)
    das war schon mal positiv!!!
    abgenommen hatte ich nichts, oder mal nicht viel 2 kg vllt.
    naja dann aber nach ein paar wochen hats buuuuum gemacht und ich hab in 6 wochen 20 kg verloren... trotz viel essen
    oder halt ja essen war ja ohne bedeutung garkeine gedanken mehr gemacht gehabt oder n vorsatz gehabt mit abnehmen
    einfach so
    dann wurde es auf einmal gehäuft mit komplimenten und aufmerksamkeit honorriert...
    hahaha das war dann irgendwie zuviel
    und ich hab jetzt wieder 10 kg zugenommen.... (den grund kann ich mir denken, aber im moment hab ich grade andere probleme wie das gewicht)

    aber alles in allem hat mir das auch nochmal richtig die these von herrn winter bestätigt, dass es total egal ist, was und wieviel man isst wenn es nicht von einem selbst mit irgend einem sinn in verbindung gebracht wird

    liebe grüße und eine gute woche

  5. #5
    PetraS Gast

    Standard

    hallo kleine-rotzfreche
    Da bin ich total positiv überrascht 20 kg in 6 Wochen, das ist ja Wahnsinn. Wie ich lese hast du ja auch schon alles hinter dir an Diäten.

    Ich wills dir gern glauben, das ist ja der Traum von jedem Übergewichtigen, alles und viel zu essen und rasend schnell abnehmen. Darf ich noch fragen, ob du das Buch "Zunehmen ist leichter als Abnehmen" gelesen hast, als Auslöser für diesen Erfolg? Und hattest du vielleicht auch ein Coaching?

    Danke für dein Mutmachen und viel Erfolg bei deinen anderen Problemen.

    Eine schöne Woche

  6. #6
    die_kleine_rotzfreche:) ist offline Neuer Benutzer
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    Standard

    ich bin durch zufall eigentlich auf das buch&nbsp;abnehmen is leichter als zunehmen&nbsp;gekommen als ich mal wieder nach abnehmsachen im internet gesurft hab gott wieviel zeit geld und nerven ich schon in diäten investiert hab (muss grade selber über mich lachen)<br>auf jedenfall war ich total überrascht von dem buch. ich hab eigentlich bla bla bla ändern sie das machen sie das, essen sie 25g haferflocken mit 125g magerquark und einen apfel als zwischenmahlzeit bla bla bla erwartet um dann zu beweisen das der autor unrecht hat, ich trotz meiner strikten planeinhaltung nicht abgenommen habe, und ein weiteres buch nach erfolglosem abnehmversuch auf den haufen zu werfen (muss schon wieder lachen, mach ich hier durchs schreiben auch noch selbsterkenntnisse )<br>die ganzen beispiele, erklärungen und belege fand ich im winterbuch einfach hammer, hatte damit jetzt endlich mal ne erklärung bekommen, auf dinge die für mich und auch für andere total fragwürdig war. (beispiel, ich hab mal 10 tage lang kohlsuppendiät gemacht, nich die normale form, sondern die krasse form - alles weglassen nur die suppe... bäh sag ich da nur... und wärend andere bei der diät zig kilo abgenommen haben warens bei mir nach 10 Tagen insgesamt 200g mehr(!) das war für mich bis dato unerklärlich, jetzt weiß ich ja das der körper rein theoretisch und in dem fall auch praktisch mit so ner suppe, die eigentlich kaum kalorien hat es locker schafft fett aufzubauen bzw seinen stand zu halten, wenn er das für sinnvoll findet.<br>damit ich jetzt nicht zuweit ausschweife<br>also allein mit dem ersten buch und der cd hab ich innerhalb von wenigen tagen hinbekommen, große mengen zu essen ohne mich verrückt zu machen deswegen oder schlecht zu fühlen. das ging ungefähr 6-8 wochen. habe sehr viel gegessen und auch cola und so zeug getrunken, von dem ich davor überzeugt war das es dick machen würde, es es aber dann doch nicht getan hat hab auch gründe fürs übergewicht mit der cd erkannt .<br>naja wie gesagt abgenommen hab ich bis dahin nichts aber das stessfreie essen war schonmal hammer!<br>wollt dann aber doch unbedingt das auch kilos fallen und hab mir dann noch das 10 tage praxisbuch geholt. was ich aber ehrlichgesagt nicht so richtig gelesen hatte hauptsächlich mit der cd gearbeitet.<br>und irgendwann frag mich nicht wann wo und wie, hatte ja aufgehört mich täglich zu wiegen bin ich mal nach geraumer zeit auf ne wsage getappt und wie???? 82 kg? warn doch davor 93? leichte verwunderung, aber egal irgendwie hats mich garnicht gekümmert.<br>irgendwann warns 76 kg immer noch durch jogginghosen und schlabberpulli garnicht groß bemerkt gehabt<br>dann sogar mal 71,7 kg&nbsp;<br>hab dann mich auch mal in schöne engere sachen geworfen, und hat angefangen wieder spaß zu machen<br>bekam sehr viele komplimente, die leute waren total überrascht das ich so ne menge abgenommen hatte und ich bekam auch voll viele komplimente und anmachsprüche auf mein aussehen.<br>naja irgendwie hab ich mich aber nicht über die aufmerksamkeit gefreut sondern mir wars eher zuviel<br>tja man sollte sich auch mit den konsequenzen vom abnehmen beschäftigen <br>hab wieder bissle zugenommen<br>wie jetzt 78, sind immer noch 15 kg weniger wie vor 10 monaten<br><br>also die kurzantwort auf deine frage<br>hab es mit den büchern und der cd hinbekommen und es hat sich sehr viel geändert<br>muss aber eingestehen das ich wohl noch nicht alles aufgeräumt habe sonst hät ich weiter abgenommen&nbsp;<br><br>stressen tuts mich überhaupt nicht, hätte eig eigentlich nie geglaubt das ICH jemals einen zustand erreiche wo mir mein gewicht schnuppe is, keine gedanken ums essen mache und es mir sogar sch... egal wäre, auch wenn ich jetzt 200 kilo hätte (würd halt ne andere hose brauchen <br><br>

  7. #7
    Nikla ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Zitat Zitat von PetraS Beitrag anzeigen
    Haben hier Leute schon abgenommen, nur weil sie auf den Grund des Dickseins gekommen sind?
    Ohne das sie irgendetwas am Essen geändert haben?

    Danke
    Hallo Petra,
    ein herzliches Willkommen hier im Forum.
    Im letzten Jahr bin ich hier in das Forum eingestiegen mit dem Wunsch ordentlich abzunehmen. Etwas später schon kristallisierte sich heraus, dass das Abnehmen nicht das Wichtigste Thema bei mir ist, durch besondere und deutliche Aufmerksamkeitsmachung etlicher Forumsmitglieder, ich glaube Insi war die Erste, sie schrieb so ungefähr, dass da noch mehr dahintersteckt. ;-)
    Mein Ziel war im letzten Jahr, dass ich endlich wieder normalgewichtig bin. Und das bin ich nun tatsächlich, hätte ich nicht gedacht am Anfang des letzen Jahres.
    Ich habe in ca. 9 Monaten ca. 20 Kg abnehmen können, es hatte eindeutig die psychische Komponente bei mir gefehlt. Aber nun habe ich es drauf. Essen ist mir wirklich egal geworden. Ich benutze Essen nicht mehr, dass es mir kurzfristig bessere Gefühle macht, es ist kein Hobby mehr für mich. Ich hatte eine doch heftigere Sucht nach viel Süßigkeiten und diese Sucht ist weggefallen. Ich kaufte mir noch vor knapp einen Jahr sehr viele Süßigkeiten und dann überkam mich das große Fressen so ca. 2mal in der Woche abends und ich aß bis ich übervoll war und mich hundeelend fühlte und dann schmiß ich das Übriggebliebene Nachts in die Mülltonne und dieses Spiel wiederholte sich ja dann doch sehr oft. Mir war es richtig peinlich und ich hoffte immer, dass mich keiner nachts beobachtet, als ich den großen Müllbeutel zur Mülltonne schleppte. Ach ja, es kam auch vor, aber das doch sehr selten, dann fischte ich mir nach ca. 2 Stunden die Süßigkeiten aus der Mülltonne wieder heraus und trug sie in meine Wohnräumlichkeiten und fraß weiter. Ich muß gerade sehr lachen, da es tatsächlich so erbärmlich ablief, ich habe noch die Bilder so in meinem Kopf. Es gab sogar eine Episode, da mußte ich erst einen großen Raben wegscheuchen, da er sich genüßlich an einer Mülltonne mit deren Inhalt beschäftigte. Man hätte eine richtige Komödie drehen können, was ich so veranstaltete in Bezug auf das Thema Essen und Süßigkeitensucht.
    Das Forum mit all den Forumsmitgliedern war für mich sehr hilfreich, ich war ja erst sehr skeptisch, aber das legte sich dann mit der Zeit immer mehr. Also, die Psyche hat schon enormen Einfluß auf viele Themenbereiche, das ist nun nicht mehr abzustreiten. Wenn man ganz anders denkt, als bisher und dann auch anders handelt, kann man schon sehr viel verändern. Aber es ist ein Prozeß, man muß sich mit den ganzen psychischen Kram sehr auseinandersetzen (und das ist nun mein Hobby geworden, statts der Fresserei), gerade wenn es nicht nur ums Abnehmen geht, aber es lohnt sich, aber Geduld ist auch angesagt und das stetige Voranschreiten, am Ball bleiben.
    Zurzeit halte ich mein Normalgewicht, bin jetzt nicht dürr, aber das Wichtigste war für mich, dass ich es einfacher mit dem Klamotteneinkauf habe und dass ich mich wieder leichter bewegen kann, es insgesamt mehr Spaß macht, statts zum Beispiel als fette Qualle auf den Fotos zu sein, das hatte mich nämlich auch angekotzt. Ich bin nun nicht mehr so auffällig zum Beispiel bei Familienfeiern, bin im normalen Rahmen und das gefällt mir schon, habe somit mehr Ruhe im Inneren. Und das Abnehmthema ist nun endlich weg vom Tisch, das ständige daran denken, war nicht schön, setzte einen noch zusätzlich unter Druck. Ich hatte auch schon vor dem Jahre 2011 mit abnehmen begonnen, da ich da noch mehr wog, aber es wollte nicht so gut klappen, wie halt im letzten Jahr.
    Aber eins ist noch zu bemerken, abnehmen funktioniert bei mir nur so: Weniger essen, als der Körper für das jetzige Gewicht zur Aurechterhaltung braucht + die psychische Komponente = Abnahme.
    Also, bei mir geht kein Weg dran vorbei, dass eindeutig weniger gegessen werden muß, um abzunehmen. Es ist aber viel leichter abzunehmen, wenn man auf den richtigen Gedankentripp ist.
    Ach ja, noch zum Thema Waage, die ist weit weg und wird seit vielen Wochen nicht mehr benutzt. Ich finde, die Waage wäre für mich nur ein unnütziger Streßfaktor und ich will ja den Streß abbauen, wegen meiner Gesundheit Willen, also muß ich mir nicht noch einen zusätzlichen Streßfaktor aufbürden. Eine Gewichtszunahme stelle ich auch so fest, wenn die Kleidung nicht mehr so locker sitzt.
    Ach fast vergessen, meine Ernährung ist immer noch die Gleiche, ich esse alles was mir mundet, schmeckt (nur in der Menge weniger) und Sport habe ich auch nicht extra gemacht. Sport würde ich eh nie des Abnehmens Willen machen, nur aus purer Lust oder etwas Gymnastik bei Muskelverspannung, um die Muskeln zu dehnen, lockerer zu machen - da ist es ganz nützlich.

    lieben Gruß
    Nikola

  8. #8
    drea-will ist offline Benutzer
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    Standard

    Hallo Petra,

    ich kann mir irgendwie nicht so recht vorstellen, dass sich, wenn du a) wirklich abnehmen willst, b) die Gründe für dein Übergewicht erkannt hast und c) erkannt hast, warum du so/das isst, wie/was du isst, dein Essverhalten so gar nicht ändert.

    Denn natürlich hat dein Gewicht mit deinem Essen zu tun, nur halt nicht in dem Sinne viel-wenig oder Fett-Eiweiß-Kohlehydrate sondern in dem Sinne, warum du isst und was du festhalten willst.

    Aber, wie die vielen tollen anderen Berichte hier zeigen, ist diese Änderung rein automatisch und individuell erfolgt und war so gesehen mühelos - die "Arbeit" geschieht ja davor.

    Viele Grüße
    Drea

  9. #9
    Britt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Das bliebe auch zu meinem Hinweis oben auf die User, denen das Abnehmen gelungen ist, zu erwähnen: Ob jemand das so ganz und gar ohne Änderung seines Essverhaltens geschafft hat - ich persönlich kann mir das nicht vorstellen. Ich glaube, überall muss sich etwas ändern, nur läuft es eben anders als bei Diäten.

    Meine Meinung ist schon lange, wer bei A. Winter lediglich einen Weg sucht, genau so weiter zu machen wie bisher, also ständig im Übermaß zu essen und nichts Neues in sein Leben holt, der wird vermutlich zwangsläufig enttäuscht, d. h. von dieser Täuschung befreit werden. (Dann zu sagen, wie es wohl häufiger vorkommt, es hat nichts gebracht, ist, um das auch mal zu erwähnen, ziemlich unfair gegenüber Herrn Winter.)



  10. #10
    PetraS Gast

    Standard

    Vielen, vielen Dank für Eure ausführlichen Berichte. Alles was Ihr schreibt hilft mir.
    Nun lese ich heraus, dass es bei einigen klappt obwohl sie gar nicht aufs Essen achten und andere doch schon weniger gegessen haben um abzunehmen.

    Werde weiter hier viel lesen und habe für das neue Jahr gute Vorsätze, aber bei mir geht es denke ich auch nur mit Disziplin und wesentlich weniger essen runter.

    Habe das Buch von A. Winter gelesen und werde mich noch mal rein vertiefen.
    Danke noch mal für Eure lieben Antworten.
    Viele Grüße
    Petra

  11. #11
    Kinderbauernhof ist offline Neuer Benutzer
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    Standard

    Ich bin ja erst kurz dabei und habe noch viel zu verarbeiten, lernen, fühlen. Bei mir ist es während des zweiten Buches so gewesen, dass mir Essen total egal ist. Dass Essen eher stört. Warum soll ich denn Essen? Für was brauch ich denn Essen? Klar esse ich auch noch, aber gestern zum Beispiel hab ich das essen durch den Stress mit meinen Paps total vergessen und erst nachts in der Backstube wo mir dann irgendwann bewusst wurde dass das schwummrige Gefühl im Bauch nicht durch den Stress kommt und auch nicht durch durst, da hab ich dann ein Sonnenblumenbröttchen zur Hälfte in mich reingezwungen. Komischerweise ist es mir auch egal ob mich der chef beim essen sieht (ist nicht verboten- wir dürfen leckern in der Backstube) oder nicht. Davor hab ich mein Essenskram immer etwas verborgen. Und eigentlich mag ich Sonnenblumenbrötchen am liebsten. Ich geh auch öfter auf die Wagge, weil mich das jetzt einfach interessiert, wieweit sich das Gewicht am Tag über verändert (Nach dem Baden mehr oder weniger ist- wie es morgens und wie es abends ist). Vorhin war ich schon etwas schockiert, seit Anfang von den Büchern also Anfang Januar bis jetzt sind es sieben Kilo. Und mir ist es egal. Einfach egal. Ich kann es echt nicht fassen.

  12. #12
    PetraS Gast

    Standard

    Kinderbauernhof in nicht mal 10 Tagen 7 kg das ist unfassbar.

    Schön das du hier schreibst, zeigt es doch das alles möglich ist.
    Ich habe so was leider bisher noch nie erlebt, und kenne auch niemanden, also ich würde mich freuen wenn du weiter berichtest.
    Das spornt sicher auch andere an.

  13. #13
    Kinderbauernhof ist offline Neuer Benutzer
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    Standard

    hmm ob das so gut ist?
    Hab mir früher auch gerne als Motivation gerne Berichte angeschaut mit guten Abnahmen.
    Aber ich glaub wenn du es so machen willst wie der Andreas Winter es meint dann schaffst du es nicht mit einer Motivation von mir.
    Dir bringt es nichts wenn du an meine Oma denkst, wenn du den typischen Duft von Blumen und Gewächshaus riechst.

    Du selber musst dir deine eigene Motivation schaffen und was das wichtigste ist du musst an dir arbeiten, mit den Büchern arbeiten, ein coaching besuchen (Wunsch von mir),
    es muss dir estmal klar werden warum die soviel isst. Klar du isst um eine Erinnerung hinterherzujagen - mit dicken Bauch kann man aber der Erinnerung nicht hinterherjagen, schon mal darüber nachgedacht?
    Welche Erinnerung ist es für dich? Was ist/war dir besonders wichtig in der Vergangenheit, wo und wann hast du dich besonders wohlgefühlt?
    Der nächste Schritt - wie kannst du diese Erinnerung wirklich machen? Mit was?
    Meistens ist es ja Liebe die man braucht. Kuschel mit deinen Kinder, mit deinen Mann, Hund deinem Kuscheltier... Such dir jemand zum abknutschen.
    Oder geniese deine Freiheit bei nem Tollen ausritt, galoppiere mit offenen Haar über frei Felder
    fahre mit dem Motorrad ne tolle Tour
    geh allein in den Wald, spüre die Natur....

    für jeden ist das einfach etwas anderes. Und du selber musst rausfinden was dir gut tut.

    Und hab geduld. Bei mir war das Verständnis im ersten Buch da. Und erst beim Praxisbuch war mein Kopf soweit dass mir Essen einfach egal wurde. Das ganze braucht einfach seine Zeit. Was sind den schon 7 kg in 10 Tagen, oder 5 kg in 2 Monaten. Uninteressant wenn du sowieso weist dass du sowieso abnimmst egal was du machst. Hab vorhin ein bischen Chilli Con Carne gegessen. Habs gegessen obwohl ich keine Hunger hatte, klar die Soße war lecker(obwohl es jetzt auch nicht schlimm gewesen wäre wenn ich sie nicht gegessen hätte), die Bohnen haben viel Eiweis was den Körper gut tut, das Fleisch hab ich rausgepickt und nicht gegessen weils mein Körper momentan nicht brauchte (war ih schon bei dem Gedanken)
    Kann sein, dass ich in der Nacht auf Toilette muss und dann nen O-saft trinke, nicht wegen des Geschmacks, sondern weil mein Körper sagt, du brauchst das. Na und? Oder ein Leberwurstbrot mit saurer Gurke.

  14. #14
    die_kleine_rotzfreche:) ist offline Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von Kinderbauernhof Beitrag anzeigen
    Oder ein Leberwurstbrot mit saurer Gurke.
    mmmmh leckaaaaaa
    wenn ich grade nicht so faul wär würd ich eins essen

    Japp liebe Petra,
    musst für dich entscheiden ob dir die erfahrungen hier was bringen
    meine gefühlswelt hätte sowas entweder mit "was die nehmen alle ab? zzzzh... ich werde es euch beweisen dass es bei mir NICHT funktioniert!"
    (hahaha jaaa mein trotzkopf lässt mich gerne eigentore schießen
    oder aber ich wär in n selbstmittleidsflash gefallen "*heul heul* die nehmen alle ab, ich bin wohl zu doof, mache was falsch, warum funktioniert es anscheinend nur bei mir nicht, ich bin nicht gut genug etc."
    ich kann nachvollziehen das man sich an anderen orientieren will wenn man unsicher is, abba ist das nicht schon wieder übelster stress und n eingeständnis das man keine eigene entscheidung treffen kann?
    also ich hab mich entschieden dass das nix mehr für mich ist, is mir egal was die anderen machen (also nicht bös gemeint, freu mich für jeden der ne erkenntnis gewinnt und seinen zielen näher kommt) die könn ab- und zunehmen wie sie wollen, is nich mein problem. ich nehm ab wenn ich bock drauf habe. im moment hab ich kein bock drauf, aber ich weiß wie ich das sofort wieder umentscheiden kann (einfach cd in radio und das eine thema da dem ich ausweiche noch richtig abarbeiten dann müsst der rest kein problem sein)
    Ich könnte wenn ich wollte
    aber wirklich, scheiß aufs gewicht, lass dich nicht stressen chilll mal

    rotzfreche gute nacht grüße
    eure kleene

  15. #15
    jetztodernie ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Nikla Beitrag anzeigen
    Aber eins ist noch zu bemerken, abnehmen funktioniert bei mir nur so: Weniger essen, als der Körper für das jetzige Gewicht zur Aurechterhaltung braucht + die psychische Komponente = Abnahme.
    Also, bei mir geht kein Weg dran vorbei, dass eindeutig weniger gegessen werden muß, um abzunehmen. Es ist aber viel leichter abzunehmen, wenn man auf den richtigen Gedankentripp ist.
    .
    Ja das ist bei mir auch eindeutig so. Leider und nach den Büchern irgendwie unveständlich. Zur Zeit "leide" ich unter einem "Rückfall"..das heisst: ich habe 4 kilo zugenommen, esse, obwohl ich keinen Hunger habe und bringe das Zeugs auch nicht wieder weg. Auch kommen mir ständig alte Glaubenssätze in den Sinn. Tja, wenn Du halt das und das isst, dann nimmst Du ja zu. Dann denke ich wieder, dass ich mir aus Existenzängsten Kilos horte, aber irgendwie stimmt das dann auch nicht mir der früheren Abnahme überein. Damals nahm ich 12 kilos ab und hatte grösste Existenzprobleme...
    Ich schaffe es zur Zeit auch nicht, dass mir mein Gewicht egal wäre. Es behindert mich in quasi jeder geschäftlichen Sitzung oder wenn ich an einem Anlass neue Leute treffe. Dann spüre ich nur noch meinen A... und fühle mich unwohl.

    Sehr schlecht dieser Zustand und ich bin zur Zeit ziemlich ratlos...Habe sehr viel aufgearbeitet, stecke aber im Moment fest. Nochmlas ein Coaching? Muss das denn sein, bin ich nicht in der Lage das selbst zu lösen? Oder: wäre ich in der Lage und ich nehme mit die Zeit nicht dazu? Bin ich auf dem Weg und stehe mir vor dem Glück und dem definitiven Durchbruch?
    Weiss es nicht... Wie seid ihr denn jeweils aus solchen Dellen rausgekomen?

  16. #16
    PetraS Gast

    Standard

    Gerade wegen dem "wie viel Essen" habe ich gefragt.
    Es ist mir immer gelungen mit wenig Essen und mehr Bewegung Pfunde zu verlieren. Nun sagen die Bücher etwas anderes und auch die Meinung von z.B. die-kleine-rotznase und von Kinderbauernhof. Genau das wäre für mich das Ziel.

    Im letzten Jahr ist mir Essen, egal gewesen wirklich, ich habe mich nicht mehr eingeschränkt, ich habe mich unheimlich wohl gefühlt und OHNE Schuldgefühle gegessen und dabei mindestens 10 kg zugenommen. Nun habe ich letztes Jahr auch nicht gearbeitet, hatte also null Stress.

    Wo ist der Punkt, was läuft anders bei mir?

    Und danke noch mal für die vielen Antworten.

  17. #17
    Britt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    @ Petra

    Wie ist es bei Dir denn mit der Aufarbeitung der Traumata aus der frühen Kindheit? Könnte da noch etwas sitzen, das Dich lieber "schwer am Boden hält". Und / oder bestehen Mängel, die Dir die Überkilos bescheren?

    Wenn es nicht das Essen ist, ist es die Psyche, oder? Haben wir ja gelernt ...

    @ jetzodernie

    Dass wir immer mal wieder zurückrutschen in die alte Denkweise - ich finde das gar nicht so erstaunlich, weil wir ja immer noch an jeder Ecke, so wie uns überall die tausend Snacks überfallen, weiterhin die alte Gehirnwäsche erhalten. Mit ging es zuletzt auch so, ich musste mich wieder mal durchkämpfen, um zurückzukommen. Nun purzeln die Pfunde aber wieder.

    Dennoch, immer wieder die Frage: WARUM ist es so schlimm, wenn wir nicht ohne jede Änderung des Essverhaltens abnehmen?



  18. #18
    Kinderbauernhof ist offline Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von PetraS Beitrag anzeigen
    G

    Im letzten Jahr ist mir Essen, egal gewesen wirklich, ich habe mich nicht mehr eingeschränkt, ich habe mich unheimlich wohl gefühlt und OHNE Schuldgefühle gegessen und dabei mindestens 10 kg zugenommen.
    Wo ist der Punkt, was läuft anders bei mir?

    .
    Erstmal musst du wissen warum du überhaupt isst? Du sagst du hast dich nicht mehr eingeschränkt, du hast alles gegessen was du wolltest.

    Auch wenn sich das jetzt sehr nach Zitat von Hr. Winter anhört. Ich esse um meinen Körper zu ernähren, und nicht weil mir dieses oder jenes gut schmeckt.
    Und ich brauche kein Frühstück, kein Mittagessen oder Abendessen. Mein Körper hat noch genügend Nährstoffe. Wozu soll ich denn jetzt essen? Erstmal muss er die Nährstoffe die ich mir angeschafft habe um einen Kokon um mich zu spannen verbrauchen.

    Ich esse nur wenn ich mir hundertprozentig sicher bin, ja der Körper möchte jetzt dies Lebensmittel. Und dann ist es immer noch so, es ist mir egal ob ich das jetzt oder morgen esse.

    Im Dez noch hatte ich mir bei jeder Diät eingebildet ich könnte nicht mehr ohne Kohlenhydrate auskommen. Hatte schonmal 30kg mit Kohlsuppendiät und Strunz abgenommen. Aber jetzt war ich keine 25 mehr und jetzt bin ich ohne KH nicht mehr ausgekommen, hatte fürchterliche Kopfschmerzen und dolles Hunger/Schwindelgefühl und musste wieder aufgeben. Klar mein Unterbewusstsein wusste:
    Hilfe! ich brauch doch den Schutzpanzer. Die Gefahr ist groß dass der weggeht. Hat ja schon einmal funktioniert. Da müssen wir was machen...
    Und schwups schon hat er Zeichen gesetzt. Da war ich echt am Verzweifeln.

    Wenn du soweit bist dass du gerne deine Schutzschicht (oder was das Übergewicht bei dir persönlich aussagt) abgibst. Dann kannst du wieder einen Schritt weiter gehen. Mir hat da das Praxisbuch sehr geholfen. Mit dem Psychocoachbuch sind meine Glaubenssätze ins Wanken gekommen bezw in Frage genommen worden. Und mit dem Praxisbuch hab ich es nach den ersten drei Tagen geschafft dem Essen nichts mehr an Gefühlen abzugewinnen.

  19. #19
    PetraS Gast

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    Zitat Zitat von Britt Beitrag anzeigen
    @ Petra

    Wie ist es bei Dir denn mit der Aufarbeitung der Traumata aus der frühen Kindheit? Könnte da noch etwas sitzen, das Dich lieber "schwer am Boden hält". Und / oder bestehen Mängel, die Dir die Überkilos bescheren?

    Dennoch, immer wieder die Frage: WARUM ist es so schlimm, wenn wir nicht ohne jede Änderung des Essverhaltens abnehmen?
    Da gibt es bestimmt noch einen Menge was mich in der Kindheit negativ geprägt hat, aber kann man das alles aufarbeiten?
    Und ich habe ja immer abgenommen, wenn ich mein Essverhalten geändert habe(Diäten), auch ohne die Aufarbeitung.
    Nun war meine Hoffnung, dass ich ohne Stress, ohne Schuldgefühle essen kann und ich nicht zunehme.

    Und es ist für mich nicht schlimm wieder mein Essverhalten zu ändern.

    @Kinderbauenhof
    ich habe das schon öfter gelesen, dass man essen soll, ohne das es schmeckt, ohne Appetit. Wenn ich krank bin habe ich keine Lust zu essen, keinen Appetit, aber dann fühle ich mich insgesamt schlecht und diesen Zustand strebe ich nicht an, dann ist das eher nichts für mich.

    Deine Erfolge sind natürlich ungeheuerlich und regen zum Nachdenken an.

  20. #20
    Britt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Liebe Petra,

    es tut mir leid, sollte meine Frage provokativ rübergekommen sein; diese ging gar nicht mal speziell an Dich, sondern war eher allgemein gestellt, da mir auffällt, seit ich das Forum kenne:

    Die Winter-Methode scheint für einige darin zu bestehen, unbedingt abnehmen zu wollen, OHNE etwas zu ändern. Will heißen: Oben mal gerade so eine kleine Veränderung des Denkens rein und unten die fertige Abnahme raus, etwas frech gesagt. Sobald es an Essen und Gewohnheiten geht, wird enttäuscht die Nase gerümpft, dass das ja dann auch wieder nur wie früher und somit auch nichts Neues sei. Ich finde das ungerecht Herrn Winter gegenüber, und ich denke, da wird im Grundsatz etwas vielleicht nicht richtig verstanden.

    Damit meine ich jetzt aber nicht Dich!

    Zu Deiner Frage, ob man denn alles bearbeiten muss: Nein, ich glaube nicht, nur wenn man nicht weiterkommt ...



  21. #21
    jetztodernie ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Britt Beitrag anzeigen
    @ jetzodernie,
    Dass wir immer mal wieder zurückrutschen in die alte Denkweise - ich finde das gar nicht so erstaunlich, weil wir ja immer noch an jeder Ecke, so wie uns überall die tausend Snacks überfallen, weiterhin die alte Gehirnwäsche erhalten. Mit ging es zuletzt auch so, ich musste mich wieder mal durchkämpfen, um zurückzukommen. Nun purzeln die Pfunde aber wieder.

    Dennoch, immer wieder die Frage: WARUM ist es so schlimm, wenn wir nicht ohne jede Änderung des Essverhaltens abnehmen?
    Ja danke Britt...es wurde uns ja auch 40 Jahre lang eingetrichtert, ist eigentlich schon klar, dass das nicht so einfach weggeht. Wie hast du dich durchgekämpft?
    Ich habe auch das Essverhalten geändert, die Bedeutung des Essens ist bei mir untergeordnet geworden. Und trotzdem stagniere ich seit einem Jahr. Grübel...
    Wenn ich an die letzte Zeit denke, dann habe ich öfter in Gesellschaft gegessen. D.h. wenn man Besuch hat, ok. 1x pro Tag esse ich ja sowieso etwas (und es sollte ja auch nichts machen) ODER: als ich geschäftlich zu Abend essen musste...ich hatte NULL Lust auf irgendetwas auf der Speisekarte....bestellte dann irgendetwas und es schmeckte mir nicht, kam nach Hasue und fühlte es förmlich auf den Hüften!!! Wäh war das unangenehm. JA UND NUN?
    Wenn es einem nicht wichtig ist, und wenn man sich nicht darum kümmert und wenn man ja essen kann was man will, warum hängts dann bei mir an? (komme mir grad wie neu im Forum vor, aber es leuchtet mir nichts mehr ein, wie nach einem Reset..).
    In der letzten Zeit habe ich auch oft das Gefühl, nach dem Essen, buah pfui war das zuviel, warum nur habe ich das überhaupt gegessen!?. Wieso schaltets ich nicht VORHER?
    Das sind etwa die Situationen die mich im Moment beschäftigen. Ich kann einfach nicht total asozial werden und als einzige bei einem wichtigen Geschäftsessen nicht bestellen oder alles auf dem Teller stehen lassen. Was ist denn die richtige innere Haltung bei solchen Anlässen? Genau in solchen Situationen kommen mir alte Gedanken hoch: siehst Du, jetzt wo du auf gutem Weg bist, ja jetzt isst Du wieder, das ist ja logisch, dass Du nichts abnimmst. Und solch alter Mist!
    Wie in früheren Zeiten, echt doof.

  22. #22
    jetztodernie ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von PetraS Beitrag anzeigen
    Und ich habe ja immer abgenommen, wenn ich mein Essverhalten geändert habe(Diäten), auch ohne die Aufarbeitung.
    EBEN: weil Du daran geglaubt hast! Darum hast du abgenommen! Weil du weisst, wenn ich diese Diät mache dann nehme ich ab. Reiner Glauben.

    Gell, theoretisch weiss ich wie ;-))).
    Aber praktisch haperts...
    Zitat Winter: "machen Sie die nächsten 14 Tage das was sie denken,dass man abnimmt" Oder ähnlich... das wäre eben dann auch der Glauben.
    Funktioniert bei mir zur Zeit nicht, weil dann eine innere Stimme sagt: "hey glaubst du etwa an solches Zeugs? Siehst du, jetzt bist du wieder in den Glaubenssätzen, ha und das soll besser sein als früher? was ist denn nun anders... " etc.

  23. #23
    Atidam ist offline Neuer Benutzer
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    Also ich bin immer mehr verwirrt...
    Ich habe bisher (nur) das Praxisbuch gelesen und die CD dazu gehört und mir leuchtet noch gar nichts ein.

    Ich konnte bisher immer noch keine traumatischen Kindheitserinnerungen, die mit Essen zu tun hatten, in meiner Vergangenheit finden. Und ich habe auch nicht immer ein bestimmtes Gefühl, wenn ich eine bestimmte Sache esse. Wenn ich mich frage: Warum esse ich das jetzt? Antwort: Weil es mir jetzt gerade schmeckt... Keine Ahnung, was ich dann damit verbinde... Ich komme nicht wirklich dahinter... :-(

    Und wenn ich lese: Essen Sie etwas, was Sie überhaupt nicht mögen, dann müsste ich echt lange grübeln, bis mir auch nur eine Kleinigkeit einfällt, die ich absolut nicht mag... :-/ Ich esse so ziemlich alles gerne, ob es nun Grießbrei ist oder Spinat oder sonst was.

    Wie kann ich also nach Andreas Winters Methode abnehmen, wenn ich keine Macke aus der Kindheit habe??

  24. #24
    Britt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Liebe Jetztodernie,

    ich lese oben heraus, dass Du viel mit schlechtem Gewissen gegessen hast, das ist natürlich auch eine Art Stress - und speichert ...


    Ja, es kann zwischendurch verwirrend sein. Nicht aufgeben, das klärt sich weiter - oder wieder, je nachdem! ;-) Hm, keine Macken aus der Kindheit, keine Mängel, keinen Stress - gehen wir mal davon aus. Dann sage ich (aber ich bin ja nicht Herr Winter, deshalb nicht unbdingt allgemeingültig): Ich setze am Essen an, ich probiere einfach mal aus, es anders zu machen.

    Auch hier gilt aber: Denkst Du anders, lebst Du anders. Ich stelle also (wie Herr Winter es sagt) mal Sachen auf den Kopf ...



  25. #25
    jetztodernie ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Britt Beitrag anzeigen
    Liebe Jetztodernie,

    ich lese oben heraus, dass Du viel mit schlechtem Gewissen gegessen hast, das ist natürlich auch eine Art Stress - und speichert ...
    Du hast recht! Der Kopf sagt: ich kann essen was ich will, und der "Richter" sagt: waaas du isst schon wieder?!

    Alles auf den Kopf stellen...gute Idee!

  26. #26
    drea-will ist offline Benutzer
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    @atidam
    Dann wäre da immer noch der Vorteil deines Übergewichts, dessen du dir klar werden solltest.
    Und es ist mitunter relativ hart, das anzuerkennen. Und wenn du den kennst, dann musst du ihn immer noch "unschädlich" machen.

    Viele Grüße
    Drea

  27. #27
    die_kleine_rotzfreche:) ist offline Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von jetztodernie Beitrag anzeigen
    Du hast recht! Der Kopf sagt: ich kann essen was ich will, und der "Richter" sagt: waaas du isst schon wieder?!

    Alles auf den Kopf stellen...gute Idee!
    japp, schalt mal den blöden richter aus, der nämlich selbst kein plan

    meine nichte is jetzt gut zwei jahre alt und hat momentan den tick ins klo zu fassen
    da bemerk ich an mir selber "heeee, das macht man nicht" sagen
    dann kommt die kleine mit "warum eigentlich?"
    "ähm, ähm, ja das macht man nicht.... *überleg überleg, irgendwas erfinde* weil das voll bäh ist und deine hände danach stinken!"
    (Blödsinn eigentlich toilette ist sauber, wasser auch, es geht keine gefahr aus, aber ich unterbinde das verhalten weil ichs selbst nicht anders kenne)
    ok ich geh davon aus das sich das jetzt auch nicht nachteilig für sie auswirkt, aber grade im bezug aufs essen... gott gott gott, die armen kinder! du darfst das nicht essen, dass is ungesund, das darfst du nich, jenes darfst du nicht bla bla bla davon wirst du dick, pass auf dein gewicht auf... *nerv*
    ich hab zwei schwestern, so witzig, ich hab mit vier angefangen übergewicht zu entwickeln, grund weiß ich, eine schwester von mir hat sich nur mit süßigkeiten ernährt (Nutella, kaba, kellogs allein zum frühstück, normales familienessen kaum aber tonnenweise milchschnitte und sonstige süßigkeiten den tag über) ---> NORMALGEWICHTIG
    die zweite schwester hat gegessen wie ein scheunendrescher, mengen die echt nicht mehr normal waren ---> war sogar untergewichtig!
    mööööööööp und mir hat mans nutella verboten und das und das und dass, soll trockenes knäckebrot essen, und wenn ich beim mittagessen oder so mal n nachschlag genommen habe wurde es auch gleich quittiert...
    hey ich glaub mit 12 hät ich n typischer ernährungsberater sein können, ich wusste von allem die zusammensetzung aus KH, Eiweis & Fett, Kalorien, glyxindex etc, auch wieviel kalorien man bei der und der sportart verbraucht.... jetzt kommts ----> Fett
    hoiiii wie geht das? mangelnde disziplin? nöö, habe zig mal n paar kilos abgenommen und dann wieder jojo. Zuviel gegessen? ne ne, das war sogar meinem umfeld auffällig das ich sehr wenig gegessen habe, aber ich war ja dick, also würd ich bestimmt irgendwo schokolade verstecken...
    mit 16 war ich auf einer abnehmkur, habe von dem diätessen damals nicht mal die hälfte gegessen gehabt und habe zusätzlich zu dem dortigen straffen sportprogramm immer noch extra runden gedreht... ergebnis ich hatte in 6 wochen 2,5 kg abgenommen und die ärzte dort haben mir unterstellt das ich heimlich gegessen habe... das tat weh, hat mich damals sehr getroffen, dass ich trotz extraleistung noch n anpfiff kassiert hatte

    das die ganzen suggestionen die man über die jahre erfahren hat einen extrem beeinflussen kann ich total nachvollziehen, aber ich kann euch aus meiner persönlichen unwissenschaftlichen erfahrungsstudie sagen, dass es sogar möglich ist mit 10 tage kohlsuppe gewichtsaufbau zu betreiben.
    und man es mit 5.000 kcal am tag schafft abzunehmen! sogar mit der gefährlichen Kohlenhydrat fett mischung! die is ja angeblich soooo gefährlich das hat uns nur mal jemand ins hirn gebrannt
    schwachsinn, aber wers glauben will

    ich glaub n richtig gefährlicher punkt ist das mit dem abnehmen wollen. Klar wenn man fragt sagt jeder gleich ja ich will abnehmen. aber obs unterbewusst auch so aussieht? Ich glaub den grund zu knacken warum man Fett sein will und zu begreifen dass das ne alternative gibt ist der hauptkern an der ganzen geschichte....

  28. #28
    Britt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Noch einen nicht zu unterschätzenden Grund fürs Dicksein und -bleiben ins Gedächtnis geholt: Trotz.



  29. #29
    Nikla ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von jetztodernie Beitrag anzeigen
    .
    Ja das ist bei mir auch eindeutig so. Leider und nach den Büchern irgendwie unveständlich. Zur Zeit "leide" ich unter einem "Rückfall"..das heisst: ich habe 4 kilo zugenommen, esse, obwohl ich keinen Hunger habe und bringe das Zeugs auch nicht wieder weg. Auch kommen mir ständig alte Glaubenssätze in den Sinn. Tja, wenn Du halt das und das isst, dann nimmst Du ja zu. Dann denke ich wieder, dass ich mir aus Existenzängsten Kilos horte, aber irgendwie stimmt das dann auch nicht mir der früheren Abnahme überein. Damals nahm ich 12 kilos ab und hatte grösste Existenzprobleme...
    Ich schaffe es zur Zeit auch nicht, dass mir mein Gewicht egal wäre. Es behindert mich in quasi jeder geschäftlichen Sitzung oder wenn ich an einem Anlass neue Leute treffe. Dann spüre ich nur noch meinen A... und fühle mich unwohl.

    Sehr schlecht dieser Zustand und ich bin zur Zeit ziemlich ratlos...Habe sehr viel aufgearbeitet, stecke aber im Moment fest. Nochmlas ein Coaching? Muss das denn sein, bin ich nicht in der Lage das selbst zu lösen? Oder: wäre ich in der Lage und ich nehme mit die Zeit nicht dazu? Bin ich auf dem Weg und stehe mir vor dem Glück und dem definitiven Durchbruch?
    Weiss es nicht... Wie seid ihr denn jeweils aus solchen Dellen rausgekomen?
    Ich würde an deiner Stelle nicht alles so haargenau auf die Goldwaage legen, was in den Büchern steht - ich würde die Bücher eher als Gesamtheit betrachten und mich nicht so auf einzelne Aussagen versteifen, wenn sie auf mich nicht ganz so zutreffend sind, später können sie dann sogar doch zutreffend sein, man entwickelt sich ja weiter. Nehme dir doch das raus, was für dich stimmig ist und da gibt es doch sehr viele gute Aussagen. Das mache ich übrigens mit allen Büchern so! Gerade, wenn man ein Buch nach einem Jahr nochmals liest, dann ertappt man sich dabei und fragt sich, warum hattest du das zuvor eigentlich noch nicht so richtig verstanden oder warst total gegenteiliger Meinung?
    Was Britt so schreibt, dass es dann auch sehr stark auf die Verhaltensänderung drauf an kommt, sehe ich auch so.
    Und das will ja schließlich auch Hr. Winter bewirken mit seinen Büchern und den anderen Dingen, die er so anbietet, Vorträge, Coaching usw.
    Erst kommt das Theoriewissen, sodass man sich erstmal mit seinen alten Kram beschäftigt, dass man offen wird auch für ein gegensätzliches Denken, dass man ins Nachdenken kommt, dass viele Glaubbenssätze doch nicht stimmen müssen und schließlich setzt die Verhaltensänderung ein, durch das offene Denken und die neuen Glaubenssätze, man ist somit gestärkter, um alte Gewohnheiten sein zu lassen und sich auf neue einzulassen, auch wenn es zu Beginn, noch nicht so leicht fällt gefühlsmäßig.
    Jede Gewohnheit braucht ca. 21 Tage bis sie sich setzt.

    Jetztodernie, mache dich nicht so fertig, es gibt ja immer mal Phasen, die nicht so einfach sind. Du wirst schon wieder in deine Kraft hineinkommen, vielleicht findest du mal ganz andere Vorgehensweisen, als die Alten, alles bissel lockerer nehmen. Und das Gewicht ist doch nun wirklich nicht anders, freue dich zum Beispiel über deine körperliche Gesundheit. Ich wäre lieber fett, aber dafür so richtig gesund, wenn ich jetzt wählen könnte. Naja, um ehrlich zu sein, wäre ich dann nur sehr kurz fett, da ich dann endlich locker abnehmen könnte, mein Körper würde ja dann nicht mehr die Nahrung so einfordern, da er ja gesund ist.

  30. #30
    Powerscout ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von PetraS Beitrag anzeigen
    Nun lese ich schon eine kleine hier im Forum.
    Vieles ist neu, aber sehr interessant für mich.
    Eine Frage geht mir wirklich durch den Kopf:
    Haben hier Leute schon abgenommen, nur weil sie auf den Grund des Dickseins gekommen sind?
    Ohne das sie irgendetwas am Essen geändert haben?

    Danke
    Natürlich ändert sich Ihr Essverhalten, sobald Sie die Reiz-Reaktions-Verknüpfung reflektiert und aufgelöst haben. Sobald Speisen emotional wertlos sind, essen Sie weniger. Doch - und das ist das Bemerkenswerte - das wäre meist noch immer genug, um damit einen Unterernährten zunehmen zu lassen. Es ist die Relation, mit der wir unseren Stoffwechsel programmieren .
    A.W.
    Denkst Du anders, lebst Du anders!

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