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Thema: Andreas Winter versus "positives Denken"

  1. #1
    Britt Gast

    Standard Andreas Winter versus "positives Denken"

    Hallo!

    Ausgelöst durch einen anderen Thread möchte ich gern einmal den Unterschied zwischen Herrn Winters Thesen und Ansätzen und der Richtung des sogenannten "positiven Denkens" (PD) mit Euch herausarbeiten.

    Beim PD bin ich ständig über diese Zwickmühle gestolpert: Alles nur positiv genug einreden und alles, was ich will, erfüllt sich postwendend, jede Krankheit verschwindet, der ideale Partner erscheint wie von Zauberhand auf der Lebensbühne ... und wenn es nicht klappt, liegt es nur daran, dass ich nicht ausreichend "positiv gedacht" hab!

    Herrn Winters Ansätze berücksichtigen hingegen Hindernisse, er sagt auch, es KANN schnell gehen mit den Veränderungen, muss aber nicht.

    Alles andere erschiene mir auch unseriös, billig und unglaubwürdig; ich glaube, ich könnte anders gar nicht bei der Stange bleiben. (Das war auch der Grund, weswegen ich das PD für mich wieder verworfen habe.) Wenn ich denken müsste, ich habe "nur nicht genug geglaubt" wäre das ja wie beim PD. Es würde sich ein Felsblock auf meine Schultern senken: VERSAGT!

    Wie seht Ihr das?

  2. #2
    diefischerin ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Na wenn das mal kein Positives denken ist:

    Zitat Britt: im Thread "Der ultimative Tipp zum Abnehmen:"
    Ich darf jederzeit essen, liebe aber das Gefühl von Leichtigkeit und Unbeschwertheit und mag es deswegen sogar, wenn sich mein Magen leer anfühlt!


    Winter versus positves Denken da in ich ja mal gespannt.

    Was sind denn die ganzen Glaubensätze? Negative oder Positive Gedanken...

    Nicht nur positiv denken, sondern danach handeln und leben.


    Alles ist schön, was wir mit den Augen der Liebe betrachten


  3. #3
    Sabine* ist offline Erfahrener Benutzer
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    Liebe Britt,

    eine interessante Frage, du du da stellst. Ich sehe es nicht entweder-oder sondern als hilfreiche Ergänzung. Ein positives Denken ist enorm wichtig, ist aber kein perfekter "Wunscherfüller". Positives Denken = Optimismus, positiv an etwas herangehen. Dass optimistische Menschen sich wohler fühlen und auch eine bessere Ausstrahlung haben ist fakt. Allerdings nur positiv denken und alles wird gut, das glaube ich auch nicht. Seine Schritte in die gewünschte Richtung lenken, gehört auf jeden Fall dazu.

    Worüber ich erschrocken bin, ist deine Äußerung, dass du das positive Denken wieder verworfen hast. Auch bei Herrn Winters Methode ist das positive Denken ein wichtiger Bestandteil. Wie willst du sonst positive Glaubenssätze entwickeln?

    Positives Denken + alte / falsche Glaubenssätze auflösen + auf unsere innere STimme hören das ist ein starkes Trio.

  4. #4
    diefischerin ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Zitat Zitat von Sabine* Beitrag anzeigen
    Liebe Britt,

    eine interessante Frage, du du da stellst. Ich sehe es nicht entweder-oder sondern als hilfreiche Ergänzung. Ein positives Denken ist enorm wichtig, ist aber kein perfekter "Wunscherfüller". Positives Denken = Optimismus, positiv an etwas herangehen. Dass optimistische Menschen sich wohler fühlen und auch eine bessere Ausstrahlung haben ist fakt. Allerdings nur positiv denken und alles wird gut, das glaube ich auch nicht. Seine Schritte in die gewünschte Richtung lenken, gehört auf jeden Fall dazu.

    Worüber ich erschrocken bin, ist deine Äußerung, dass du das positive Denken wieder verworfen hast. Auch bei Herrn Winters Methode ist das positive Denken ein wichtiger Bestandteil. Wie willst du sonst positive Glaubenssätze entwickeln?

    Positives Denken + alte / falsche Glaubenssätze auflösen + auf unsere innere STimme hören das ist ein starkes Trio.

    Genau, Sabine, nur positive Gedanken alleine sind nicht ausreichend. Deshalb funktioniert es auch bei vielen nicht. weil sie nicht danach handeln.

    Beispiel: Du wünscht dir deinen Traummann, aber hockst zuhause vor deinem Fernseher rum. Er wird nicht einfach bei dir klingeln und "Hallo da bin ich" rufen. (es könnte Ausnahmen geben, wo es tatsächlich so passiert ) Aber im Normalfall mußt du auch raus gehen um ihn (zum Beispiel neben der Mülltonne) treffen zu können.
    Du wirst auch deinen gewünschten Traumjob nicht kriegen, wenn du dich nicht bewirbst oder auf dich aufmerksam machst oder nicht irgend etwas dafür tust!
    Du kannst dir wünschen ein bekannter Schriftsteller zu werden, aber dann musst du ein Buch schreiben, sonst kannst du es dir noch so sehr wünschen.
    Und wenn du weißt "ich schaffe das" dann ist das auch positives denken.


    Alles ist schön, was wir mit den Augen der Liebe betrachten


  5. #5
    Britt Gast

    Standard Natürlich denkt Herr Winter positiv!

    Hallo Sabine! Hallo Fischerin!

    Da hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.

    Natürlich sehe ich Herrn Winters Denken als positiv an, und auch ich denke positiv! Das habe ich mir hart erringen müssen, und davon gehe ich auch nicht wieder ab.

    Wovon ich mich distanziere, ist das "Positive Denken" - man beachte die Gänsebeinchen - als eine Art Markenware à la Dr. Joseph Murphy Co.

    Was mich hierbei so stört : Da ist der Automatismus vorgegeben: "Oben stecke ich gezielte Positiv-Gedanken rein und unten kommt die fertige Wunscherfüllung raus", als A und O. Wer das nicht schafft, denkt falsch.

    An Herrn Winters Büchern gefällt mir eben, dass er es differenzierter sieht und sein Grundsatz eher ist: Es kann so sein, ist aber nicht ganz automatisch so. Wir müssen manchmal schon ein bisschen dafür tun.

    So verstehe ich ihn, und so gefällt es mir. Es erscheint mir so weitaus "ehrlicher".

    Ich hoffe, Herr Winter versteht mich richtig.

  6. #6
    Sabine* ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo Britt,
    soo kann ich dir zustimmen. Das wäre auch zu schön, NUR positiv denken und alles ist perfekt. Das reicht eben nicht, damit hast du Recht.

  7. #7
    Candle Gast

    Standard

    Hallo Britt,

    erinnerst du dich an das Beispiel aus dem Abnehmen-Buch, wo sich eine Frau jeden Morgen vor den Spiegel stellte und sich vorbetete, sie wäre schlank, schön und sexy? Und im Endeffekt nahm sie immer mehr zu statt ab. Ich glaube, das meinst du, wenn du von "positiv Denken" sprichst oder?

    Du hast Recht, das funktioniert so nicht. Warum nicht? Weil sie die Worte zwar gesagt hat, aber in Anbetracht ihres Spiegelbildes sie nicht GLAUBTE!!! Unbewusst sagte sie sich also immer wieder, wie dick sie sei...

    Es riecht also tatsächlich nicht, eine Affirmation (also einen positiven Gedanken) immer nur vorzusagen. Man muss auch an die Wahrheit dieses Gedankens glauben. Man muss davon überzeugt sein, dass es stimmt, was man da sagt. Und dann kann so eine Affirmation eine Quelle großer Motivation und Energie sein.

    Wenn du dir also (ich bleibe jetzt mal beim Thema Gewicht) eine Affirmation aussuchst (z.B. "ich wiege genau 60 Kilo und fühle mich rundum wohl"), dann musst du das glauben. Dann musst du überzeugt davon sein, dass in deinem Inneren diese 60-Kilo-Person existiert und du deinem Körper nun die Erlaubnis gibst, diese Person nun nach außen hin auch zu zeigen.

    Ich hoffe, es ist verständlich, wie ich das meine

  8. #8
    Britt Gast

    Standard

    Jaaaa, Candle,

    habs gerade gefunden: Auf Seite 81 in "Abnehmen ist leichter als zunehmen" steht das Beispiel, sogar unter der Überschrift "Dick durch "positives Denken", und zwar wird hier auch die Methode von Dr. J. Murphy genannt. "Das Unterbewusstsein lässt sich nicht zum Narren halten", schreibt Herr Winter dazu sehr richtig.

    Danke Dir, ich hatte das gar nicht mehr präsent.

  9. #9
    Penelope ist offline Erfahrener Benutzer
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    Es gibt sogar Untersuchungen, dass Leute vom positiven Denken depressiv wurden. Also jetzt nicht vom positiv Denken selbst, sondern weil sie sich unter Erwartungsdruck gesetzt haben, dass das jetzt aber helfen müsse, und wenn der Erfolg ausblieb (weil sie eben nicht überzeugt waren) gaben sie sich selbst die Schuld und alles war noch viel schlimmer.

    Ich denke, dass viele Autoren solcher Bücher vergessen, darauf hinzuweisen, dass das bloße "Runter-Beten" von Affirmationen nicht funktioniert. Affirmationen müssen zu dem Betreffenden passen, er muss sie glauben können, idealerweise denkt er sich die selbst aus. Stephanies Beispiel von Esther Hicks in dem anderen Thread hat mir gut gefallen. Schrittweise vorgehen, sich nicht selbst was vormachen. Aber dabei optimistisch bleiben.

    Zum Glück gibt es heutzutage nicht mehr viele aktuelle Bücher, die reines positives Denken nach althergebrachter Murphy-Manier vermitteln, die sind größtenteils überholt.

  10. #10
    Britt Gast

    Standard

    Es gibt sogar ein Buch in der Richtung; es trägt den vielsagenden Titel "Positives Denken macht krank".
    Zum Glück gibt es heutzutage nicht mehr viele aktuelle Bücher, die reines positives Denken nach althergebrachter Murphy-Manier vermitteln, die sind größtenteils überholt.
    Ja, weil inzwischen bemerkt wurde, dass es so nicht funktioniert.

    Eben deshalb war es mir wichtig, die Winter-Methode - darf ich das so nennen? - davon abgegrenzt zu sehen.

  11. #11
    Stephanie ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Britt Beitrag anzeigen
    Hallo!

    Ausgelöst durch einen anderen Thread möchte ich gern einmal den Unterschied zwischen Herrn Winters Thesen und Ansätzen und der Richtung des sogenannten "positiven Denkens" (PD) mit Euch herausarbeiten.
    das ist sehr interessant, dass du vorschlägst, verschiedene ansätze miteinander zu vergleichen, britt. das führt bestimmt zu einem tieferen verständnis.

    mit "positivem denken" meinst du sicherlich das arbeiten mit autosuggestionen, so wie es joseph murphy und erhard freitag machen. dabei betrachte ich mein problem, bespielsweise "ich bin dick" (weil das das thema ist, dass uns alle ja am meisten beschäftigt) und behaupte das gegenteil: "ich bin schlank". durch häufige wiederholung ändert sich die einstellung und daraufhin sollte ein physischer erfolg sichtbar werden.

    jetzt stelle man sich aber eine 120-kilo-schwere frau vor, die sich vor den spiegel stellt und sich einredet "ich bin schlank". in den meisten fällen regt sich dann innerer widerstand. die innere stimme sagt "ach schlank bist du? schön wärs, aber guck dich doch mal an!".
    man muss also irgendwas finden um den widerstand zu umgehen. manche autosuggestionen funktionieren einfacher, z.b. "gott liebt mich und sorgt für mich". einer der an gott glaubt, denkt sich dann "joa, wäre möglich" und die suggestion bewirkt eine stärkung der selbstsicherheit.

    aber zurück zu der dicken frau mit dem inneren widerstand. andreas winter arbeitet gezielt mit dem widerstand. er widerlegt die falschen glaubenssätze (zuviel essen macht dick) und geht die ursachen an: warum bin ich dick geworden bzw. welchen vorteil bietet mir das übergewicht? wenn die ursache erkannt ist und man den vorteil, den das übergewicht (oder ein anderes körperliches problem) einem bietet nicht mehr benötigt, benötigt man auch das übergewicht nicht mehr. alle seine thesen unterfüttert andreas winter mit wissenschaftlichen fakten.

    einzige schwierigkeit bei diesem ansatz: manchmal ist die ursache für das jeweilige problem nicht so einfach zu finden. laut andreas winter, kann sie (oder muss sie?) in der sehr frühen kindheit liegen. die ursache für schuldgefühle beispielsweise ist, laut herrn winter, immer in den ersten 36 monaten des lebens zu suchen. aber wer erinnert sich schon genau an seine ersten lebensmonate? wenn man diese methode alleine zu hause anwendet, wird es an dieser stelle schwierig. mit einem coaching geht es leichter (habe ich mir sagen lassen )

    dann möchte ich den beiden ansätzen noch einen dritten hinzu fügen, von dem ich schon mal in einem anderen thread erzählt habe und zwar den von esther und jerry hicks. die beiden arbeiten auch mit suggestionen, sind sich aber des problems des inneren widerstandes bewusst. ihnen ist klar, dass man nicht so einfach ein problem betrachten und das genaue gegenteil behaupten kann, nach dem motto: wenn ich krank bin, rede ich mir einfach ein, dass ich gesund wäre.
    sie versuchen, den widerstand zu umgehen, indem sie kleinschrittiger vorgehen. die einstellung wird schritt für schritt verbessert, so lange bis man wirklich positiv denkt und sich ein physischer erfolg einstellt.
    wenn ich vorher gedacht habe: "dieser schokoriegel macht mich fett. ich fühle mich schlecht, wenn ich ihn esse, aber ich kann ja doch nicht widerstehen", da wäre es schwierig stattdessen sofort zu denken: "ich kann ihn bedenkenlos essen".
    stattdessen denkt man: "der ist doch gar nicht so groß, ich kann da ruhig mal ein stück abbeißen. ich rege mich ja ganz schön auf wegen dem kleinen schokoriegel. es ist doch gar nicht so schlimm, dass jetzt ein stück schokolade gegessen habe. ich genieße das jetzt einfach mal. war ja nur ein häppchen, was solls. vielleicht beiße ich nachher noch eins ab. schön, dass ich das selber entscheiden kann."
    im gegensatz zu andreas winter gibt es bei diesem ansatz nicht nur schwarz und weiß, richtig, oder falsch, gute, oder böse schokolade, sondern man fängt mit schwarzmalerei an, geht über anthrazit nach grau und schließlich nach weiß.
    der vorteil dieser methode ist, dass sie zur anwendung zu hause vollkommen geeignet ist. der nachteil: alle aussagen der bücher wurden den autoren von einem wesen aus dem jenseits gechannelt, es wird tausendmal das wort "schwingung" benutzt. für esoterik-abgeneigete menschen ist das also nichts (obwohl das buch ansonsten sachlich und locker-umgangssprachlich geschrieben ist).

    jetzt habe ich also drei ansätze einander gegenüber gestellt und den schwerpunkt darauf gelegt, wie jeweils mit dem widerstand, der sich eventuell regt, wenn man sein leben verbessern will, umgegangen wird. das ganze am beispiel von unserem thema nummer 1, übergewicht.
    meine meinung dazu ist: autosuggetionen, so wie murphy sie angewendet hat, sind erstmal gut. wenn es damit nicht klappt, weil sich widerstand regt, hilft sowohl der ansatz von herrn winter als auch der vom ehepaar hicks. für esoteriker hicks für die wissenschaftlichen denker winter. für leute die gerne in verschiedene richtungen denken, so wie ich, beides.

  12. #12
    Britt Gast

    Standard

    Hallo Stephanie!

    Zuerst mal finde ich schön, dass Du meinen Gedanken aufgreifst. Deine Gegenüberstellung ist interessant.
    Im gegensatz zu andreas winter gibt es bei diesem ansatz nicht nur schwarz und weiß
    Ich bin nicht sicher, ob sich Herr Winter selbst mit dieser Betrachtung seines Ansatzes einverstanden erklären kann - ich sehe es so, dass er zwar polarisiert, um etwas Bestimmtes zu erreichen, dass er aber die Grautöne sehr wohl selbst sieht und auch, manchmal unterschwellig, mit einbezieht.

    Murphy und Freitag sind aus meiner Sicht zwar gut gemeint, aber zu simpel in ihrer Art, eindeutig. Wenn Hicks für sich das Übersinnliche beanspruchen, passen sie für mich auch nicht. Das was sie sagen (was Du zitierst) ist allerdings etwa so, wie ich selbst (auch ganz ungechannelt ) schon länger mit mir rede; mein Gewicht hat ja auch schon länger aufgehört, herumzuzicken; das funktioniert also recht gut.

    Trotzdem bringt mir persönlich der polarisierte Ansatz von A. Winter (noch) mehr. Er ist zunächst radikal - und für mich brauchts das manchmal auch, um aus eingefahrenen (Denk- und Handlungs-)Mustern rausgeholt zu werden.

    Den Widerstand zu umgehen, das schaffe ich, indem ich mich selbst nicht unter den Druck stelle, das auch alles sofort und ohne Wenn und Aber in die Tat umsetzen zu müssen: Es sind genug "Kanns" dabei, die mir den für mich notwendigen Spielraum lassen. Diese geben mir die Möglichkeit der Verarbeitung durch eine Art innerer Selbstgespräche, und am Ende bleibt für mich meist ein Gefühl übrig: "Das hats jetzt wirklich gebraucht und gebracht!"

    Deshalb ist es für mich ein wahrer Quantensprung oder eben auch Paradigmenwechsel, was da in mancher Hinsicht stattgefunden hat oder noch stattfindet. Einiges, das ich schon "instinktiv" so gemacht habe, wird durch ihn bestätigt und anderes, auf das ich selbst nie gekommen wäre, findet Eingang in mein Inneres. Das ist doch toll.

  13. #13
    Candle Gast

    Standard

    Hallo ihr Lieben,

    die Art von Familie Hicks gefällt mir sehr gut. Ein Buch habe ich auch schon. Könnt ihr vielleicht eines besonders empfehlen, was man unbedingt gelesen haben sollte?

  14. #14
    Stephanie ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Britt Beitrag anzeigen
    Hallo Stephanie!

    Zuerst mal finde ich schön, dass Du meinen Gedanken aufgreifst. Deine Gegenüberstellung ist interessant.Ich bin nicht sicher, ob sich Herr Winter selbst mit dieser Betrachtung seines Ansatzes einverstanden erklären kann - ich sehe es so, dass er zwar polarisiert, um etwas Bestimmtes zu erreichen, dass er aber die Grautöne sehr wohl selbst sieht und auch, manchmal unterschwellig, mit einbezieht.
    was ich damit meine ist: bei andreas winter muss man sich entscheiden. man kann weiterhin glauben, das schokolade dick macht und dann nimmt man von schokolade zu. oder man glaubt andreas winter, dass schokolade völlig in ordnung ist, dann kann man sie essen, ohne dick zu werden.
    man muss sich schon entscheiden zwischen dem einen und dem anderen.

  15. #15
    Stephanie ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Candle Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben,

    die Art von Familie Hicks gefällt mir sehr gut. Ein Buch habe ich auch schon. Könnt ihr vielleicht eines besonders empfehlen, was man unbedingt gelesen haben sollte?

    ich lese gerade "wie unsere gefühle die realität erschaffen". in der einleitung des buches steht, dass esther hicks dieses buch selbst von anfang an besonders gelungen fand. bei ihren anderen büchern hat sie immer ihren mann gefragt: "glaubst du, dieses buch ist gut?" und bei dem oben genannten buch, war sie sich ziemlich sicher das es ihr gelungen ist

    ansonsten habe ich von den beiden noch "the law of attraction" und "the law of attraction - geld" gelesen. die haben mir auch beide gut gefallen.

  16. #16
    Britt Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Stephanie Beitrag anzeigen
    bei andreas winter muss man sich entscheiden. ... oder man glaubt andreas winter, dass schokolade völlig in ordnung ist, dann kann man sie essen, ohne dick zu werden.
    Das ist richtig. Bei Murphy gehts ums Einreden wider besseres Wissen, bei A. W. gehts ums Entscheiden, ob ich einer anderen Sicht Raum gebe.

  17. #17
    AndreasWinter ist offline Moderator
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    Standard Glauben

    Zitat Zitat von Britt Beitrag anzeigen

    Ich bin nicht sicher, ob sich Herr Winter selbst mit dieser Betrachtung seines Ansatzes einverstanden erklären kann - ich sehe es so, dass er zwar polarisiert, um etwas Bestimmtes zu erreichen, dass er aber die Grautöne sehr wohl selbst sieht und auch, manchmal unterschwellig, mit einbezieht.

    Trotzdem bringt mir persönlich der polarisierte Ansatz von A. Winter (noch) mehr. Er ist zunächst radikal - und für mich brauchts das manchmal auch, um aus eingefahrenen (Denk- und Handlungs-)Mustern rausgeholt zu werden.
    Hallo Zusammen!
    Ich versuch's mal so: Ich bin ein Reduktionist. Ich versuche, Grundprinzipien zu entdecken, damit wir sicheres Vorgehen gewährleisten können. Das schwarz/weiß denken bezieht sich auf die unterste Ebene des Empfindens. Ein Mensch entscheidet immer, bevor ein Verhalten folgt. Natürlich haben wir im Alltag den Spielraum unsere gefühlten Entscheidungen bewusst zu kaschieren ("ich kann Dich nicht leiden, sags Dir aber nicht", oder "ich mag Schokolade essen, tus aber nicht" usw.). Aber ganz unten gibt es keine Graustufen. Erst danach nuancieren wir.

    Mit "daran Glauben" hat das, was ich sage aber nun wirklich nichts zu tun. Jedes Säugetier kann an sich selbst beweisen, dass IMMER, wenn es Angst vor Nährstoffmangel hat, Fett aufbaut. Und Immer, wenn dieses Mangelgefühl behoben ist, wird das nicht benötige Fett abgeschmolzen. Das hat weder etwas mit Schokolade, noch mit zuviel Essen zu tun.

    Allen viel Erfolg und weiterhin viel Spaß beim Befreien von Glaubensätzen.
    A.W.
    Denkst Du anders, lebst Du anders!

  18. #18
    Britt Gast

    Standard

    Mit "daran Glauben" hat das, was ich sage aber nun wirklich nichts zu tun
    Hab ichs doch bewusst nicht einbezogen, das "dran Glauben", in meinem letzten Statement. Danke für die erhellende Stellungnahme.

    Britt

    P.S. Ich glaube, jetzt sind einige vollends verwirrt.

  19. #19
    Penelope ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Ich habe einfach noch nie vorher darüber nachgedacht, ob Herr Winter jetzt positiv denkt oder nicht.
    Seine Argumentationen sind logisch und nachvollziehbar, das kommt meinem Verstand sehr entgegen - er schafft es sogar, über Gefühle so zu schreiben, dass ich damit umgehen kann, obwohl ich da ziemliche Hemmungen habe, überhaupt drüber nachzudenken, und das finde ich sehr hilfreich.

    Die Herangehensweise von Esther Hicks finde ich auch sehr symphatisch, aber ich denke, man kann das überhaupt nicht vergleichen.

    Herr Winter sagt: Essen und Zunehmen hat überhaupt nichts miteinander zu tun. Mangelgefühle machen dick.
    Das ist erstmal ne Aussage. Klingt auch logisch, im Kontext. Kann aber schwer zu akzeptieren sein, für das Gefühl.

    Man "fühlt" ja nach jahrzehntelanger Gehirnwäsche, dass Essen dick macht. Ich weiß nicht, wie ich das besser ausdrücken könnte. Die Überzeugung sitzt so tief, dass die neue Information erstmal wirken muss. Die Angst vor dem Essen ist nunmal da und sie ist nicht rational.

    Esther Hicks scheint die Gefühle eher direkt einzubeziehen, sich langsam heranzutasten, wie wenn man einem Kind schwimmen beibringt. Man geht erst mal bis zum Bauch ins Wasser, ist ja gar nicht so schlimm, also weiter... und siehe da, schwimmen ist gar nicht so schwer.

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