Glauben

Zitat von
Britt
Ich bin nicht sicher, ob sich Herr Winter selbst mit dieser Betrachtung seines Ansatzes einverstanden erklären kann

- ich sehe es so, dass er zwar polarisiert, um etwas Bestimmtes zu erreichen, dass er aber die Grautöne sehr wohl selbst sieht und auch, manchmal unterschwellig, mit einbezieht.
Trotzdem bringt mir persönlich der polarisierte Ansatz von A. Winter (noch) mehr. Er ist zunächst radikal - und für mich brauchts das manchmal auch, um aus eingefahrenen (Denk- und Handlungs-)Mustern rausgeholt zu werden.
Hallo Zusammen!
Ich versuch's mal so: Ich bin ein Reduktionist. Ich versuche, Grundprinzipien zu entdecken, damit wir sicheres Vorgehen gewährleisten können. Das schwarz/weiß denken bezieht sich auf die unterste Ebene des Empfindens. Ein Mensch entscheidet immer, bevor ein Verhalten folgt. Natürlich haben wir im Alltag den Spielraum unsere gefühlten Entscheidungen bewusst zu kaschieren ("ich kann Dich nicht leiden, sags Dir aber nicht", oder "ich mag Schokolade essen, tus aber nicht" usw.). Aber ganz unten gibt es keine Graustufen. Erst danach nuancieren wir.
Mit "daran Glauben" hat das, was ich sage aber nun wirklich nichts zu tun. Jedes Säugetier kann an sich selbst beweisen, dass IMMER, wenn es Angst vor Nährstoffmangel hat, Fett aufbaut. Und Immer, wenn dieses Mangelgefühl behoben ist, wird das nicht benötige Fett abgeschmolzen. Das hat weder etwas mit Schokolade, noch mit zuviel Essen zu tun.
Allen viel Erfolg und weiterhin viel Spaß beim Befreien von Glaubensätzen.
A.W.
Denkst Du anders, lebst Du anders!
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