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Thema: Angst vor Wasser

  1. #1
    Candle Gast

    Idee Angst vor Wasser

    Aloha allerseits,

    seit einiger Zeit bemerke ich verstärkt, meine Angst vor Wasser. Aber nicht immer und überall. Die Angst bezieht sich auf "fließendes" Wasser. Also, Angst, dass die Toilettenspülung nicht mehr aufhört, Angst, dass ein Wasserhahn sich nicht mehr schließen lässt oder durch zu starkes aufdrehen "abgeht" und somit das Wasser ungebremst heraussprudelt... Solche Dinge. Also Wasser, dass sich nicht mehr "bändigen" lässt.

    (Mein Verstand weiß natürlich, dass ich als Erwachsene damit umgehen kann. Haupthahn zudrehen, Klempner rufen, etc.)

    Was mir dazu aus meiner Vergangenheit einfällt ist, dass ich früher im Urlaub Angst hatte, zu weit ins Meer zu gehen und den Boden unter den Füßen zu verlieren (vielleicht nicht nur wörtlich, sondern auch im übertragenen Sinn?) und abgetrieben zu werden. Außerdem habe ich diese Angst vor fließendem Wasser schon, seit ich mich zurückerinnern kann.

    Allerdings fällt mir dazu kein traumatisches Erlebnis aus der frühesten Kindheit ein. Also sowas wie unter-Wasser-gedrückt-werden, irgendwelche Wassereinbrüche in unserer damaligen Wohnung, Erfahrungen bei/nach der Geburt, etc.

    Jemand eine Idee, wo ich suchen kann?

    (P.S. Dass ich diese Angst verstärkt merke, liegt mit Sicherheit daran, dass ich mich inzwischen traue, bei sowas hinzuschauen, statt wegzusehen. In ihrer Intensität ist sie nicht stärker geworden, oder belastender.)

  2. #2
    Peggy ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hat Wasser nicht etwas mit Gefühlen zu tun? Angst die Gefühle fließen zu lassen? Vielleicht musstest Du als Selbstschutz in der Kindheit den "Gefühlswasserhahn" abdrehen?
    Träume sind dazu da, gelebt zu werden.

  3. #3
    Candle Gast

    Standard

    Hmmm, diesen Zusammenhang (also Wasser steht für Gefühle) kenne ich eigentlich nur aus der Traumdeutung, nicht aber bei realen Ängsten?

    Meine Vermutung geht (wie so oft) eher in Richtung Angst vor Kontrollverlust... Aber warum ausgerechnet Wasser?

    So habe ich zum Beispiel keine Angst davor, in einem Schiff oder Boot zu sitzen, egal wie stürmisch die See ist und wie sehr es schaukelt. Aber bei dem Gedanken, im Meer zu schwimmen, bekomme ich Angst.

  4. #4
    Britt Gast

    Standard

    Hi Candle,

    mir kam sofort die Assoziation, dass Du von Gefühlen überschwemmt werden könntest und sich dies nicht aufhalten ließe, Du also machtlos dagegen wärest. Ja, die Furcht davor könnte es sein, aber nur, wenns für Dich stimmig ist.

    Gerade Wasser wäre übrigens in meinen Augen ein super Bild, das sich Dein Unterbewusstsein da gewählt hat.

    LG Britt

  5. #5
    Peggy ist offline Erfahrener Benutzer
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    Genau so habe ich das auch empfunden Britt.
    Träume sind dazu da, gelebt zu werden.

  6. #6
    Candle Gast

    Standard

    Vielen Dank, ihr beiden. Dann werde ich mal in dieser Richtung weitersuchen:-)

    P.S., da kommt mir doch grad eine Idee, wo ich diese Zeile geschrieben hab: Ich kann mich jetzt nicht dran erinnern, wie es war, als ich noch Baby war, aber zumindest wo ich etwas älter war wurden starke Gefühle (egal welche, "gut" oder "schlecht") nicht akzeptiert. Überschwängliche Freude, Tatendrang, Glück wurden nur mit einem (für mich als halbherzig/desinteressiert empfundenen) "toll" oder "gut gemacht" abgetan. "Schlechte" Gefühle, wie Wut und vor allem Angst wurden mit Schimpfe beantwortet oder (im Fall von Angst) mit einem "stell dich nicht so an" abgetan, Hilfe Fehlanzeige. Sofern könnte eure Vermutung stimmen. Wieder ein Puzzelsteinchen zum bearbeiten:-)

  7. #7
    Ute
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    Hallo Candle,
    Ich stolpere dabei noch über das Schiff in dem Du keine Angst verspürst.
    Ein Schiff hat immer eine sehr stabile Außenhülle (Haut) damit auch nach Möglichkeit ja kein Wasser herrein- und drankommen kann...
    Nur so ein spontaner Gedanke...

    LG Ute
    Wer keinen neuen Anfang wagt, dem bleibt nur das alte Ende!

  8. #8
    Candle Gast

    Standard

    Hallo Ute, auch dir herzlichen Dank für deine Gedanken:-)

    Aber irgendwie fühlt sich das alles nicht stimmig an *amKopkratz* Ich meine, ich habe an dieser Thematik (unterdrückte Gefühle und so;-)) schon lange gearbeitet und halte diesen Bereich für abgeschlossen. Mein Gefühl sagt mir, da muss noch was anderes sein... Ich bekomme es nur nicht zu fassen!

    Kennt ihr dass, wenn ihr einen bestimmten Begriff sucht, und er liegt euch auf der Zunge, aber will dann doch nicht heraus? So ungefähr geht es mir grad. Irgendwas ist da, aber immer wenn ich kurz davor bin es klar zu sehen, ist es wieder weg... (Abgetaucht, sozusagen;-) *kleinerScherzamRande*)

  9. #9
    Ute
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    Ja Candle,
    denke das kennen wir Alle!
    Je verbissener man sucht,desto mehr entfernt es sich!
    Wenn man dann bei einer ganz anderen Sache ist kommt es meist ohne Sinn und Zusammenhang in den Kopf :-)

    Wasser ist das Lebenselexier schlechthin-
    Alles besteht aus Wasser,man gießt Blumen,gibt es einen Kranken...
    es gibt nur sehr wenig (gar nichts?) bei dem Wasser überhaupt keine Relevanz besitzt.
    Wer keinen neuen Anfang wagt, dem bleibt nur das alte Ende!

  10. #10
    Britt Gast

    Standard

    Candle, ich dachte da gar nicht an das Thema "Unterdrückte Gefühle", sondern vielmehr an besonders starke Gefühle, die Dich wehrlos machen und förmlich überrennen könnten. Hier besteht ein Unterschied, oder?

    So ganz ohne Kenntnis des persönlichen Hintergrundes kann es ja auch eigentlich nur ein Gedanke ins Blaue sein.

  11. #11
    Candle Gast

    Standard

    Ja, Britt, das ist ein Unterschied;-) Aber auch das passt nicht.

    Was das Ganze aber stimmig macht ist, wenn man "Gefühle" durch "Taten" ersetzt... Ja, so wird ein Schuh draus... Da kommt grad was... Es sind nicht die Gefühle, die mich überspülen könnten, es sind Taten, Dinge, die ich gerne tun würde, aber mich nicht traue zu tun... Warum auch immer. Irgendeine Blockade, die mir sagt, nur nicht zu viel Tatendrang, nur nicht zu viel Energie... Glaub, das isses:-) Also nurnoch (!!!) die Blockade finden und beiseite räumen.

  12. #12
    Gascogne Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Candle Beitrag anzeigen
    Aloha allerseits,

    seit einiger Zeit bemerke ich verstärkt, meine Angst vor Wasser. Aber nicht immer und überall. Die Angst bezieht sich auf "fließendes" Wasser. Also, Angst, dass die Toilettenspülung nicht mehr aufhört, Angst, dass ein Wasserhahn sich nicht mehr schließen lässt oder durch zu starkes aufdrehen "abgeht" und somit das Wasser ungebremst heraussprudelt... Solche Dinge. Also Wasser, dass sich nicht mehr "bändigen" lässt.

    (Mein Verstand weiß natürlich, dass ich als Erwachsene damit umgehen kann. Haupthahn zudrehen, Klempner rufen, etc.)

    Was mir dazu aus meiner Vergangenheit einfällt ist, dass ich früher im Urlaub Angst hatte, zu weit ins Meer zu gehen und den Boden unter den Füßen zu verlieren (vielleicht nicht nur wörtlich, sondern auch im übertragenen Sinn?) und abgetrieben zu werden. Außerdem habe ich diese Angst vor fließendem Wasser schon, seit ich mich zurückerinnern kann.

    Allerdings fällt mir dazu kein traumatisches Erlebnis aus der frühesten Kindheit ein. Also sowas wie unter-Wasser-gedrückt-werden, irgendwelche Wassereinbrüche in unserer damaligen Wohnung, Erfahrungen bei/nach der Geburt, etc.

    Jemand eine Idee, wo ich suchen kann?

    (P.S. Dass ich diese Angst verstärkt merke, liegt mit Sicherheit daran, dass ich mich inzwischen traue, bei sowas hinzuschauen, statt wegzusehen. In ihrer Intensität ist sie nicht stärker geworden, oder belastender.)
    Evtl an ein früheres Leben, da errinere ich mich an eine Rückführung eines amerikaners, der im 2. Weltkrieg in einem Uboot umkam.

    Oder evtl die von Andreas Winter besagte berüchtigte Angst vor Kontrollverust... Wie man aus so einer Passage schließen könnte: >>>...."Angs, dass die Toilettenspülung nichtmehr aufhört"... <<< Man verliert sprichwörtlich die Kontrolle

    Lg

  13. #13
    Candle Gast

    Standard

    Hallo ihr Lieben,

    ich bin da was auf der Spur... Hab gestern Abend nochmal in mich hineingespürt, was das sein könnte. Bisher hab ich keine konkrete Vermutung. Alles ist nur sehr difus und unbestimmt.

    Ich habe mir nach und nach die Dinge vorgestellt, die mir Spaß machen (würden). Ein Buch schreiben, richtig Bauchtanz lernen, Gitarre spielen und singen, mit Sadie eine Ausbildung machen, in meinem Job nicht nur Mittelklasse sein, sondern richtig lospowern, auf dem Balkon sitzen und lesen, nähen und und und... Zuerst fühlte sich alles super an. Oh ja, das mache ich, das ist toll. Aber es dauerte nicht lange, da kamm dann die Angst, die Blockade, und ich dachte nur, neeee, lieber doch nicht...

    Alle meine Symptome, die ich bisher hatte, angefangen vom Übergewicht, bis zu meiner Blutkrankheit dienen dazu, die Energie zu blockieren. Sagen zu können, "ich würde ja, aber ich kann nicht, ich hab keine Energie dafür, bin zu krank dafür, wasauchimmer"! Deshalb vielleicht meine Angst, das Wasser nicht kontrollieren zu können, es frei sprudeln zu lassen... Sogesehen also das, was Britt gesagt hat, die Angst davor, fortgespült zu werden.

    Soweit sogut. Fehlt nurnoch der Auslöser. Und den hab ich noch nicht gefunden. Im Gegenteil. Gestern war ich dann noch ziemlich traurig. Nicht, weil ich den Auslöser noch nicht gefunden hab, sondern weil da offenbar etwas so schreckliches (für die kleine Candle) passiert ist, was mich nur mit angezogener Handbremse durchs Leben fahren lässt... Was könnte das nur gewesen sein?

  14. #14
    Britt Gast

    Standard

    Hallo Candle,

    den Ausdruck, den Du gebrauchst, das mit der Handbremse, hat mir gerade einen Schauer über den Rücken gejagd: Genau das sagte früher mal jemand von mir, zu mir!

    Bei mir war es schlicht die Angst vorm Versagen, der Auslöser lag in der Kindheit in der Hauptsache bei den Lehrern.

    LG Britt

  15. #15
    Candle Gast

    Standard

    Hallo liebe Britt:-)

    Die Angst zu Scheitern/Versagen ist es bei mir nicht. Im Gegenteil, ich hab das Gefühl, dass die Angst stärker wird, je mehr ich mir vorstelle, dass ich wirklich gut und erfolgreich bin, in dem was ich tue... Angst vor Erfolg?

  16. #16
    Peggy ist offline Erfahrener Benutzer
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    Angst, aufzufallen? Mit Deinem Erfolg aus der Masse raus zustechen? Fühlt es sich sicherer an, nicht aufzufallen?
    Träume sind dazu da, gelebt zu werden.

  17. #17
    Candle Gast

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    Definitv ja, Peggy! Auffallen ist gefährlich (sagt mein Unterbewusstsein).

  18. #18
    Peggy ist offline Erfahrener Benutzer
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    Da würde jetzt der letzte Vortrag von Andreas gut passen. Da war genau das Thema.
    Träume sind dazu da, gelebt zu werden.

  19. #19
    Candle Gast

    Standard

    Hmmmm, Auffallen ist also gefährlich. Was genau hat zu diesem Glaubenssatz geführt und was war daran SOOO schlimm (damals, für die kleine Candle), dass ich fortan beschloss, mir ein dickes Schneckenhaus zuzulegen (sowohl das Übergewicht, meine Hautkrankheit, die einem Schutzpanzer gleicht, als auch der seelische Rückzug, Depressionen, ständige Müdigkeit, etc.), in das ich mich verkriechen kann.

    Es geht ja hier nicht um auffallen generell, denn alleine mit meinem Übergewicht falle ich auf, durch Sadie falle ich auf... Es geht konkret um das Auffallen durch Erfolg... durch ZU VIEL Erfolg...

    In allem nur Mittelmaß zu sein, fühlt sich sicher an.

  20. #20
    Britt Gast

    Standard

    Ja klar, Candle, Angst vor Erfolg ist die andere Seite der Medaille! So richtig großen Erfolg hätte ich auch nicht gewollt, ich wollte z. B. nie "Karriere machen".

    Ich glaube, diese beiden Dinge hängen wirklich zusammen, Angst vor Misserfolg und Angst vor (zu großem) Erfolg. Beides ist tatsächlich Angst, aber eigentlich nicht die Angst, aufzufallen, sondern aus meiner Sicht eher die Angst, den Erwartungen entweder nicht zu entsprechen oder auch zu entsprechen, denn BEIDES fühlt sich "komisch" an. (Die Erwartungen können auch die eigenen sein, die natürlich von außen in einen impliziert wurden.)

    Die Stelle zu finden, die auf einen selbst passt - muss nicht die "Mitte" sein! - das fand und finde ich immer noch ausgesprochen schwierig. Wahrscheinlich haben wir genau das nie gelernt.

  21. #21
    Britt Gast

    Standard

    Im übrigen ist die Angst vor Erfolg ja gar nicht so unlogisch, wie sie zunächst erscheint. Wer einmal Erfolg HAT, muss diesen Level halten, sonst hat er schon wieder Misserfolg und "Grund, sich zu schämen" (da haben wirs wieder, das gute alte Schamgefühl).

  22. #22
    Candle Gast

    Standard

    Sicher spielt das auch eine Rolle, Britt. Die Angst, seinen Erfolg wieder zu verlieren (Erwartungsdruck, Angst vor Misserfolg...). Was sich derzeit aber viel stärker abzeichnet bei mir, ist die Angst vom Erfolg überfordet zu werden. Irgendwie, dass er mir über den Kopf wächst und sich verselbstständigt... und ich keine Kontrolle mehr darüber habe... (na, da haben wirs doch wieder. Angst vor Kontrollverlust...)

  23. #23
    Britt Gast

    Standard

    Ja, das steht genau immer am Ende: Angst vor Kontrollverlust, wie uns der liebe Herr Winter ja auch sagt. ;-)

    Und auch Angst vor dem "Misserfolg im Erfolg" - die Überforderungsangst - bedeutet einen Konflikt (einsrseits den Erfolg zu wollen und ihn andererseits zu fürchten) und dieser BLOCKIERT = die angezogene Handbremse!

  24. #24
    Candle Gast

    Standard

    Soho, da bin ich ja nun schonmal einen Riesenschritt weiter. Bleibt die Frage, woher zum Teufel hab ich diese Angst (speziell auf Erfolg bezogen). hmmmmm, jemand einen Tipp für mich, mit welcher der Winter-CDs ich da arbeiten könnte, um an diese Angst heranzukommen?

  25. #25
    Britt Gast

    Standard

    Könnte doch sein, dass Du als Kind genau so etwas erlebt hast. Du warst gut - im Turnen vielleicht oder in einem anderen Fach? - wurdest noch mehr gefordert und kamst sofort über Deine Grenzen, hast Dich damit erschöpft. (Übrigens: Würde nicht auch Dein "Schwitzen nachher" in diese Kategorie passen?)

  26. #26
    Candle Gast

    Standard

    Ich werd das mal weiter beobachten.

    Wieder mal Danke für den Input:-)

  27. #27
    Candle Gast

    Standard

    Da ist noch ein Aspekt... Angst vor zu viel Verantwortung... Grad ists mir selber klar geworden, als ich mit Koehli in ihrem Thread "gesprochen" habe... Je mehr man kann und weiß, desto mehr Verantwortung muss man übernehmen. Nein, "je mehr man kann und weiß" ist nicht ganz richtig... Je mehr man will... Vielleicht eher so. Ein Beispiel: Wenn ich als kleines Kind Fernsehen schauen wollte, musste ich natürlich vorher meine Mama fragen. Klein-Candle geht also zur Mutti: "Darf ich Sendung XY anschauen?" woraufhin Mutti, anstatt klipp und klar zu sagen "nein, jetzt wird nicht fernsehen geschaut" geantwortet hat: "Muss das denn unbedingt sein?" Sprich, die Verantwortung zu sagen "ja, ich möchte das angucken" und damit Mutti zu nerven, oder zu sagen "nein, dann lieber doch nicht" und damit Mutti glücklich zu machen, lag bei der kleinen Candle. Mutti hat hier also ins Ermessen des Kindes gestellt, für ihr Wohlergehen zu sorgen (oder es nicht zu tun, die Glotze anzuschmeißen und dabei ein schlechtes Gewissen zu haben).

    Also lieber garnix tun, brav in einer Ecke sitzen und am besten niemandem auf die Nerven gehen. Und weil das aber auch "verboten" ist (also faulenzen, nix-tun, still im Kämmerlein hocken), lieber dick, krank und kraftlos werden......;-)

  28. #28
    Britt Gast

    Standard

    Ich für mein Teil ergänze ja immer Herrn Winters "Angst vor Mangel" und "Angst vor Kontrollverlust" noch mit der "Angst vor den unlösbaren Konflikten" ...

    Auch wenn sie uns vielleicht nur unlösbar erscheinen, ich kenne kaum ein unangenehmeres Gefühl, als zwischen zwei Entscheidungen, die womöglich beide nicht gewollt sind, sondern uns aufgedrückt wurden, "eingeklemmt" zu sein.

  29. #29
    Candle Gast

    Standard

    Da hast du Recht, Britt.

    Ich erinnere mich an eine Reihe von solchen Situationen. Seis, ob ich was Basteln wollte und dafür den Küchentisch brauchte (den also in Unordnung brachte und aber gefälligst alles wieder aufgeräumt haben musste, wenn Essenszeit war), oder am Computer spielen oder sonstwas.

    Hm, das alles sind aber Situationen, in denen ich schon etwas älter war. Bleibt die Frage, was war der eigentliche Auslöser? Wenn ich nach Herrn Winters Aussagen gehe, muss dieses Gefühl "ich bin für das Wohlergehen der Menschen in meinem Umfeld direkt verantwortlich" schon einmal viel früher gehabt haben.

    Ich schau mal, wie weit ich damit komme... Obs das war und ichs aufgelöst bekomme, werdet ihr dann life erleben können *lach*

  30. #30
    Britt Gast

    Standard

    Okay, Candle. Ich bin gespannt.

    Dass wir uns für das Wohlergehen der Familie verantwortlich fühlen, kann schon sehr früh so sein. Bei mir gab es solche Situationen gewiss schon mit 3 oder 4 Jahren; ich erinnere mich tatsächlich ohne große Mühe an ein paar davon ...

    Liebe Grüße, und viel Erfolg beim "Nachsinnen",
    Britt

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