Zum Thema "Jammern" habe ich eben dies von Robert Betz auf Facebook gelesen:
Entdecke den ‚Jammerer’ in dir und nimm ihn in dein Herz
Wer in der Kindheit oft jemanden um sich hatte, der ständig jammerte und über das Leben klagte, schwor sich damals oft selbst: „Ich will niemals jammern“ oder: „Ich will keinem zeigen, dass es mir schlecht geht“. Für solche Menschen sind später Jammerer ein ‚rotes Tuch’ und sie ziehen oft vermehrt jammernde, klagende Menschen an. (Was du ablehnst, ziehst du an.)
Der Schwur der Kindheit, das Selbstverbot zu jammern, sich selbst zu bemitleiden oder schwach zu sein, wirkt solange in uns, bis er zurückgenommen und aufgelöst wird. Öffne dein Herz für diesen Anteil in dir, den ‚inneren Jammerer’ oder das Kind, das sich tief in dir wünscht, mal in den Arm genommen zu werden und schwach sein zu dürfen.
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Begegne ihm in einer Meditation, z.B. auf einer schönen Lichtung, wo er in einer Gestalt auftaucht und vor dir steht, bitte ihn um Verzeihung dafür, dass du ihn ein Leben lang abgelehnt hast. Sage: „Auch du, das Jammern gehörst zu mir. Ich darf auch (mal) jammern, wenn es mir schlecht geht und mir nach Jammern zumute ist.“ Öffne deine Arme und dein Herz für diesen Teil in dir und sage: „Ich liebe dich, auch du gehörst zu mir“. Nimm ihn in dein Herz, denn dort ist unendlich viel Liebe und es ist die Liebe, die verwandelt.
Erlaube dir, dich anderen gegenüber verletzlich und schwach zu zeigen, wenn du dich so fühlst. Leg die Maske des immer Starken ab, der in der Kindheit geboren wurde, als es hieß: „Reiß dich zusammen!“ Dieser Weg führt zu Stärke, zu Freude und zur herzlichen, tiefen Verbindung mit anderen Menschen.
Aufmerksamkeit ist Energie, die das nährt, worauf ich meine Aufmerksamkeit lenke.
-Robert Betz-
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