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Thema: Angst vor Wasser

  1. #61
    Nikla ist offline Erfahrener Benutzer
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    Es ist einfach ein Fehler auf Krampf alles auf einmal erreichen zu wollen, habe ich wieder einmal festgestellt.
    Eine Meditation brachte mich gerade sehr zum Schmunzeln, da diese gerade einen großen Schwerpunkt ansprach.
    Also leichtes, entspanntes, aufbauendes Denken und das führt zur leichten Ausführung der Tätigkeiten.
    Man macht sich`s oft schwerer als man denkt.
    Mit Geduld, Ausdauer und Behaglichkeit geht alles flockig.
    Und ganz wichtig, nur im Heute leben, am besten gar nichts planen, nicht mal das Heute. Alles einfach zukommen lassen und spontan ausführen, was der Moment einem sagt.
    Dieser Thread war doch wieder sehr lehrreich für mich, weiß irgendwie nun besser, wo der Schuh bei mir noch drückte. :-)

  2. #62
    Nikla ist offline Erfahrener Benutzer
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    Guten Morgen Britt,
    habe auch gerade geschrieben und nun sehe ich klarer.

    einen schönen Tag wünsche ich,
    Nikla

  3. #63
    Powerscout ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von harry Beitrag anzeigen
    A.W. hat es ja in den beiden Heilen-Büchern sehr konkret beschrieben. Das Unterbewusstsein "schützt" vor dem Wiedererleben von etwas, was man schon mal als bedrohlich erlebt hat. Dies mit der Logik eines Kleinkindes und nicht mit der Logik eines Erwachsenen. Es geht also immer um eine bekannte Gefahr aus den ersten drei Jahren. Bei der Gefahr muss es sich nicht zwingend um etwas schwerst Traumatisches handeln, sondern kann auch weniger schwerwiegende Dinge betreffen, die aber irrtümlich als schwerst bedrohlich interpretiert wurden. Es geht also immer um den Schutz vor der Wiederholung einer Katastrophe bzw. das was von dem Kind als solche interpretiert wurde. Offensichtlich gehören die verschiedensten Formen der kindlichen Machtlosigkeit zu den Katastrohphen vor deren Wiederholung sich die Psyche schützt, sei es mit diversen psychosomatischen Symptomen
    Sehr treffend zusammengefasst!!!
    Denkst Du anders, lebst Du anders!

  4. #64
    Candle ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Zwiespalt

    Aloha, ihr Lieben,

    ich glaub, ich hab da was gefunden... Ist ein bisschen kompliziert, und irgendwo hatten wir das Thema zwiespältige Gefühle auch schonmal... Weiß zwar nicht, inwieweit das nun mit der Angst vor Wasser zu tun hat, aber egal. Ich erzähle einfach mal *gg*

    Ich war hetue wieder so müde, erschöpft und demotiviert, konnte mich zu nix aufraffen und fühlte mich mal wieder fett und träge. Also CD-Spieler angeworfen und "Heilen durch Erkenntnis gehört". Bei der Szene, wo man sich vorstellt, im Mutterleib zu sein, fühlte ich mich plötzlich ganz klein (also noch kleiner, als man zu der Zeit ohnehin schon ist;-)), hab mich gedanklich in die alleräußerste Ecke verkrümelt und gedacht *bloß nicht bemerkbar machen* Und dann fiel mir ein, was meine Mutter mal zu mir gesagt hatte. Dass sie in der ersten Zeit dachte, ich wäre ein Junge (sah wohl laut Arzt im Ultraschall so aus). Sie hatten sich zwar ein zweites Kind gewünscht, sogesehen war ich also ein Wunschkind. Sie wollten aber unbedingt ein Mädchen (was ich ja nun auch eindeutig bin;-)). Und dennoch war meine Mutter verunsichert, weil sie ja dachte, ich bin ein Junge... Hmmm, versteht das irgendwer? Es ist schwer, die richtigen Worte für meine Gedanken/Gefühle zu finden.

    Ich glaube, dass ist der Grund, warum ich mich immer wieder in mein Schneckenhaus zurückziehe, warum ich alles dafür tue, um jedem "gut genug" zu sein (denn nicht gut genug zu sein, ist lebensbedrohlich!) und warum ich nie das Gefühl habe, "richtig" zu sein, so wie ich bin.

    Glaub, so ganz aufgelöst und verarbeitet ist das noch nicht. Jemand einen Tipp, mit welcher CD ich am besten weiterarbeite? Erziehung? Selbstwert? Heilen? Alle drei? ;-)

    Einen Wink in die Runde und bis bald.
    Ad astra
    Candle


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    vor deinem Kopf!
    Bernd Jonck



  5. #65
    Britt Gast

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    Candle - was da dran ist ... Dein Bauch sagt es Dir zuverlässiger als wir es hier könnten. Wenn es für Dich stimmig ist, ist es auch so.

    Ich meine ja, irgendwann bringt uns das immer wieder erneute Nachdenken nicht mehr weiter, es kann zum fruchtlosen Nachgrübeln werden und dadurch zu einer Art Ausweichverhalten. Ich sehe es eher so, dass nach dem langen Nachdenken über die Ursprünge unserer Probleme das Weiterkommen auch im bewussten Einstellen des Reflektierens und Suchens und stattdessen im Handeln liegen kann.

    LG Britt

    P.S. Ich möchte noch hinzufügen, dass ich das vor allem meine, weil wir uns auch während oder sogar durch das Handeln zu neuen Erkenntnissen ja auch hin entwickeln können.
    Geändert von Britt (30.07.2012 um 12:03 Uhr) Grund: P.S. geschrieben

  6. #66
    Candle ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo ihr Lieben,

    damit ihr merkt, dass ich nicht nur rumjammer, sondern auch was vorwärts geht;-) berichte ich mal kurz:

    Normalerweise hatte ich nach dem Genuss von Gummibärchen immer ein schlechtes Gewissen (hallo Mama im Kopf!), hab versucht mich zusammenzureißen und nicht so viele zu essen und war doch nie zufrieden. Heute war das anders. Zum allerersten Mal, seit ich mich zurückerinnern kann, habe ich kein schlechtes Gewissen. Ich hab einfach zugegriffen (bewusst, nicht "nebenbei") und war und bin jetzt tatsächlich zufrieden und kann mir grad nicht vorstellen, jetzt noch welche essen zu müssen/wollen (das war früher anders).

    Außerdem lerne ich gerade, wenn ich Dinge verkaufen will, nicht gleich beim ersten (meist unverschämt niedrigen) Angebot zuzustimmen, sondern mir dem Wert der Dinge, die ich verkaufen will, bewusst zu sein und diesen auch einzufordern!

    Ihr seht also, auch ich mache Fortschritte *lach*
    Ad astra
    Candle


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    Bernd Jonck



  7. #67
    Britt Gast

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    Schön, Candle.

    *winke*
    Britt

  8. #68
    Nikla ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Candle Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben,

    damit ihr merkt, dass ich nicht nur rumjammer, sondern auch was vorwärts geht;-)
    Ups, haste dir ja ganz schön gemerkt, Candle. ;-)
    Vielleicht ist es auch mal ganz gut rumzujammern und danach scheint dann wieder die Sonne.

    Ich glaube, wir nehmen das Leben viel zu ernst.
    Ich habe nun endgültig genug von der Ernsthaftigkeit, mir ist es nun auch egal, ob ich z.B. Fortschritte mache oder nicht, einfach nur noch das Leben leben und gut ist.
    Keine Ziele, keine Pläne oder sonst dergleichen mehr.
    Im Heute zu leben reicht vollkommen aus.

  9. #69
    SweetFate ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zum Thema "Jammern" habe ich eben dies von Robert Betz auf Facebook gelesen:

    Entdecke den ‚Jammerer’ in dir und nimm ihn in dein Herz

    Wer in der Kindheit oft jemanden um sich hatte, der ständig jammerte und über das Leben klagte, schwor sich damals oft selbst: „Ich will niemals jammern“ oder: „Ich will keinem zeigen, dass es mir schlecht geht“. Für solche Menschen sind später Jammerer ein ‚rotes Tuch’ und sie ziehen oft vermehrt jammernde, klagende Menschen an. (Was du ablehnst, ziehst du an.)

    Der Schwur der Kindheit, das Selbstverbot zu jammern, sich selbst zu bemitleiden oder schwach zu sein, wirkt solange in uns, bis er zurückgenommen und aufgelöst wird. Öffne dein Herz für diesen Anteil in dir, den ‚inneren Jammerer’ oder das Kind, das sich tief in dir wünscht, mal in den Arm genommen zu werden und schwach sein zu dürfen.
    ...
    Begegne ihm in einer Meditation, z.B. auf einer schönen Lichtung, wo er in einer Gestalt auftaucht und vor dir steht, bitte ihn um Verzeihung dafür, dass du ihn ein Leben lang abgelehnt hast. Sage: „Auch du, das Jammern gehörst zu mir. Ich darf auch (mal) jammern, wenn es mir schlecht geht und mir nach Jammern zumute ist.“ Öffne deine Arme und dein Herz für diesen Teil in dir und sage: „Ich liebe dich, auch du gehörst zu mir“. Nimm ihn in dein Herz, denn dort ist unendlich viel Liebe und es ist die Liebe, die verwandelt.

    Erlaube dir, dich anderen gegenüber verletzlich und schwach zu zeigen, wenn du dich so fühlst. Leg die Maske des immer Starken ab, der in der Kindheit geboren wurde, als es hieß: „Reiß dich zusammen!“ Dieser Weg führt zu Stärke, zu Freude und zur herzlichen, tiefen Verbindung mit anderen Menschen.





    Aufmerksamkeit ist Energie, die das nährt, worauf ich meine Aufmerksamkeit lenke.
    -Robert Betz-

  10. #70
    Britt Gast

    Standard

    Genau so, wie es Robert Betz hier schreibt, habe ich es mit dem selbstmitleidigen Anteil in mir gemacht, das ist der Bruder vom Jammer-Ich. *zwinker*
    Und ich kann nur sagen: Es wirkt!

  11. #71
    SweetFate ist offline Erfahrener Benutzer
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    AAHHhh! Jetzt hat der auch noch Verwandte ;-)
    Aufmerksamkeit ist Energie, die das nährt, worauf ich meine Aufmerksamkeit lenke.
    -Robert Betz-

  12. #72
    Britt Gast

    Standard

    AAHHhh! Jetzt hat der auch noch Verwandte ;-)
    Yepp! :-)

    Es gibt die noch Klage-Schwester, den Mecker-Neffen und die Zeter-Tante, den Grummel-Opa und die Maul-Mutter ... vielleicht noch mehr ... Ach ja, den Unzufriedenheits-Onkel.*grins*

  13. #73
    Candle ist offline Erfahrener Benutzer
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    Nicht zu vergessen die Trotz-Tante und die Schmoll-Oma*lach*
    Ad astra
    Candle


    Der Schlüssel zum Glück
    hängt am Brett
    vor deinem Kopf!
    Bernd Jonck



  14. #74
    Britt Gast

    Standard

    Ach ja, nicht zu vergessen ein besonders beliebtes Familienmitglied: die Überheblichkeits+Besserwisser-Oma. Und dann wäre da noch Baby Weinerlich. *schmunzel*

    Hat echt was Witziges, sich die versammelte "Familie" vorzustellen. :-D

  15. #75
    SweetFate ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Ist nicht jeder ein bisschen schizo? ;-)
    Aufmerksamkeit ist Energie, die das nährt, worauf ich meine Aufmerksamkeit lenke.
    -Robert Betz-

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