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Thema: Die Situation "Essen" als Familienmahlzeit ist für mich schon Stress

  1. #1
    bia
    bia ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Die Situation "Essen" als Familienmahlzeit ist für mich schon Stress

    Hallo,

    ich bin neu hier und lese gerade das Buch "Abnehmen iste leichter als zunehmen" Das Praxisbuch.
    Grundsätzlich bin ich total begeistert. Habe zwar noch nicht abgenommen, aber das wird schon noch. Allerdings habe ich ein grundlegendes Problem in Zusammenhang mit Essen und Stress. Bei mir ist nämlich fast jede Mahlzeit, die ich zusammen mit meinen Kindern ( 8 Monate und 2,5Jahre) esse an sich schon Stress. Nicht dass ich mit dem Essen selbst negative Gedanken verbinden würde, sondern der Vorgang des Essen macht mir Probleme. Während ich den Kleinen nebenbei füttere und gleichzeit selbst versuche zu Essen, fängt die Große an mit dem Essen zu spielen bzw. zu matschen. Das treibt mich in den Wahnsinn!!! Ich schimpfe und rege mich auf usw. Und schon ist der Stress perfekt. Ich habe schon sämtliche Methoden versucht, die Situation Essen zu Entstressen, aber es ist mir leider bislang nicht geglückt. Ich möchte aber unbedingt ein gemeinsames Familienessen und nicht vor oder nach meiner Familie essen.
    Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen? Wer kann mir da evtl. weiterhelfen? Sonst schaff ich es nie stressfrei zu essen...

    vielen Dank für eure Antworten

  2. #2
    _Andrea ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo,

    überleg´ dir doch vielleicht erstmal, warum es für dich so schlimm ist, wenn deine Kinder - bzw. deine Große - mit dem Essen matschen oder spielen.
    Was ist denn da das schlimmste, das passieren kann? Ist es einfach, "weil man es nicht macht", oder stört es dich, nach dem Essen dann zu putzen -
    oder hast du die Befürchtung, dass unverhofft irgendjemand vorbeikommen könnte, der die Essmanieren eines 2.5 Jahre alten Mädchens kritisiert, und dich dann
    als "schlechte" Mutter betiteln könnte?
    Wenn es ums Putzen geht - du glaubst ja gar nicht, wie gerne Kinder in dem Alter den Putzlappen schwingen:-)
    Dann könntest du doch ein Ritual daraus machen, nach dem Essen gemeinsam alles wieder wegzuputzen.....(evtl. zu tapezieren o.ä.?)

    Glaub´mir - es wird wohl kaum eine Mutter geben, die sich nicht immer mal wieder über ihre Kiddis und die Tischmanieren aufregt.
    Und ja, es wird tatsächlich besser, auch wenn man das in der Situation nie für auch nur ansatzweise möglich hält!
    Wenn du allerdings schon fast "Angst" vorm gemeinsamen Essen hast, weil du eben das befürchtest - dann wird es auch so werden.
    Denn du hast dann schon die passende Grundeinstellung, und die Kinder müssen eben nur deinen Erwartungen entsprechen. Und das tun sie ja
    dann, in dem sie schon wieder im Essen matschen oder sowas.
    Vielleicht findest du ja heraus, warum deine Grosse so extrem gerne matscht. Macht sie das auch, wenn sie mit dir gemeinsam isst, und der
    Kleine mal nicht dabei ist? Oder wenn am Abend der Papa dabei sitzt und sich mit ihr unterhält, während du den Kurzen fütterst?
    Also - könnte es sein, dass sie einfach nur deine Aufmerksamkeit will?
    Evtl. hat sie auch ganz einfach nur Spass daran:-)
    In dem Fall könntest du ganz einfach versuchen, darüber hinwegzusehen und einmal alle Konsequenzen mit ihr gemeinsam durchziehen.
    Also, ihr einfach ihren Spass lassen - nur, wenn sie alles vermatscht, ist halt irgendwann nichts essbares mehr auf dem Teller (wird sie ja dann merken),
    danach zu putzen etc. Und dann für dich selbst merken, dass das doch evtl. doch gar nicht so schlimm ist, wie du dachtest.
    Kann es vielleicht auch sein, dass sie einfach gar keinen großen Hunger hat und einen Zeitvertreib braucht? Denn nur weil es 12 Uhr Mittags ist,
    ist das ja auch keine Garantie dafür, dass alle Familienmitglieder gleichzeitig Hunger, oder?
    Oder vllt. den Vorschlag machen, dass sie - wenn sie so gerne matscht, nach dem Essen kneten darf, oder im Garten ein grosses Matschloch buddeln kann,
    oder sonstiges (was eben zu deiner Tochter passt). Was natürlich nur dann schneller erreicht werden kann, wenn sie nicht so eine Sauerei veranstaltet,
    da man dann ja wieder Zeit bräuchte um das alles wegzuputzen.

    Dann noch - warum ist dir das gemeinsame Familienessen so wichtig?
    War es einfach schön, mit deinen Eltern früher zusammenzusitzen, sodass du das unbewusst wieder erleben möchtest - bzw. war es das Gegenteil, du hattest
    das nicht und erwartest nun von deinen Kindern, dass sie da mitmachen?

    Das sind nur so Überlegungen, die ich dazu habe - ich habe auch viel zu lange gedacht, dass es wichtig ist, gemeinsam zu essen.
    Ich habe 4 Kinder, und ich dachte immer, das macht man halt so - andere machen das schließlich auch, also scheint es was schönes zu sein.
    Nur dieser Stress, alle gleichzeitig am quasseln zu haben, oder das irgendjemand nur am Motzen ist, weil er aber gerade nichts essen will usw.,
    das hat mich dann eines besseren belehrt.
    Ich hatte dann schnell umgelernt und andere Möglichkeiten gefunden, die wichtiger waren.
    Z.B. sitzen wir alle zusammen auf dem Sofa und lesen was vor, oder wir spielen gemeinsam was. Oder sei es nur, gemeinsam einen Tee oder
    ne Heiße Schokolade zu schlürfen, ein gemeinsamer Spaziergang. Das alles verbindet viel mehr und bleibt den Kindern später auch mehr in
    positiver Erinnerung als das "schreckliche Mittagessen", bei dem Mama immer nur gereizt war und uns angemotzt hat......

    Sorry, falls es für dich evtl. hart klingt - aber es soll dich ja zum Überlegen bringen:-)
    Denn deine Kinder wollen dich ganz bestimmt nicht absichtlich ärgern, sondern nur ihren Spaß haben!

    Ich wünsche dir jedenfalls für morgen schon mal ein ganz entspanntes Essen!

    Liebe Grüße,
    Andrea

  3. #3
    Peggy ist offline Erfahrener Benutzer
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    Andrea, das hast Du toll geschrieben. Ich empfinde das wie Du. Mir ist das gemeinsame Essen mit meinem Sohn auch nicht mehr wichtig. Wenn er noch keinen Hunger hat, dann isst er halt später. Habe ich noch keinen Hunger, setze ich mich einfach zu ihm und esse später.
    Wenn er Augen, Nase, Mund in die Wurst schneidet und sich dann aufs Gesicht legt, was ist dabei.... Sieht doch lustig aus. Ich hab als Kind auch gern Muster in den Kartoffelbrei geharkt ;-)
    Auf jeden Fall ist es so viel entspannter :-)
    Träume sind dazu da, gelebt zu werden.

  4. #4
    bia
    bia ist offline Neuer Benutzer
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    Liebe Andrea,

    vielen Dank für deine ehrliche und so ausführliche Antwort!! Im Großen und Ganzen hast du mit allem absolut recht! Nur ist es wirklich für mich verdammt schwer das halt auch einzusehen.
    Das Problem mit meiner Großen habe ich leider fast immer, also auch wenn der Papa dabei ist, wenn ich mit ihr alleine bin, wenn ich ihr Lieblingsessen koche usw. Sie ist generell einfach ne verdammt schlechte Esserin, was ich zumindest von der Menge her auch nicht ändern will. Sie wird am gedeckten Tisch schon nicht verhungern. Ich hab leider nur im Freundeskreis noch kein Kind erlebt, das so viel mit dem Essen rummatscht. Einige essen sogar schon richtig mit Besteck. Also liegt für mich irgendwie schon wieder eine Art Erwartungsdruck vor, der sagt, ich mache was falsch. Das ist bei Freunden gar nicht so schlimm, bei meinen Eltern und v.a. Schwiegereltern nervt es mich aber am allermeisten, wenn sie sich so aufführt. Angeblich isst sie da nämlich total brav, wenn ich nicht da bin. Das verstehe ich nicht. Ich glaube wirklich, dass sie in dem Moment nur Spaß dran hat, mich zu ärgern und auch weiß, dass es micht ärgert. Das mit der Knete werde ich mir definitiv überlegen, find ich ne sehr gute Idee. Denn Belohnungen anhand von süßem Nachtisch wirken nicht besonders gut bei ihr.
    Naja und das Putzen nervt mich auch, aber das ist nur nebensächlich.

    Das Familienessen in meiner Kindheit war immer schrecklich. Ich hab es als Kind meistens gehasst aus verschiedenen Gründen. In unserer Familie lief es leider nicht sehr harmonisch ab. Als ich dann aber meinen jetzigen Mann kennengelernt habe und bei seiner Familie gegessen habe, war es ganz anders. Einfach nur wunderschön, man konnte sich gemeinsam unterhalten und das Essen war zu dem Zeitpunkt (immerhin saßen dann nur noch Erwachsene am Tisch) einfach nunr total harmonisch und ausgeglichen. Da ist jeder gerne etwas länger sitzen geblieben und hat danach beim Abwasch geholfen. Und auch heute noch (mittlerweile sind 4 Enkelkinder dabei) läuft es meistens recht geregelt ab, vorausgesetzt ich lass meine Große tun was sie will, d.h. sich das Teller voll laden, kaum was essen usw...

    Wie machst du das denn, wenn deine 4 Kinder jeder zu ner anderen Zeit essen will? Da bist du ja nur am Kochen, aufwärmen, und wieder Küche aufräumen. Womöglich will auch jeder was anderes essen. Ist das nicht auch anstrengend? Wenn die Kinder mal größer sind und zur Schule gehen, wird das vermutlich eh anders, wenn jeder zu ner anderen Uhrzeit heimkommt. Nun momentan scheint mir das so wichtig, weil ich nicht den ganzen Tag in der Küche stehen will. Wie du schon sagst, die anderen Zeiten, die wir gemütlich zusammen verbringen, beim Spielen oder im Garten sind mir da noch viel wichtiger. Daher würde ich zumindest das Essen in einem Aufwasch über die Bühne bringen wollen. Aber vermutlich geht es halt nicht...

    Heute Abend hat es recht gut geklappt. Ich und Papa konnten in Ruhe essen, während sie nur dabei saß und gejammert hat. Der Kleine hat ein Nickerchen gemacht. Nachdem ich fertig war, musste ich sie füttern und der Papa den Kleinen, der außnahmsweise nicht pünktlich zum Essen wach wurde, sondern erst später.
    Ich gebe mir ja täglich Mühe entspannt an die Situation ran zu gehen, aber sobald wieder was nicht so läuft, wie ich meine, eskaliert es. Wie und v.a. wann bringe ich den Kindern denn Tischmanieren bei, wenn nicht schon in dem Alter? Irgendwann müssen sie doch mal lernen, sich richtig zu verhalten. Das kann doch nicht erst im Kindergarten oder gar in der Schule sein.

    Nochmals vielen Dank und ich hoffe wieder von dir zu hören

    liebe Grüße
    Bia

  5. #5
    bia
    bia ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo Peggy,
    ich habe deine Antwort eben erst gelesen. Viele Dank. Ich muss mich wohl an den Gedanken gewöhnen, dass ich da was umstellen muss. Auch wenn es mir im Moment noch nicht so gefällt. Ich finde, da sind die zwei noch zu klein dazu. Ich bilde mir immer ein, sie bräuchten einen täglich annähernd gleich ablaufenenden Tagesrhythmus mit Ritualen und da gehört das gemeinsame Essen einfach dazu.
    Mal schauen, wie ich mich damit arrangieren kann :-)

  6. #6
    Peggy ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo, Bia,

    mir hilft immer, Regeln erst selbst zu hinterfragen, bevor ich sie aufstelle. Das Ergebnis ist, es bleiben kaum Regeln übrig, was nicht heißt, dass es bei uns chaotisch abläuft.
    Ich versuche mir selbst den Sinn einer Regel zu erklären, erst wenn sie für mich schlüssig ist, gebe ich sie an mein Kind weiter. Mit dem Essen matscht man nicht..... Warum? Was ist so schlimm daran? Und verabschiede Dich von dem Gedanken, dass Deine Tochter das tut, um Dich zu ärgern. Sie tut es aus purem Spaß an der Sache. Warum sollte sie Dich ärgern wollen? Fällt Dir dazu ein rationaler Grund ein? Kinder denken in vielen Dingen anders als wir, ebend auch viel freier. Nur weil wir nicht immer gleich verstehen, warum sie etwas tun, heißt es nicht, dass es falsch sein muss. Dein Kind soll sich doch möglichst frei entwickeln oder? Gib ihm diesen Raum und bestärke es darin. Wir wissen doch wohl alle selbst genau, was passiert, wenn man immer in irgendwelche Muster gepresst wird. Und dem Erwartungsdruck der Eltern/Schwiegereltern stand halten.... das ist Dein Thema, nicht das Deiner Tochter. Du kannst nicht Deine Probleme auf Deine Tochter projezieren. Sie ist völlig in Ordnung so wie sie ist, auch wenn andere Kinder vielleicht "bessere" Tischmanieren haben. Wer hat die überhaupt festgelegt?
    Ich selbst habe für mich vieles hinterfragt und ersatzlos gestrichen. Was soll ich sagen... trotzdem entwickelt mein Sohn sich prächtig (oder gerade deswegen?) Und oft sprechen mich andere an, was ich für einen tollen Sohn hab und dass wir so ein harmonisches Verhältnis zueinander haben. (Mein Sohn ist gerade 8 geworden) Statt ihn zu lenken, versuche ich ihn nach bestem Gewissen zu begleiten.
    Ich wünsche Dir viel Kraft und vor allem Spaß beim Umdenken :-)
    LG
    Peggy

  7. #7
    Britt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hilfreich bei diesem Thema könnte ja auch der Erziehungsratgeber von Herrn Winter sein ...



  8. #8
    _Andrea ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo Bia,

    Achtung, jezt kommt ein Roman.....

    nein, nein - ich bin nicht ständig am Kochen und Aufwärmen.
    Inzwischen sind meine 3 Großen in der 2., 4. 6. Klasse, nur meine Kurze ist noch im Kindi.
    Die 3 Jungs können ihr Essen schon hervorragend selbst aufwärmen:-)

    Seit einiger Zeit koche ich mittags so gut wie gar nicht mehr, sondern nur noch am Abend.
    Denn die Jungs kommen zu unterschiedlichsten Zeiten von der Schule nach Hause, haben dann oft noch Freunde
    im Schlepptau usw., sodass das Essen eh nur bis zum Abend rumstehen würde.
    Wenn dann jemand Hunger hat, gibt es Obst oder nen Jogurt.
    Am Abend findet sich immer jemand der mitkochen möchte.
    Und wenn das Essen dann fertig ist, wird der Tisch für alle gedeckt - und wer möchte und/oder Hunger
    hat, darf dann gerne kommen. Wobei sich die Jungs dann auch einfach mal nur dazu setzen und sagen,
    dass sie zwar nichts essen mögen, aber halt dabei sein möchten.

    So habe ich das als sie kleiner waren auch schon gemacht.
    Wenn das Essen gekocht war, durfte selbstverständlich jeder gerne dabeisitzen, musste aber nicht.
    Es war ihnen freigestellt, ob sie essen oder nicht.
    Ich kenne es halt von mir selbst - wenn ich keinen Hunger habe, möchte ich selbst ja schließlich auch nichts
    essen, nur weil jemand zu mir sagt, dass ich das aber jetzt zu tun habe.....
    Allerdings gibt und gab es die Regel, dass sobald der Esstisch wieder aufgeräumt ist, ich nichts mehr bis zur nächsten "offiziellen"
    Mahlzeit dammit zu tun haben möchte. Das heißt: sollte jemand dann urplötzlich 5 Minuten nach dem Tischabräumen fast verhungern,
    dann muss sich eben selbst drum gekümmert werden (inzwischen geht das ja, bei einem 2,5 Jahre alten Kind dann doch nicht unbedingt).
    Wenn die Faulheit siegt, der Hunger aber da ist, sitzen meine Kinder eben mit Obst da.

    Meine Kleine (3,5 Jahre) hat einartigerweise tatächlich immer dann Hunger, wenn es was gibt:-)
    Wobei sie auch öfters am Tag plötzlich mit einem Apfel dasteht und dran rumnagt, oder sich den Hocker vor den Kühlschrank schiebt,
    um sich einen Jogurt zu ergattern.

    Bei dir scheint es ja so zu sein, dass es dir wichtiger ist, das Ritual des gemeinsamen Essens beizubehalten, als etwas umzustrukturieren.
    Deshalb solltest du, bzw. ihr, wohl auch dabei bleiben. Denn wenn du dann unter "Zwang" etwas verändern würdest, was dir eigentlich überhaupt
    nicht behagt, brächte das wohl auch nicht wirklich viel.
    Ich wollte nur rausfinden, ob du mit der "Einladung", einfach das gemeinsame Essen als nicht mehr so wichtig anzusehen, glücklich bist -
    so nach dem Motto: "Es ist mir erlaubt, es nicht so machen zu brauchen, wie es andere handhaben"
    Dann siehst du aber schon, dass es doch eigentlich gar nicht so schlimm sein kann, wie du denkt - du möchtest es ja lieber so haben, als anders!
    Ergo - es gibt schlimmeres:-)
    Hmmm - das mit Messer und Gabel essen, das wird irgendwie überbewertet. Klar, es gibt Kinder mit 2 Jahren, die das können - es gibt auch Kinder,
    die es mit 4 Jahren nicht können, oder gar im Grundschulalter noch nicht viel davon halten.
    Jedenfalls habe ich die Erfahrung gemacht (sowohl meine Kinder sind so, als auch mir ging es als Kind so), dass Kinder es nicht so gerne haben,
    mit anderen verglichen zu werden. "Guck´ mal, Susi macht das auch schon", "Fritz kann das doch auch schon so lange", "streng´ dich mal an,
    die anderen können es schon besser".......usw.....das hilft weder dem Kind noch den Eltern.

    Die Kinder spüren tatsächlich, was man von ihnen "erwartet", mit welcher Reaktion wir Eltern rechnen. Und wenn wir uns in Gedanken schon mal auf
    eine für uns negative Situation einstellen, wird das auch erfüllt....egal, wie sehr man sich anstrengt, nach aussen hin anders zu wirken, Kinder spüren
    das!
    Ich kann mir vorstellen, dass es besser werden könnte und du dich nicht mehr von deiner Tochter geärgert fühlst, wenn du selbst wirklich verstehst, ganz tief drinnen, dass deine Tochter das wunderbarste ist, was dir passieren konnte!
    Und es ist wirklich EGAL, was deine Eltern sagen.
    Lass ihnen das für sie gute Gefühl der Überlegenheit (oder was auch sonst das sein soll), wenn sie dir für dich schmerzhaft berichten: Bei uns kann sie das aber, sobald du nicht dabei bist, funktioniert alles bestens. - Das ist nur objektive Wahrnehmung. Und wenn es tatsächlich so sein sollte, was soll´s?

    .....Jetzt gerade habe ich den Abschnitt mit dem Familienessen bei dir noch mal gelesen.
    Es scheint für mich schon so zu sein, dass du durch dieses gemeinsame Essen die Stimmung bei der Familie deines Mannes heraufbeschwören möchtest.
    So schön es auch war oder jedesmal wieder ist, kann dieses wunderbare Gefühl wirklich nur hervorgerufen werden, wenn du mit deinen Kindern
    am Tisch sitzt und mit deiner Tochter streitest? Nicht wirklich, oder? Das Gefühl, diese schöne Stimmung, die dann aufkommt - es wäre doch schön, wenn
    ihr gemeinsam etwas findet, bei dem ihr als kleine Familie so eine wunderbare Erinnerung dran haben könnt, wo sich immer wieder alle drauf freuen.
    Eventuell gibt es ja etwas, das vielleicht NOCH besser geeignet ist, als das gemeinsame Essen?

    Das es bei dir früher in der Familie nicht so harmonisch verlief, tut mir leid für dich!
    Ich kann es ein Stück weit nachempfinden, wenn auch die Situation wahrscheinlich komplett anders zu deiner war. Ich musste kurz vor meiner
    Einschulung durch halb Deutschland ziehen, weil mein Vater damals Mist gebaut hatte und Entführungsdrohungen gegen meine Schwester auftauchten.
    In einer Nacht-und-Nebel-Aktion sind wir dann von Nord- nach Süddeutschland gezogen, meine Eltern haben sich durch die ganze Sache auch entfremdet,
    sie haben sich früh getrennt, mein Vater war plötzlich nur noch ganz selten mal am Wochenende da. Einige Jahre später hatte ich erst erfahren, dass meine
    Mutter mich die ganze Zeit belogen hatte, und mein Vater zu der Zeit im Gefängnis sass (mit Freigang alle paar WE, da er Kinder hatte).
    Infolgedessen und der Trennung meiner Eltern musste ich dann zusehen, wie ich alleine klarkam (meine Schwester ist 7 Jahre älter und war mit 17 zuhause ausgezogen) - meine Mutter musste ganztags arbeiten, ich war alleine.
    So lernte ich dann während der Grundschulzeit schon, alles alleine zu managen (Essen kochen, mich um meine Hausis zu kümmern, die Wohnung aufzuräumen, zu waschen, einzukaufen usw.)
    Wenn meine Mutter dann abends um 19 Uhr von der Arbeit kam, durfte ich erstmal anhören, was sie so den lieben langen Tag für Ärger in der Arbeit hatte.
    Fragen nach meinem Schulalltag, meinen Problemen kamen nie, und trotzdem meinte sie immer, genau zu wissen, was ich zu tun und zu lassen habe.
    Was könnten denn die Nachbarn von ihr denken, wenn ich nicht dies und jenes mache.
    Furchtbar!!!!! Jahrzehntelang habe ich sie dafür mehr oder weniger gehasst - wir hatten so eine wunderbare Hass-Liebe-Beziehung:-)

    Bis ich vor kurzem erkennen konnte, dass meine Mutter mich über alles liebt - auch damals schon! Sie hat zu der Zeit ihr bestes gegeben, mehr konnte
    sie nicht, ihr ging es selbst ja auch nicht so dolle. Sie hat mir gesagt, dass sie mir niemals wehtun wollte, dass sie nie die Absicht hatte, mich zu verletzen
    und hat mich um Verzeihung gebeten.
    Und es ist okay - du glaubst gar nicht, was so eine Aussprache bewirken kann. Auf diesem Wege, weil ich (hauptsächlich schon durch das Ermächtigungsseminar) plötzlich verstehe, und weil ich mich sozusagen "abgenabelt" habe von meiner Mutter, hat sich in meinem Umfeld so viel verändert.
    Auch meine Kinder!!!!! Die spüren, dass es mir gut geht, fühlen sich bestätigt - und streiten dadurch selbst kaum noch:-)
    Habe ich ja oben schon geschrieben, es ist so, dass deine Kinder spüren, wie du dich WIRKLICH fühlst - unabhängig von dem, was du nach aussen hin zeigst.
    Solltest du also z.B. genervt sein, aber dich vom Verstand her zusammreissen, denken deine Kinder, mit ihnen stimmt was nicht. Die Situation überfordert sie,
    und sie reagieren so, wie du dich eigentlich selbst schon längst fühlst.....wenn sie aber merken, dass dein Verhalten mit deinen Gefühlen übereinstimmt, sind
    deine Kinder auch ausgeglichener. Selbst wenn du sauer bist! Wenn du das nicht unterdrückst, sondern sagst: Ich bin sauer/traurig, weil dies und jenes passiert ist - bitte nörgel du jetzt nicht auch noch, dann fühlen sich die Kinder damit besser! Und DAS verstehen auch 2 Jährige Kinder schon gut!!!!

    Aaaaaalso, im Endeffekt möchte ich darauf hinaus: sprich du dich mit deiner Mutter aus, in der Folge wird deine Tochter dir nicht mehr auf der Nase herumtanzen:-)
    Hört sich evtl. befremdlich an, aber ist ist tatsächlich so!

    Du bist ja kein Kind mehr, du bist erwachsen, du darfst deine eigene Meinung haben und auch zum Ausdruck bringen! Deine Eltern wissen das nur vielleicht noch nicht, und deshalb fühlst du dich zusätzlich von der Seite unter Druck gesetzt, da du (glaube ich) denkst, wenn deine Kinder dem Knigge nach perfekt erzogen sind und "hörig" sind, sind deine Eltern stolz auf dich.
    Aber solange dir das soooo wichtig ist, werden sie das nie machen! Die haben ihre eigenen Probleme damit, zu verstehen, dass DU kein kleines Kind mehr bist.
    Also wäre eine Möglichkeit, es ihnen klar zu machen. Durch eine Aussprache, und zusätzlich durch den Umstand, dass du komplett zu deiner Tochter stehst, mit allem was sie macht oder auch nicht......





    Überlege dir mal, was du an deiner Tochter besonders gerne hast - welche ihrer Eigenschaften du besonders liebst.
    Gerade gestern hatten wir Elternabend im Kindi. Und wir sollten, um uns dann gegenseitig vorzustellen, unser Kind malen und 1 oder 2 positive
    Eigenschaften dazu schreiben.
    Es gab eine Mutter, der erschreckenderweise keine positiven Eigenschaften einfielen zu ihrer Tochter. Sie hat die ganze Zeit nur über ihre
    Tochter gemeckert, dass sie überall Streit provozieren würde, nie auf sie hört und ähnliches.
    Nach dem Elternabend hat sie sich draussen mit ihrem Mann darüber unterhalten (er saß in einer anderen Gruppe beim Elternabend, da sie 2 Kinder
    im Kindi haben), und er sagte - doch natürlich: sie ist höflich, sie schmust gerne, sie kann schön und lange mit Puppen spielen, sie bastelt gerne,
    sie malt gerne........alles Dinge, die der Mutter nicht aufgefallen waren, da sie sich zur Zeit zu sehr darauf konzentriert, dass ihre Tochter nach ihren
    Regeln zu funktionieren hat.
    Dann überlegte sie und hat zu ihrem Mann gesagt:"du hast recht, unsere Shia ist so etwas besonderes, sie will mir nur zeigen, dass sie mich braucht,
    wenn sie wieder rumzickt. Ich glaube, ich möchte gerne mehr Zeit nur mit ihr alleine verbringen.....um ihr zu zeigen, WIE wertvoll sie ist. Vielleicht
    müssen wir beide erstmal wieder einen Draht zueinander finden, dann wird der Rest bestimmt von alleine wieder. - Und du, (an ihren Mann gerichtet) siehst bitte zu, dass ich morgen eine Stunde nur für Shia da sein kann!"

    Ich fand das so toll, das Gespräch:-) Denn es ist so, Shia ist so ein liebevolles Kind, solange ihre Mutter nicht dabei ist. Nur leider hat Shia die Erfahrung machne müssen, dass sie mehr Aufmerksamkeit (wenn auch negative) von ihrer Mutter bekommt, wenn sie rumzickt, als wenn sie ruhig, nett und lieb ist.

    Noch eine Geschichte von meinem dritten Sohn, dann bist du erlöst:-)
    Am Sonntagebend kam er ständig runter - er habe Bauchschmerzen, ihm sei schlecht, er will unten schlafen, usw.....irgendwann sagte er, nachdem er auf dem Klo war, da sei "was rotes, wohl Blut" mit im Klo gewesen (er wusste noch dank EHEC, das sowas nicht so gesund ist). Da habe ich es endlich kapiert
    gehabt: körperlich ging es ihm gut, es war was anderes. Ich habe ihn dann gefragt, ob es denn stimmt, oder ob er mir das nur sagt, dass ich mir Sorgen um ihn mache und mich deshalb stärker um ihn kümmer......dann brach er in Tränen aus! Genau das war es! Während er mich dann ganz fest umarmt hat, hat er mir gesagt, dass er denkt, ich habe ihn nicht so lieb wie die Leni (seine Schwester), weil ich nicht mehr so viel mit ihm spiele usw. Er will mich mal ganz alleine haben. Da habe ich mich bei ihm entschuldigt, weil es bestimmt nie in meiner Absicht lag, dass er traurig wird.
    Also hatten wir uns "verabredet", und jetzt haben wir Mittwochs 2 Stunden, die nur für uns reserviert sind. Seine Brüder haben da Mittagschule, die Kleine darf dann in den Mittagskindi, und mein Sohn und ich haben uns.
    Seit dem Gespräch am Sonntag ist er wie ausgewechselt, ist fröhlicher, lacht mehr, umarmt micht ständig und hilft plötzlich die Spülmaschine auszuräumen:-)
    Ich bin dankbar und glücklich, dass er sich das getraut hat! Ich weiss selbst, wie schwer es ist, auf seine Mutter zuzugehen und sie zu kritisieren. Und mein kleiner Steppke hat den Mut gefasst und es mir jetzt schon gesagt. Ich finde das einfach klasse!!!!


    So, ich glaube, jetzt habe ich genug geschwafelt.
    Ich bin der Meinung, es gibt kein Patentrezept, um Kindern Tischmanieren beizubringen. Allerdings glaube ich, dass es dem auch nicht bedarf, sondern das
    ganze Drumrum muss stimmen. In deinem Fall eben, dass du authentisch bist - dass du alte, aufgestaute Dinge mit deinen Eltern regelst, um dann ganz entspannt mit anschauen zu dürfen, dass sich die Welt um dich drumrum auch verändert, je glücklicher du selbst bist. Und DANN hört deine Tochter auch auf,
    dich mit ihrer Matscherei zu nerven (oder alternativ lässt du dich dann nicht mehr nerven).

    Alles meine Meinung und Überzeugung, keine Bewertung!

    Jetzt möchte ich aber vielleicht doch noch etwas anderes machen, als nur zu schreiben:-)

    Ganz liebe Grüße,
    Andrea

  9. #9
    drea-will ist offline Benutzer
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    Wow, Andrea...
    Ich habe mir deinen ganzen Artikel durchgelesen und du hast mir (obwohl ich keine Kinder habe) irgendwie aus der Seele gesprochen! Ich glaub, in Vielem kann man das auch auf die Erwachsenen und Eltern in der Umgebung beziehen. Im Sinne des ES: Nicht kritisieren im Sinne von belehren oder den anderen erziehen wollen; nicht Rache an den Eltern üben (wie auch immer)...
    Liebe Grüße
    Andrea

  10. #10
    bia
    bia ist offline Neuer Benutzer
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    Standard

    Hallo Andrea,

    sorry, dass ich mich erst jetzt melde, ich hatte heute einen sehr ereignisreichen, aber auch wunderschönen Tag. Bin jetzt daher auch hundemüde. Aber ich habe deinen Bericht wirklich intensiv gelesen und muss es morgen auch nochmal tun, um einiges zu verinnerlichen. Du sprichst nämlich genau das aus, was mich schon soooo lange beschäftigt. 1000 Dank dafür und ich würde gerne noch mehr "Romane" zu deinen Erfahrungen lesen!!! Es hilft mir sehr, über meine Situation nachzudenken und eine andere Anschauungsperspektive für manche Situationen zu finden.

    Dass du so ne schlimme Kindheit hattest, tut mir wirklich leid, Das ist ja kein bisschen mit meiner Familie zu vergleichen. Im Gegenteil, aus dieser Sicht hatte ich ne absolute Bilderbuch-Kindheit. Also hab ich wohl auf sehr hohem Niveau gejammert, obwohl mir das eigentlich gar nicht wirklich zusteht. Es ist aber wundervoll, dass du dich nun mit deiner Mutter versöhnt hast.

    Auf die anderen Aspekte deiner Ausführungen werde ich morgen näher eingehen. Jetzt muss ich erst mal ins Bett und Energie tanken, damit ich morgen nicht nur funktioniere, sondern auch gut drauf bin, um den Tag wieder so stressfrei und angenehm wie heute zu verbringen.

    Ich freu mich auf weitere Berichte von dir
    Hab vielen Dank
    liebe Grüße Bianca

  11. #11
    _Andrea ist offline Neuer Benutzer
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    Standard

    Hallo Bianca,

    ich hatte dir gerade gaaaanz lange geantwortet, und dann aus Versehen alles gelöscht......

    Deswegen jetzt nur eine Kurzfassung:-)
    ich wünsche dir, dass du ab jetzt immer nur so entspannte Tage erleben darfst, wie du anscheinend einen hattest, als du den letzten Beitrag geschrieben hast!

    Und dann wollte ich dir noch sagen, dass es nicht in meiner Absicht lag, mit meinem Bericht bei dir ein schlechtes Gewissen hervorzurufen!
    Ich wollte ganz einfach nur das als Erklärung vorab schicken - dass ich verstehe, wenn man mit seiner Kindheit nicht so glücklich war.
    Selbst habe ich damit inzwischen abgeschlossen! Ich bin froh, dass alles so war, denn nur deshalb bin ich so wie ich bin!
    Eine Friede-Freude-Eierkuchen-Kindheit hätte mich evtl. nie zu dem Menschen gemacht, der ich jetzt bin.

    Verglichen mit anderen Kindern, die misshandelt werden oder ihre Eltern verloren haben oder sonstiges, hatte ich auch eine Bilderbuch-Kindheit!

    Es steht dir sehr wohl zu, dich über das zu beklagen, das dich unglücklich gemacht hat! Da gibt es kein hohes oder niedriges Niveau - bitte rede dir nicht
    ein, dass du das nicht darfst.
    Dieses schlechte Gewissen, das du dir anscheinend oft machst - verschwende doch die Energie dafür nicht so unbedarft.....nutze sie lieber für
    dein Wohlergehen.

    Es ist ganz einfach unwichtig, was deine Eltern denken oder gar sagen, wenn deine Tochter aus ihrem Essen Kunstwerke kreiert!
    Sollen sie doch ihre Energie verschwenden und dann schlecht drauf sein - deine Tochter hat trotzdem ihren Spass.
    Und was ist wichtiger: es deinen Eltern in allem recht zu machen, oder einfach glückliche Kinder zu haben???????

    Ich wünsche dir, dass dir die zweite Möglichkeit wichtiger ist - das wäre auch ein erster Schritt, dir bewusst zu machen, dass du
    nicht für die Gefühle deiner Eltern verantwortlich bist. Darum sollen die sich mal schön selbst kümmern!

    Zu meinem Vater habe ich eine eigenartige aber herzliche Beziehung. Wir sehen uns, wenn es hochkommt, zweimal im Jahr.
    Ab und zu telefonieren wir, aber das ist dann einfach schön.
    Als ich mal eine heftige Auseinandersetzung mit meiner Mutter hatte (meine Eltern haben seit Jahrzehnten keinen Kontakt mehr), sagte er zu mir,
    dass ich das alles nicht so nah an mich ranlassen soll. Wenn sich meine Mutter aufregt, ist das ihre Sache! Ich hätte inzwischen meine
    eigene Familie, bin Mutter - und kein kleines Kind mehr. Das müsse meine Mutter auch endlich mal verstehen und mich mal gehen lassen.

    Damals (ist ein paar Jahre her) dachte ich, er wolle mich einfach nur beruhigen. Aber nun ist mir klar geworden, dass er durch und durch
    recht hatte! Meine Mutter und ich waren noch viel zu sehr in dieser Mutter-Kind-Rolle gefangen, als uns nun als Erwachsene auf gleicher Höhe begegnen zu können.

    Mein Vater war da wohl schon immer anders. Ich konnte von jeher mit allem zu ihm kommen, egal wie lange wir uns vorher nicht gesehen oder gehört hatten.
    Er gab mir niemals das Gefühl, nicht selbst entscheiden zu können. Bei ihm war ich auch mit 12 Jahren schon "gleichgestellt".

    Wie dem auch sei,
    ich freue mich, von dir zu lesen !

    Liebe Grüße,
    Andrea

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