Hallo zusammen,
das Buch "Der Psychcoach – Abnehmen ist leichter als Zunehmen" hat bei mir zu einigen wesentlich Erkenntnissen verholfen und alles dort Geschriebene ist nachvollziehbar und logisch. Natürlich passt nicht jeder in eines der Muster hinein, vielmehr muss jeder für sich herausfinden, wo z. B. Einflüsse der Erziehung aus dem Elternhaus im Unterbewusstsein vergraben liegen können.
Ich habe durch die Lektüre des Buches erkannt, dass bei mir die Bedeutung von gutem Essen u. a. durch mein Elternhaus, deren Essgewohnheiten und Glaubenssätze geprägt sind. Meine Eltern sind beide von Beruf Arzt, beide sind mehr oder weniger übergewichtig und mit Sicherheit auch selbst von diversen Glaubenssätzen (Fett, Kalorien, welche Nahrungsmittel sind gesund etc.) geprägt, die im Unterbewusstsein Angst erzeugen mit den beschriebenen Auswirkungen.
Das alles klingt für mich sehr plausibel und logisch.
Wenn es nun ans konkrete Abnehmen geht, soll man nach Andreas Winter nur noch die Nahrungsmittel bzw. die Mengen essen, von der man überzeugt ist, dass sie dem Körper gut tun. Welche Nahrungsmittel sollen das denn sein? Und: sind die dann nicht auch von den Informationen beeinflusst, die uns die Diät- und Nahrungsmittelindusrie über Jahre eingeimpft haben.
Andererseits soll es aber auch egal sein, was man ist und im Prinzip auch, wie viel man ist.
Ich frage mich bei all dem, welche Rolle bei diesen Empfehlungen der Genuss spielt, die sinnliche Erfahrung, die ein gutes Essen einem verschafft. Die Geschmacksempfindungen, die durch saure, salzige, süße Geschmacksstoffe im Essen entstehen, die Aromen, die durch den Geruchssinn aufgenommen und von uns als angenehm empfunden werden. Soll man diese Empfindungen einfach abschalten oder ausblenden?
Ist Essen, "das dem Körper gut tut" gleichzeitig das Essen, das einem schmeckt, oder jenes, das als "gesund" gilt. Bei letzterem heißt es dann: Vorsicht Glaubenssätze!
Grüße
Stef



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