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Thema: Hilfe bei Abnahme - der letzte Schritt

  1. #1
    YeMao ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Hilfe bei Abnahme - der letzte Schritt

    Hallo, ihr Powerscoutler!

    Ich lese schon eine ganze Weile eure Posts, habe mich durch die Newsletter durchgearbeitet, das Abnehm- und das Praxisbuch zweimal intensiv durchgearbeitet und habe gemerkt, dass ich einen Impuls von außen gebrauchen könnte.

    Jetzt hoffe ich auf Unterstützung!

    Meine Situation: Ich möchte abnehmen, habe ca. 12 Kilo zuviel (je nachdem wo ich sie abnehme) und komme gerade nicht weiter.

    Drei Gründe führen zum Übergewicht.
    1. Falsche Glaubenssätze - bei mir waren es knapp 20 und da ich eine Tagebuchschreiberin bin, habe ich sie nach und nach zum Einsturz gebracht.
    2. Emotionaler Vorteil vom Essen - das ist bei mir tatsächlich ein Punkt. Ich habe gemerkt, dass ich schon frustriert bin, wenn ich kalte Füße habe und dann gar nicht merke, dass ich deshalb esse. Aus dem Grund habe ich eine Woche auf alle "Trösterlein" verzichtet -- keine Abnahme, also lag es wohl nicht daran.
    3. Vorteil vom Übergewicht/Nachteil vom Schlanksein - tja! Da komme ich im Moment nicht weiter. Ich habe schon gebrainstormt wie eine Wilde, aber mir will kein wirklicher Grund dafür einfallen. Natürlich kann man immer so allgemeine Dinge anfügen wie: Schutzpolster, Stabilität ausstrahlen etc. aber das berührt mich alles nicht wirklich, von dem her denke ich nicht, dass ich da bisher einen echten Grund gefunden habe. Auf der anderen Seite meine ich mich zu erinnern, dass Hr. Winter geschrieben hat, dass der 3. Grund vor allem bei schwer Übergewichtige entscheidend ist. Da gehöre ich glaube ich nicht dazu, ist der 3. Punkt für mich trotzdem entscheidend? Wie könnte ich da weiter kommen?

    Erwähnenswert ist noch, dass mein Körper von Füßen bis mitte Oberschenkel und vom Kopf bis zu den Hüften schlank ist - mein ganzes Übergewicht steckt in den unschönen Ausbeulungen, die man im Volksmund "Reiterhosen" nennt =( Ich gestehe, mit denen bin ich sehr unglücklich, weil ich ansonsten eine schöne Figur hätte *schwer seufz*
    Ich bin mir auch bewusst, dass mein Körper mir etwas sagen will mit genau dieser Form meiner Beine, doch auch darauf bin ich noch nicht gekommen (und damit beschäftige ich mich schon mein halbes Leben lang).

    Was auch noch erwähnt werden könnte ist, dass ich eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse habe. Der Körper zerstört die Schilddrüse und daraufhin war ich in einer Unterfunktion. Die ist jedoch gut eingestellt, weswegen das kein Abnehmhemmer sein sollte. Mir ist bewusst, dass man sich in die Thematik jetzt vertiefen könnte (ich habe dazu auch einige Erkenntnisse gewonnen), doch wie Hr. Winter so schön sagt, kann der Mensch nur sein Primärziel erreichen und ich bin nicht bereit von der Abnahme als Ziel abzuweichen.

    Ich habe schon dreimal sehr viel abgenommen. Grob von 80 auf 60kg (als Teenager), dann von 70 auf 60 als junge Erwachsene und nochmal von 80 auf 70 vorletztes Jahr. Beim ersten Mal mit FDH, beim zweiten und dritten Mal mit WW, dann ging es nicht weiter. Parallel habe ich wieder angefangen meinen Vegetarismus aufzugeben und Fleisch zu essen, meine Punkte hielt ich jedoch ein, hatte aber auch meine Unterfunktion (ja... kamen ein Paar Faktoren zusammen). Bei jeder Abnahme sind meine Beine dicker zurückgeblieben (ist ein subjektives Gefühl, aber auf alten Fotos sind die noch nicht so ausgeprägt wie jetzt).

    Jetzt habe ich WW seit zwei Monaten aufgegeben und stelle fest, dass ich so ziemlich alles essen kann, ich bleibe im Gewicht stabil. Das ist auf einer Seite schön, weil es entstresst, auf der anderen ist es frustrierend, weil ich nicht weiter abnehmen.

    Ich bin wirklich dankbar, wenn mir jemand weiter hilft.
    Bin überzeugt, dass es nur ein Minischritt/eine kleine Erkenntnis ist, die mich vom Ziel abhält und hinterher bin ich überrascht, dass ich DARAUF nicht gekommen bin ;o)

    Ich danke euch schon einmal!

    LG
    YeMao - Wildkatze

  2. #2
    Peggy ist offline Erfahrener Benutzer
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    Liebe YeMao,

    als erstes hatte ich bei Deinem Posting sofort den Eindruck, dass Du Dich selbst sehr unter Erfolgsdruck setzt. Ich denke, das ist eher kontraproduktiv. Ich bin mitlerweile der Auffassung, dass Ziele mit aller Macht erreichen zu wollen, das ganze eher verkompliziert. Ich habe für mich entdeckt, dass es sich viel besser anfühlt, die Dinge gelassen auf sich zukommen zu lassen. Bei den Dingen, die ich tatsächlich will, habe ich ein tiefes Vertrauen, dass ich sie auch erreichen werde. Wenn Schwierigkeiten auftauchen, betrachte ich sie eher als Herausforderung und Aufgabe. Ich nehme sie an und schaue, was ich daraus lernen kann, aber es frustriert mich nicht.
    Dein Gewicht bleibt stabil... ganz von allein.... Das ist doch toll! Nimm es an, freue Dich darüber und schiebe kein "ja aber" hinterher. Es ist ein Erfolg, den Du Dir nicht schlecht reden solltest. Du hast den Eindruck, Deine Beine sind zu dick. Ist das tatsächlich so? Sehen das andere auch so? Ist das denn tatsächlich so furchtbar schlimm?
    Mein Rat wäre, richte Dich auf das positive aus und verbeiß Dich nicht daran, was Du schlecht findest. Du hast eine wunderschöne Figur, das ist doch prima, Deine Beine brauchen vielleicht einfach noch ihre Zeit, um dem Rest Deines Körpers zu folgen. Vertraue darauf. Und davon mal abgesehen, bestehst Du doch nicht nur aus Deiner äußeren Hülle. Viel wichtiger ist doch, was darin steckt, wenn das strahlt, kann Dein Äußeres gar nicht anders, als mitzugehen ;-)

    Was mir spontan noch zu "dicken Beinen" einfällt.... Vielleicht sind sie nötig um die Bodenhaftung nicht zu verlieren, um einen sicheren Stand zu haben, vielleicht Angst davor, das Fundament zu verlieren. Lebst Du vielleicht in einer Partnerschaft, in der Du Dich abhängig von einem Partner machst? Oder vielleicht hast Du Dir einen festen Stand schwer erarbeiten müssen und hast Angst, ihn wieder zu verlieren?
    Du hast zu Deinen persönlichen Lebensumständen wenig geschrieben, da ist es schwer Vermutungen anzustellen. Aber vielleicht spricht Dich ja einer meiner Gedanken an ;-)

    Alles Gute für Dich und liebe Grüße
    Peggy

  3. #3
    YeMao ist offline Erfahrener Benutzer
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    Liebe Peggy,

    herzlichen Dank für deine schnelle und ausführliche Antwort!!

    Ich antworte mal "von hinten"

    Solche "stabiler Stand"/"Bodenständigkeit"/"Anker" Überlegungen hatte ich auch, doch wie gesagt, da kamen keine Gefühle hoch, von dem her konnte ich da nichts erspüren/auflösen.
    Meine Partnerschaft ist stabil, manchmal würde ich meinen Freund als "Anker" ansehen, denn ich bin jemand, der immer mal wieder im Emotionsgewitter untergeht - das passiert ihm gar nicht. Aber ich bin nicht von ihm abhängig und schon sehr viel "stabiler" als ich es früher war. Das hatte jedoch bisher keinen Einfluss auf mein Gewicht.

    Tja, was sage ich zum oberen Block Text. Natürlich hilft Druck nicht, ich denke auch nicht, dass ich mich zu sehr pushe, auch wenn ich die Tendenz dazu habe :-D
    Ich denke, dass sich nur etwas verändert, wenn ich etwas verändere, oder wie war das mit Einsteins Satz, dass man nicht alles gleich machen kann und davon ausgehen, es würde sich was ändern?
    Es gab Zeiten in meinen Leben, da habe ich mich gar nicht um das Thema "Beine" gekümmert - es hat mir nicht wirklich was genutzt, wie man sieht. Natürlich war das Thema für mich immer Angst behaftet.
    Ich habe auch immer noch einen Mini-Zweifel, ob ich an meinen Beinen abnehme, muss ich gestehen.
    Es ist auch schwer den loszulassen, da ich noch NIE das Gegenteil davon gesehen habe - natürlich weiß ich, dass auch meine Beine abnehmen, wenn der Rest abnimmt, doch bisher war das immer nur sehr wenig (wie gesagt: ständig dicker geworden) und da ich ja überhaupt nicht abnehme, nimmt da auch nichts ab.

    Ich hab mein stabiles Gewicht zu schätzen gelernt! Ich rede das nicht klein, sondern sehe es als einen Ruhepunkt, an dem ich auftanken kann.
    Doch jetzt möchte ich weiter gehen - der Ruhepunkt war eben nur ein Punkt auf dem Weg - nicht das Ziel.
    Das Ziel ist die Abnahme.

    LG
    YeMao

  4. #4
    Peggy ist offline Erfahrener Benutzer
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    Die Stabilität scheint aber doch eine Rolle bei Dir zu spielen. Wenn Du schreibst " schon sehr viel stabiler als ich es früher war " , dann scheinst Du dahingehend ja schon eine Entwicklung durchgemacht zu haben. Es liest sich aber auch so, als wäre diese Entwicklung noch nicht abschließend. Wenn Dein Partner bisher der Anker ist, ist es vielleicht eine Deiner Aufgaben, selbst dieser Anker zu sein. Deine Beine sollen Dich vielleicht daran erinnern.

  5. #5
    YeMao ist offline Erfahrener Benutzer
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    Liebe Peggy,

    danke fürs Weitermitdenken!

    Mir ist aufgefallen, ich habe eine Frage von dir noch gar nicht beantwortet:

    Zitat Zitat von Peggy Beitrag anzeigen
    Du hast den Eindruck, Deine Beine sind zu dick. Ist das tatsächlich so? Sehen das andere auch so? Ist das denn tatsächlich so furchtbar schlimm?
    Also es ist nicht "furchtbar schlimm" und ich sterbe auch nicht dran Ich würde meine Figur als "OK" betrachten, aber eben nicht schön. Man kann damit leben und ich bin ansonsten auch ein zufriedener Mensch und genieße gerade meinen Urlaub - ist nicht so, als würde ich mir das Leben vermiesen lassen, aber ja, ich möchte abnehmen und ich möchte schlankere Beine. AW schreibt ja auch: Es muss Ihnen -absolut- wichtig sein - das ist es!

    Ja, man sieht es - sogar sehr! Stell dir eine schlanke Frau vor und dann pack an jeden Oberschenkel 4 1L-Flaschen Wasser - das sieht man und es ist nicht attracktiv! (finde ich)
    Sichtbar in dieser erhöhte Körperfettanteil für meine Umwelt auch, die Reaktionen sind unterschiedlich.
    Mein Freund findet mich sexy (der sieht auch nie, wenn ich zu oder abnhemen ), meine Freundinnen finden auch, dass ich gut aussehe, verstehen aber meinen Frust. (an anderen stört mich Übergewicht auch nicht - aber an mir schon!)
    Meine Familie sieht jedes Gramm das ich zu oder abnehme. Meine Oma weiß es besser, als mich für Zunahmen zu kritisieren, aber sie verurteilt Übergewicht (ist es aber selbst - logisch).
    Meine Mutter versucht mich zu trösten und sagt sowas wie "ja, die dicken Beine, das wirst du vermutlich nie wegbekommen" - was nett gemeint ist, mich aber null tröstet (den Glaubenssatz hab ich auch aufgelöst *grrr*).
    Meinem Vater ist mein Aussehen schnuppe, für den bin ich eh super und weitere Verwandtschaft sehen wenn ich zunehme, da kommen aber nur hinter vorgehaltener Hand Kommentare, wenn überhaupt.
    Unnötig zu sagen, dass -alle- meine Verwandten übergewichig sind, jedoch nicht extrem.

    Wie gesagt, mein Aussehen ist ok - ich hab ein hübsches Gesicht und eine tolle Ausstrahlung - bin groß...
    Das ist auch alles ok so, aber eben die Beine stören mich.
    Sicher, es ist pingelig, aber warum soll ich diese eine Sache akzeptieren, die mich davon abhält schön zu sein? (ich weiß, da scheiden sich die Geister, doch es muss MIR gefallen und niemandem sonst!)

    Ich hab mir schon bewiesen, dass ich abnehmen kann. Jetzt möchte ich es nochmal schaffen und dann halten.
    Mir ist klar, dass da noch ein Seelenbalast vor sich hinmodert, der noch bearbeitet werden will, ich finde ihn nur nicht =/

    Zum Thema Stabilität: Es gibt sehr viele Bereiche in denen ich mich weiterentwickelt habe, das ist überhaupt etwas, was mir wichtig ist. Und sicher, ich könnte noch viel selbständiger und unabhängiger etc. sein, doch so wie es ist, bin ich im Moment sehr zufrieden =)

  6. #6
    Britt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Mir fielen zwei Dinge auf:

    1. Die Ungeduld - Eine Woche (!) etwas Bestimmtes ausprobiert und nix abgenommen und schon den Schluss gezogen: "Das wars also nicht"?

    2. Nichts zur Bewegung gefunden - gibts da was? Beine verschönern sich vorwiegend durch die Imagination und - tatsächlich - durch Sport. Lt. Herrn Winter wirkt sogar imaginiertes Training.

    Wie ist es überhaupt mit den Zielen in der Vorstellung? Kannst Du Dich mit einer Figur nach Deinem Herzen sehen?

    Im übrigen sehe ich Dein größtes Hindernis in Deiner Verkrampfung. Ja, sicher, Abnehmen "sollte das Wichtigste sein", aber nicht so zwanghaft, ganz im Gegenteil:

    Ein schönes Leben schaffen, Deine Weiblichkeit pflegen, für mehr Abwechslung sorgen, interessantere Unternehmungen - und das Gewicht ist nicht mehr so absolut ausschlaggebend. Dann kanns wie von selbst gehen.

    Gruß, Britt



  7. #7
    YeMao ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Liebe Britt,

    danke für deine Rückmeldung!

    Also ich probiere nicht erst seit einer Woche etwas aus, sondern bin jetzt seit 2,5 Jahren am Abenehmen, was ich nicht als kurz empfinde.
    Ich war mal sehr ungeduldig, aber mittlerweile ist das richtig gut geworden. Wie gesagt, ich entwickle mich stetig weiter =)

    Ich habe das "Experiment" nach einer Woche abgebrochen, weil es für mich ein zu großer Verzicht ist nie irgendwelche Snacks zu essen und bei mir langsam aber sicher Mangelgefühle aufkamen, das ist ja nicht der Sinn der Sache, sondern kontraproduktiv.

    Ich mache viel Sport. Ich hab das letzte Jahr sogar täglich eine Stunde gemacht. Mittlerweile mache ich das nicht mehr, weil es auch zu einem "Muss" geworden ist, doch allein weil ich mich auf diese Art fortbewege kommen pro Woche 4h Radfahren zusammen. Ich mache es gerne. Schwimmen gehe ich einmal die Woche - das macht mir Freude.
    Ich mach auch immer mal wieder Hrn. Winters "Kopffittnessstudio". Als ich danach mal schwimmen war, hatte ich eine unglaubliche Kondition!

    Von all dem Sport hab ich nie abgenommen, ergo noch ein Glaubenssatz der gefallen ist.

    Wie schon früher geschrieben, ich fühle mich nicht unter Druck/verkrampft. Ich habe meine Beine Beine und mein Gewicht Gewicht sein lassen. Das hat mir immer so lange geholfen, wie ich nicht mit der Realität konfrontiert wurde. Sobald ich dann mal vor einem Ganzkörperspiegel stand oder eine Hose kaufen musste, war es dann nicht mehr so lustig.
    Wenn ich es einfach beiseite schieben könnte, würde ich ja nicht abnehmen wollen.

    Ich pflege meine Weiblichkeit und sehe auch sehr fraulich aus.

    Ich glaube auch, dass es irgendwann (bald) wie von selbst geht, doch ich glaube, dafür fehlt mir noch eine Erkenntnis, und die kam bisher nicht.
    Hände in den Schoß legen... hm... glaube nicht, dass mich das weiter bringt.
    Und wie gesagt: Abnehmen/Körper das sind keine Themen die mich 24h/7d beschäftigen, doch es kommt immer mal wieder. Finde es ok, wenn ich etwas dagegen tun möchte.

    LG
    YeMao

    Edit: Ganz vergessen! Ja, ich habe ein Bild vor Augen, wie ich aussehen/sein werde, wenn ich schlank bin und rundum so wie ich will =) Das ist ein sehr lebendiger Wunsch, mit dem ich auch immer mal wieder korrespondiere. Es löst jedes Mal ein Glücksgefühl bei mir aus. Darum weiß ich auch, dass ich ganz nah dran bin! Vielleicht bin ich deshalb so aufgeregt? *hibbel*

  8. #8
    Britt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Liebe YeMao,

    na das klingt doch alles ganz wunderbar!

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Dein Körper darauf nicht reagiert; entweder irgendwann "rutscht" es doch noch quasi von allein ODER Du hast bereits das Gewicht, was Dir von Natur aus zugedacht ist. Wir sind ja nicht alle Rehpinscher, sondern es gibt ja auch Dalmatiner. Oder Dackel. Und die z. B. bekommen halt keine schlanken Beine. *lacht*

    Nein, im Ernst: Wir haben leider alle die Vorstellung von überschlanken Models im Kopf. Selbst die älteren Frauen in den Medien müssen erst bei Größe 36 landen, bevor sie für WW werben dürfen, da spielt die Wahrheit dann auch keine Rolle (derzeit gerade zu bewundern im TV: Christine Neubauer, die alle paar Wochen durch etwas anderes erschlankt sein will, derzeit gerade durch WW).

    Unser Körper hat ja auch seine Grenzen, manchmal eine andere Vorstellung und will partout nicht auf 36 runter, nicht mal auf 38, ihm genügt vielleicht auch eine 40 ... Könnte es nicht auch daran liegen, dass sich nichts mehr rührt? Wenn Du obenrum schon schlank bist, nur noch unten jede Menge Kilos ... bei allem Verständnis, aber da zieht der Körper eventuell einfach nicht mit. So manche lässt dann Fett absaugen ...

    Dass wir JETZT schon schön sind - das muss für uns die Wahrheit sein; dann fühlen wir uns jetzt schon toll, und alles weitere ist bloß noch eine Draufgabe. ;-)

    LG Britt



  9. #9
    YeMao ist offline Erfahrener Benutzer
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    Liebe Britt,

    danke, für deine Antwort!

    Hm... was du schreibst ist natürlich ein Argument. Dann brauch gar niemand abnehmen, weil er sich ja einfach damit arrangieren kann und womöglich ist es ja sein "Definitionsgewicht"?
    Klingt für mich zum einen logisch - zum anderen wie ein falscher Glaubenssatz ;o)

    Mein Körper hat mehrfach bewiesen, dass ich abnehmen kann und da war ich nicht untergewichtig (laut BMI), sondern sah insgesamt stimmiger aus.

    Jojoeffekt zeigt ja, dass man sich nur um die Hülle gekümmert hat und nicht seinen Seelenbalast aufgelöst hat (so habe ich das zumindest verstanden).

    Ich denke schon, dass da noch etwas ist und dem würde ich gerne auf die Spur kommen.
    Ich bin mir sicher, wenn ich die richtigen Fragen stelle, komme ich drauf.

    Jeder Mensch ist auf seine individuelle Art und Weise schön.
    Vielleicht ist es auch total oberflächlich, dass man abnehmen will, doch warum gibt es dann Hr. Winters Bücher und dieses Forum?
    Dass es nicht medizinische Gründe gibt, das haben wir ja begriffen. :-D

    Wie innen so außen, ich denke die Lösung steckt in mir, wenn mein Wesenskern so ist wie er gedacht war (ohne Ängste, Bevormundung etc.), dann wird sich auch das Äußere richten.
    Ich bin davon überzeugt, dass es nur noch ein letzter Schritt ist, doch -was- es ist wüsste ich gerne.

    LG
    YeMao

  10. #10
    Britt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Liebe YeMao,

    die Bücher von Herrn Winter und sein Forum bestehen aus vielerlei Gründen - siehe all seine verschiedenen Themen! Das Abnehmen ist nur eines davon, vielleicht 1/20, nimmt allerdings hier im Forum den allergrößten Teil ein, so dass wir die anderen, mindestens ebenso interessanten kaum noch wahrnehmen - wie ich finde, leider.

    Genau das zeigt aber einmal mehr den Stellenwert des Gewichts auf. Es ist ja so, dass nicht mal schlank = schön ist, sondern dünn = schön gilt. Und das ist die Crux. Du sprichst die falschen Glaubenssätze an, für mich gehört das Vorstellungsbild, möglichst dünn zu sein, genau dazu. Ein falsches Bild, das sich in unsere Köpfe förmlich eingefressen hat. Und dem wir lebenslang nachstreben, obwohl wir vielleicht von Natur aus gar nicht so gebaut sind, das wollte ich sagen.

    Ich will Dir sicher nicht einreden, Du sollst nicht abnehmen. Meine Gedanken bewegten sich dahin, wie realistisch wohl die eigenen Vorstellungen sind. Wenn Du das für Dich abgeklärt hast - und das hast Du ja - gibts auch nicht den geringsten Grund, davon abzulassen. Dass wir aber DEN alles verändernden Gedanken, die Erleuchtung brauchen - das habe ich hier schon so oft gelesen, dass ich manchmal annehme, wir suchen weiterhin DEN Schalter, der sich umlegt - so wie die ultimative Diät, nur eben ohne Diät. ;-)

    Nach meiner Erfahrung ist es eher die Summe aus vielen einzelnen Bausteinen und Erkenntnissen, die uns eine Abnahme ermöglicht. Sicher kann es den berühmten "Klick im Kopf" geben, aber etliche suchen auch hier offenbar immer weiter - um dann ein weiteres Mal entmutigt aufzugeben. Dann würde ich lieber ein Coaching bei Herrn Winter buchen, da ist die Aussicht am größten, doch noch DEN Schlüssel zu finden.

    LG Britt
    Geändert von Britt (30.12.2011 um 14:30 Uhr)



  11. #11
    YeMao ist offline Erfahrener Benutzer
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    Liebe Britt,

    jetzt wollte ich eigentlich noch was Nachschieben, aber du Fleißschreiberin bist mir zuvor gekommen - danke! =)

    Also das mit den vielen kleinen Klicks sehe ich auch so. Gerade eben gab es wieder einen:

    Im Sommer hatte ich ja schon ca. 65kg, war also gar nicht mehr so weit entfernt von meinem Wunschgewicht. Und dann fing ich an mit Fleischessen. Da ich gerade nochmal am Praxisbuchsitze (Tag6) und die Symbole durch mache ist mir aufgefallen: Es war nicht irgendwelches Fleisch, dass ich aß!
    Es war mein Kinderlieblingsessen, dann Grillfleisch, was sehr fett ist und meine Mutter meinem Vater immer "verbietet" wegen dem Cholesterin etc. Es war also ein Rebellionessen, könnte man sagen. Logisch, dass ich davon wieder zugenommen habe! Vor allem gepaart mit meinen damaligen Glaubenssätzen, dass man von fettem Fleisch dick wird, weil es viel Kalorien hat...
    =)
    OK! Jetzt weiß ich, warum ich wieder zugenommen habe, die Frage ist, warum geht es nicht wieder runter? Weil ich all diese Gerichte schon seit sicher 2 Monaten nicht mehr esse... ist doch seltsam?!

    @andere Themen im Winterforum: Nun, ich kann verstehen, dass die Leute eher über die Dinge schreiben, die ihnen wichtig sind, als die welche andere womöglich gerne lesen ;o) Und ja, mir ist jetzt auch gerade das Abnehmen wichtig, was nicht heißt, dass ich, sobald das Thema erledigt ist, mich nicht anderen Themen (auch in dem Forum) annehmen werde. Denn wie du siehst waren meine ersten Posts in ganz anderen Bereichen. Ich habe nur gemerkt, dass ich mich verzettle und ich nicht alles auf einmal lösen kann, also habe ich mich für mein Gewicht entschieden.

    Ich denke auch, dass nicht jeder Mensch jede Maße haben kann. Ich werde vermutlich wirklich immer stärker ausgeprägte Oberschenkel haben als das Schönheitsideal. Ich hatte diese Figur ja schon einmal und damit war ich sehr viel zufriedener als ich es jetzt bin.

    Was ich noch zu dem oberen Post nachschicken wollte: Am 6. Praxisbuchtag fordert AW auf, wir sollen mit unseren Makeln Frieden schließen.
    Das geht ja in die Richtung, was du geschrieben hast?
    Ich bin gerade dabei das für mich aufzuarbeiten. Dabei kommen mir verschiedene Gedanken in den Kopf, die ich jetzt mal unzensiert hier niederschreibe (also bitte nicht überkritisch bewerten):
    Was ist mein Vorteil vom Friedenschließen? Frieden, klar, was noch? Ist es nicht nur ein billiger Kompromiss, nach dem Motto: "Kannst es ja eh nicht ändern, also jetzt finde dich schon damit ab *zähneknirsch*"?
    Nein, das soll es ja nicht sein. Was ist es dann? Laufe ich freudestrahlend vor den Spiegel und betrachte meine Makel voller Stolz? Vermutlich nicht. Zumindest halte ich es für unrealistisch.
    Ist es so eine Art Gleichmütigkeit? "Nagut, hab ich halt dicke Beine, whatever, andere können gar nicht laufen"?
    Oder ein: "Du bist toll, YeMao, genau wie du bist, Yeay!" ? Wenn ja, wie komme ich zu so einer Einstellung, denn ja, ich finde mich alles in allem gut. "Hübsch" finde ich meine Oberschenkel trotzdem nicht. Soll ich sie ignorieren? Das ist aber auch nicht Friedenschließen. ;o)

    Ihr seht, ich bin noch am Knabbern.

    LG
    YeMao

  12. #12
    kevin ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von YeMao Beitrag anzeigen
    Ich bin wirklich dankbar, wenn mir jemand weiter hilft.
    Ohne alles gelesen zu haben:

    1) Überlege dir, wo es anfing, als du zugenommen hast. Denn irgendwann und selbst wenn es mit 6 Jahren war, hast du das Gewicht, das dich heute stört, aufgebaut.
    2) Was war damals los, was hat dich dort am meisten belastet, was hat dir gefehlt, über was hast du dir Sorgen gemacht,... Dort liegt dein Schlüssel zum Erfolg. Höre auf dein Gefühl, was dieser Dinge für dein Übergewicht verantwortlich sein könnte, dein Verstand weiß das nicht, dein Gefühl und damit du schon
    3) Lös die Dinge auf - verstehe, dass du deshalb nicht mehr zunehmen musst. Such dir Alternativen, damit umzugehen. Denn ganz oft steckt hinter dem Übergewicht nur eine Art Existenzangst.

    Viel Erfolg!!!

  13. #13
    YeMao ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Lieber Kevin,

    danke für deine hilfreichen Fragen!
    Diese habe ich mir auch schon gestellt und es ist recht einfach:
    Es fing als Teenager an. Ich habe diese Zeit buchstäblich gehasst (und das ist ein Wort, was ich nicht leichtfertig verwende). Ich wollte schnellstmöglichst erwachsen werden, weil das bedeutete, dass um mich herum auch alle erwachsen sein würden.
    Meine Freundinnen haben über mich gelästert und mich "verraten". Ich war unglücklich und fühlte mich unverstanden. Ich klammerte/manipulierte und trieb dadurch Menschen von mir weg.
    Ich hatte das Gefühl, ich kann niemandem vertrauen und mich auf niemanden verlassen. Niemand ist für mich da.
    Außerdem fing in Teenagertagen der Dauerstreit mit meinem Vater an. Rückblickend denke ich, dass ich vor ihm Angst hatte, weil seine Launen unberechenbar waren. Dort ist fiel Schuld entstanden, diese habe ich aber auflösen können und ich trage meinem Vater nichts mehr nach.

    Als Kind war ich ebenfalls mollig, aber nicht wirklich übergewichtig. Wobei ich auch schon als Kind das Problem hatte Vertrauen in meine Freunde zu haben und mich schnell verraten fühlte. Rückblickend muss ich sagen, dass es albern war, aber damals war es für mich sehr real und ich bin regelmäßig in einem Sturm an Emotionen unter gegangen.

    Später kam noch eine schwere Krankheit meiner Mutter dazu, aber da war ich bereits am abnehmen, also müssen die Gründe zeitlich vorher zu suchen sein.

    Danke! Ich werde in diese Richtung weiter denken und auflösen =)

    LG
    YeMao

  14. #14
    YeMao ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Résumé

    Ich habe mir nochmal alle Postings von euch durchgelesen und die letzten Tage nochmal über meine Situation nachgedacht.
    Dabei las ich das Buch "Heilung durch Erkenntnis". Ich habe Höhenangst und eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse.
    Mir ist in den letzten Wochen immer wieder deutlich geworden, dass das Thema "Kontrolle" eine grosse Rolle bei mir spielt.
    Das ist der eine Punkt.

    Der andere ist der Grund zum Essen. Ich esse nicht um mich zu ernähren, sondern aus "Lust"/"Unlust".
    Ich weiss, dass Snacks mich nicht dick machen, aber wenn ich sie nicht esse werde ich auch nicht dünn, warum sie also nicht essen? - so meine innere "Rechtfertigung".
    Es geht ein wenig Resignation damit einher. "Macht ja eh keinen Unterschied was du isst".

    Im Moment stecke ich bei diesen zwei Punkten. Vielleicht weiss einer von euch oder Hr. Winter noch einen Rat.

    LG
    YeMao

  15. #15
    jetztodernie ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Hmmm ... mir kommt nur Winters Aussage in den Sinn (die mir schon oft weitergeholfen hat):
    Mach das, was Dich weiterbringt!
    Das nehme ich in Situationen zur Hand wenn ich hin- und hergerissen bin. Soll ich nun ins Training, oder ein Bad nehmen, oder lesen, oder schlafen oder dies oder das....dies sollte ich und das möchte ich etc.
    Dann überlege ich: was bringt mich weiter? Ja ok das Training wäre gut, aber schalfen bringt mich gerade heute weiter. So irgendwie...verstehst du wie ich es meine? Also, was bringt Dich denn weiter? Einfach essen was du willst, nicht grübeln, oder gerade grübeln, dies oder das in Angriff nehmen? Ich weiss es nicht, frag Dich mal ;-).
    Geändert von jetztodernie (04.01.2012 um 09:02 Uhr) Grund: Schreibfehler

  16. #16
    Britt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    aber wenn ich sie nicht esse werde ich auch nicht dünn. "Macht ja eh keinen Unterschied was du isst".
    Oh, YeMao, zwei dicke, fette Glaubensätze!

    Wenn Du weißt, dass Snacks Dich nicht dick machen, stimmen obige Sätze einfach nicht.

    Der Knackpunkt dürfte bekanntermaßen viel mehr darin liegen, dass Dir das Abnehmen zwischendurch nicht mehr wichtig genug ist, das Essen ist Dir dann wichtiger. Das ist alles. Und wer sich selbst dauernd ins Knie schießt, kann natürlich irgendwann wohl nur noch resignieren. Selbstsabotage nennt sich das, darin sind die meisten von uns gut.

    Ich sag Dir mal ganz deutlich (aber lieb): Heb den Po, streck der Entmutigung die Zunge raus, und bleib dabei, dass Dir das Abnehmen wichtiger ist als Essen, und "entstresse" Dich. Ganz davon abgesehen, dass Snacks nicht dick machen: Wer braucht die schon dauernd wirklich?!



  17. #17
    YeMao ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo ihr zwei!

    Danke für die Motivation/Aufmunterung. Ich glaube, mir ist zwischenzeitlich einfach kurz die Luft ausgegangen, da hilft es, wenn man wieder etwas Nützliches hört =)

    @jetztodernie: Ja, ich verstehe was du meinst. Ich sollte mich mal fragen, das könnte spannend werden ;o) Schließlich bin ich Expertin für mein Leben!

    @Britt:
    Zitat Zitat von Britt Beitrag anzeigen
    Oh, YeMao, zwei dicke, fette Glaubensätze!
    Ich weiß *jammer* Ich konnte alle Glaubenssätze a la "Essen ist schlecht" aushebeln, aber wie will ich den Glaubenssatz "Abnehmen ist schwer" entkräften, wenn ich mir seit Monaten beweise, wie schwer es eben doch ist? =(
    Ich kann theoretisch sagen, dass es einfach ist, doch das heißt ja nicht, dass es MIR einfach fällt...
    Ich weiß, dass es nicht stimmt, doch ich nehme nunmal nicht ab.

    Es stimmt auch, dass mir der Snack mitunter wichtiger ist, als die Abnahme - kombiniert mit "Spielt ja eh keine Rolle, ob ich das Ding esse" nehme ich dann wirklich nicht ab... aber warum hat dann mein einwöchtiges Experiment gar nicht funktioniert, wo ich allen Snacks fern geblieben bin? OK 1Wo ist nicht megalang, aber andere nehmen in 1Wo 6kg ab... Mindestens ein paar 100g hätten doch sinken müssen!
    [spaß]Kann denn überhaupt irgendjemand -ohne- Snacks leben?[/spaß] ;o)

    Also gut, das mache ich jetzt: Motivations/Entspannungs-mp3 anhören, dann versenken und ein "Gespräch" fühlen mit meinem Ich und es fragen, warum es zugenommen hat und warum ihm gerade die stämmigen Beine wichtig sind... das sollte ein paar Erkenntnisse liefern - und es geht mir dann besser =)

    Danke!

  18. #18
    Britt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Aaaalso,

    1) Eine Woche ist NIX! Die Zeit war viel zu kurz. Bevor Du Deinen Körper überzeugen konntest, dass Snacks ja nicht dick machen und du ohne trotzdem abnimmst, hast Du schon wieder damit aufgehört. Für mich gilt jedenfalls, dass ich nicht mehr unbedingt sofortigen Erfolg erwarte - weil ich ihn ja auch nicht brauche; es genügt, wenn ich ganz gelassen davon überzeugt bin, dass der Erfolg nicht ausbleiben wird. So wie Du es beschreibst, hast Du wohl eher darauf gewartet, dass Du aus dem Grund mit den Snacks weitermachen kannst ... *zwinker*

    2) Wie es bei anderen ist, sollte uns schnurz sein. Die anderen machen ja auch Diäten. Und nehmen wieder zu nach den 6 kg.

    3) Glaubenssätze verschwinden, wenn wir so etwas:
    doch ich nehme nunmal nicht ab.
    aus unserem Denken eliminieren. *Schimpf, in Deinem letzten Beitrag steht es ja schon WEDER!* ;-)

    Welches Gesetz besagt eigentlich, dass gerade YeMao "nun mal nicht abnimmt"?! Bewiesen ist das nämlich durchaus nicht. Iss mal 3 Wochen nur das, was Du nicht magst, und dann guck mal, ob Du den zitierten Satz immer noch voller Überzeugung von Dir gibst ...



  19. #19
    YeMao ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Britt Beitrag anzeigen
    *Schimpf, in Deinem letzten Beitrag steht es ja schon WEDER!* ;-)
    *kleinundsüßmachdamitbrittnimmerschimpft* Jaaa... es ist mir auch aufgefallen.... *schiefgrins*

    Ich bin auch gleich aktiv geworden! So kann ich das ja nicht stehen lassen! (obwohl es nicht als Statement für mein Leben, sondern nur als faktiver Momentanzustand gedacht war :-P)

    Ich habe jetzt einen neuen Glaubenssatz: Jede Minute, in der ich nicht esse, nehme ich ab. Denn Mein Körper muss ja seine ganzen Funktionen aufrecht erhalten und 80% der aufgenommenen Energie geht für "das Heizen des Saukerls" drauf (Zitat Hr. Poll). Da der Saukerl jetzt auch warme Hände und Füße hat, muss noch mehr geheizt werden =)
    Das ist ein guter Glaubenssatz, musst du doch wirklich zugeben, Britt! Und es motiviert nicht mehr aus Trost zu essen. UND ich habe wieder das Gefühl, ich kann etwas zu meiner Abnahme beitragen, denn nun freue ich mich täglich über die Stunden, in denen ich nichts esse =) Ich hab früher eh nie aus Hunger gegessen - nicht mal ein Hüngerchen.

    Und ich war gestern sehr aktiv. Ich habe beschlossen mich selbst zu beraten und habe mir einige Fragen gestellt, die AW in seinen Coachings verwendet.

    Da sah ich mich als kleines Mädchen auf meinem Hochstuhl aus Egoperspektive. Ich sah nach unten und sah einmal mich als Kind (klein und zierlich) und dann mich als Erwachsene. Und ich stellte fest: Jetzt könnte ich mit meinen breiten Oberschenkeln nicht mehr in dem Stuhl sitzen und was war eine wichtige Erkenntnis... Ich hörte meine Mutter sagen: Bleib sitzen!
    Ich bin nicht sitzen geblieben, sondern wollte aufstehen (das ist übrigens wirklich passiert - hat meine Mom mir mal in verkürzter Version erzählt). Also bin ich auf dem Stuhl rum geturnt und auf den Boden gedonnert. Danach habe ich begrüllt wie am Spieß (ich war damals am Kopf verletzt - nicht schlimm, aber eine Platzwunder gab es).
    Dann habe ich das Bild eingefroren und habe mich (so, wie ich sein möchte - innerlich und äußerlich) auf das Kind zugehen sehen. Ich habe sie auf den Arm genommen und erst mal getröstet. Ist ja schon ein Schock, wenn man aus so einer Höhe runter fällt. Und dann der Schmerz.
    Das hat mir dann auch gleich noch die Frage beantwortet, warum ich Höhenangst habe.
    Nicht auf Mama hören und dadurch selbst Schuld sein an dem Ergebnis.

    Es könnte auch Grund dafür sein, dass ich mich unwohl in Karusells fühle - denn dort ist es auch hoch, ich sitze im Stuhl und (ganz schlimm) ich hab keine Kontrolle über das was passiert.

    Sowohl Höhenangst als auch meine Oberschenkel sollten mich beschützen. Damit ich nie wieder hinfalle und mir weh mache. Ich habe dann Klein-YeMao erklärt, dass das lieb von ihr ist, dass sie mich beschützen wolle. Doch jetzt sei ich groß und erwachsen. Ich sei jetzt mächtig und stark und schön und ich bräuche solche Hilfen nicht mehr, weil ich klug sei und mir vorher überlegen könne, was für Folgen mein Handeln habe.
    Ich habe sie überredet, dass sie auf diese Schutzpfunde (die mich im Stuhl festhalten sollen) verzichtet und habe ihr erklärt, dass wenn mal Gefahr käme, ich ja dann viel besser rennen können ;-D
    Außerdem versprach ich ihr, dass ich jetzt an ihrer Seite bleiben würde und auf sie aufpassen. Sie war dann wieder putzmunter und hat gelacht.

    Das hat mich sehr berührt, von dem her denke ich, dass es etwas in mir zum Einsturz gebracht hat. =)

  20. #20
    Britt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Liebe YeMao!

    *kleinundsüßmachdamitbrittnimmerschimpft*
    Hier musste ich nun schmunzeln. Da Britt manchmal auch frech ist: Und ein kleines Teufelchen schaute ihr über die Schulter und flüsterte: "Macht YeMao sich vielleicht auch mit ihren ungeliebten Kilos klein und süß, so wie es der Herr Winter auf seiner Abnehmen-CD fragt: Lässt Ihr Gewicht Sie rund und niedlich aussehen wie ein Baby - damit man Ihnen nichts Böses tun kann?"

    Ich will Dich aber nicht irritieren; Du schreibst so froh und erfreut, was Du alles entdeckt und getan hast - mich freut es für Dich, jeder Schritt, den Du - den einer von Euch - weiterkommt.

    Liebe Grüße
    Britt



  21. #21
    Britt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Noch vergessen, zu den Glaubenssätzen: Jeder sucht sich ja die für ihn selbst passenden Glaubenssätze.

    Meiner lautet ganz schlicht, dass mein Körper mit viel weniger viel zufriedener ist. Und das stimmt zu 100 %, da ich mich früher oft überfressen habe und mein Körper das überhaupt nicht gut aufnahm. Er signalisierte mir - auch durch die Überkilos, vor allem jedoch durch eine gestörte Verdauung - dass er das nicht wollte. Wenn ich ihm heute nur zweimal am Tag das gebe, womit er satt und zufrieden, aber nicht überfüttert und überfordert ist, reagiert er durch seine gute Verdauung viel positiver, und ich merke richtig, wie gut es ihm tut, nur so viel zu bekommen, wie er auch wirklich haben will. - Auch wenn ich über Weihnachten ein bisschen zugenommen habe: Kein Drama, es pendelt sich von selbst wieder ein.

    Wir müssen unsere Merksätze glauben können, ohne Wenn und Aber, nur dann werden sie auch unterbewusst wirksam.



  22. #22
    Powerscout ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo YeMao,
    ganz großes Erkenntnistennis, Ihr Beitrag! Gut gemacht! Ich bin mal wieder sehr stolz, auf die Dynamik in diesem Forum! Britt, Kevin, Nikola, JetztoderNie und andere, klasse, dass Ihr es immer wieder schafft, dass hier bei den "Neuen" die Lampen aufgehen und die moderne Form der Psychotherapie immer wieder in ihrer Effizienz bewiesen wird.
    A.W.

    Zitat Zitat von YeMao Beitrag anzeigen
    *kleinundsüßmachdamitbrittnimmerschimpft* Jaaa... es ist mir auch aufgefallen.... *schiefgrins*

    Ich bin auch gleich aktiv geworden! So kann ich das ja nicht stehen lassen! (obwohl es nicht als Statement für mein Leben, sondern nur als faktiver Momentanzustand gedacht war :-P)

    Ich habe jetzt einen neuen Glaubenssatz: Jede Minute, in der ich nicht esse, nehme ich ab. Denn Mein Körper muss ja seine ganzen Funktionen aufrecht erhalten und 80% der aufgenommenen Energie geht für "das Heizen des Saukerls" drauf (Zitat Hr. Poll). Da der Saukerl jetzt auch warme Hände und Füße hat, muss noch mehr geheizt werden =)
    Das ist ein guter Glaubenssatz, musst du doch wirklich zugeben, Britt! Und es motiviert nicht mehr aus Trost zu essen. UND ich habe wieder das Gefühl, ich kann etwas zu meiner Abnahme beitragen, denn nun freue ich mich täglich über die Stunden, in denen ich nichts esse =) Ich hab früher eh nie aus Hunger gegessen - nicht mal ein Hüngerchen.

    Und ich war gestern sehr aktiv. Ich habe beschlossen mich selbst zu beraten und habe mir einige Fragen gestellt, die AW in seinen Coachings verwendet.

    Da sah ich mich als kleines Mädchen auf meinem Hochstuhl aus Egoperspektive. Ich sah nach unten und sah einmal mich als Kind (klein und zierlich) und dann mich als Erwachsene. Und ich stellte fest: Jetzt könnte ich mit meinen breiten Oberschenkeln nicht mehr in dem Stuhl sitzen und was war eine wichtige Erkenntnis... Ich hörte meine Mutter sagen: Bleib sitzen!
    Ich bin nicht sitzen geblieben, sondern wollte aufstehen (das ist übrigens wirklich passiert - hat meine Mom mir mal in verkürzter Version erzählt). Also bin ich auf dem Stuhl rum geturnt und auf den Boden gedonnert. Danach habe ich begrüllt wie am Spieß (ich war damals am Kopf verletzt - nicht schlimm, aber eine Platzwunder gab es).
    Dann habe ich das Bild eingefroren und habe mich (so, wie ich sein möchte - innerlich und äußerlich) auf das Kind zugehen sehen. Ich habe sie auf den Arm genommen und erst mal getröstet. Ist ja schon ein Schock, wenn man aus so einer Höhe runter fällt. Und dann der Schmerz.
    Das hat mir dann auch gleich noch die Frage beantwortet, warum ich Höhenangst habe.
    Nicht auf Mama hören und dadurch selbst Schuld sein an dem Ergebnis.

    Es könnte auch Grund dafür sein, dass ich mich unwohl in Karusells fühle - denn dort ist es auch hoch, ich sitze im Stuhl und (ganz schlimm) ich hab keine Kontrolle über das was passiert.

    Sowohl Höhenangst als auch meine Oberschenkel sollten mich beschützen. Damit ich nie wieder hinfalle und mir weh mache. Ich habe dann Klein-YeMao erklärt, dass das lieb von ihr ist, dass sie mich beschützen wolle. Doch jetzt sei ich groß und erwachsen. Ich sei jetzt mächtig und stark und schön und ich bräuche solche Hilfen nicht mehr, weil ich klug sei und mir vorher überlegen könne, was für Folgen mein Handeln habe.
    Ich habe sie überredet, dass sie auf diese Schutzpfunde (die mich im Stuhl festhalten sollen) verzichtet und habe ihr erklärt, dass wenn mal Gefahr käme, ich ja dann viel besser rennen können ;-D
    Außerdem versprach ich ihr, dass ich jetzt an ihrer Seite bleiben würde und auf sie aufpassen. Sie war dann wieder putzmunter und hat gelacht.

    Das hat mich sehr berührt, von dem her denke ich, dass es etwas in mir zum Einsturz gebracht hat. =)
    Denkst Du anders, lebst Du anders!

  23. #23
    Nikla ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Zitat Zitat von Powerscout Beitrag anzeigen
    Hallo YeMao,
    ganz großes Erkenntnistennis, Ihr Beitrag! Gut gemacht! Ich bin mal wieder sehr stolz, auf die Dynamik in diesem Forum! Britt, Kevin, Nikola, JetztoderNie und andere, klasse, dass Ihr es immer wieder schafft, dass hier bei den "Neuen" die Lampen aufgehen und die moderne Form der Psychotherapie immer wieder in ihrer Effizienz bewiesen wird.
    A.W.
    Hier ist die Nikola,
    vielen Dank Hr. Winter für die Umtaufung meines Benutzernamens ;-), gefällt mir sogar besser, da gab es doch mal eine lustige und amüsante Serie bei RTL, die nannte sich sogar "Nikola", ist schon ganz passend, grins.

    Viele Grüße
    von Nikola

  24. #24
    YeMao ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Neue Erkenntnis

    @Britt: Ne, an mir ist nichts Babyhaftes/Kindliches und ich denke, ich bin vielen zu direkt um süss zu sein ;o) Das mit dem Glaubenssatz halte ich auch für wichtig, ich werde jetzt mal meine am Stück aufschreiben und täglich wiederholen, damit mein Unterbewusstsein auch weiss, was Sache ist :-D

    @A.Winter: Danke für das Kompliment! Habe es mir erarbeitet und bin auch stolz drauf. Danke für die vielen Inputs von Ihren Büchern, Newsletter und natürlich den Forumusern.


    Neue Erkenntnis:
    Gestern habe ich das "Powerscout-Geist aus der Flasche"-Buch zu Ende gelesen. Ich trinke zwar selbst so gut wie kein Alkohol, doch allein die Zwangshandlung etwas in sich hinein zu schütten/mampfen, wenn man körperlich nichts bräuchte, das finde ich bei Übergewicht genau gleich.

    Ganz am Schluss geht es um Ziele und AW schreibt, dass wenn man sehr ehrlich ist, das bisherige Ziel war "Täglich sturz betrunken sein".
    Ich habe sofort gemerkt: AHA! Da haben wir es.
    Mein Ziel war bisher: Täglich aus Frust/Trost/Belohnung etwas essen, um übergewichtig zu bleiben.

    Ich gestehe, ich musste erst mal schlucken - und das ist ja immer eine gute Reaktion. Es war eindeutig ernüchternd.
    Danach konnte ich einen innerlichen Schritt zurück machen und sagen: Wie bescheuert! Wie bescheuert zu essen um sich zu trösten! Wie bescheuert deshalb dick zu bleiben! Gehts noch, YeMao?! Du bist erwachsen, dir wird ja wohl was Besseres einfallen!
    =)
    Ich muss sagen, auch darauf bin ich stolz.

    Ich will jetzt mit mehr Aufmerksamkeit essen, denn oft habe ich die Schokolade schon im Mund, ehe mein Kopf realisiert: Moment, warum isst du das denn jetzt gerade?!
    Sobald ich es mir bewusst mache, kann ich nämlich aktiv etwas tun, damit es mir besser geht und ich nicht mehr essen möchte.

    Was sind denn eure Tricks, um euch selbst auf die Schliche zu kommen?

    LG und danke für eure Unterstützung!!!
    YeMao

  25. #25
    Britt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Super, YeMao!

    Meine erste Erkenntnis war ja, was ich oben schrieb und wurde auch zum Merksatz: "Mein Körper fühlt sich viel wohler mit weniger!" Das macht auch automatisch aufmerksamer gegenüber den wirklichen Bedürfnissen.

    Aber zum Praktischen.

    Eine Art "Trick" ist, dass ich mich gefragt habe, was ich denn im Essvorgang, also nicht in den Hintergründen, sondern im Essen selbst eigentlich suche. Die Antwort war: Sättigung natürlich, aber auch Genuss.

    In der Folge habe ich etwas Interessantes feststellen können, nämlich dass ich eigentlich nur immer die ersten 3 - 5 Bissen einer Mahlzeit oder einer Süßspeise oder von was auch immer richtig genieße, also den Geschmack auskoste; danach wird jeder Bissen irgendwie schon fader. Also lasse ich jetzt oft etwas über, nicht nur, wenn ich satt bin, sondern auch wenn ich nach ein paar Happen bereits genug habe.

    Dann der "Wassertrick". Ich tu mich eigentlich schwer mit viel trinken, aber wenn ich mir jede Stunde einen Weckton einstelle, zu dem ich jeweils ein großes Glas Wasser leere, komme ich problemlos auf meine 2 Liter am Tag.

    Weiter habe ich begonnen, nur noch wirklich interessante Sendungen im TV anzuschauen, und die sind vergleichsweise selten; "so la la" gibts nur noch beim Bügeln. Was mich nämlich wirklich zum Essen verleiten kann, ist diese Langeweile, die die meisten Fernsehsendungen begleitet.

    Und es gibt noch eine Anzahl weiterer kleiner Änderungen ...



  26. #26
    Nikla ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von YeMao Beitrag anzeigen
    Ganz am Schluss geht es um Ziele und AW schreibt, dass wenn man sehr ehrlich ist, das bisherige Ziel war "Täglich sturz betrunken sein".
    Ich mußte gerade über diesen Zielssatz lachen, weil der sogar zutrifft, wenn man Alkohol nicht so gerne mag. Man kann ihn auch etwas umdeuten und so verstehen:
    Ziel: "Täglich sturz betrunken sein." Kann auch bedeuten, das Unterbewußtsein regieren zu lassen, statts den Verstand, wo es wirklich angebracht ist. Ständig sich im Teufelskreis drehen und nicht ausbrechen, seinen Gefühlen, den alten eingetrichterten Glaubenssätzen zu viel Macht geben.
    Diesen Zielsatz von Andreas Winter werde ich nun als Wachrüttler nehmen. Ich kann mich ja fragen, will ich wieder "sturz betrunken sein" oder lieber meinen Verstand einschalten und diesen regieren lassen? Was ist mir lieber, was gefällt mir besser? Dieser Zielsatz hats mir gerade so richtig angetan,
    einfach großartig. :-)

    Zitat Zitat von YeMao Beitrag anzeigen
    Was sind denn eure Tricks, um euch selbst auf die Schliche zu kommen?
    eure Unterstützung!!!
    YeMao
    Den Verstand wieder die wirkliche Macht geben. Der Verstand ist der Kapitän und nicht das Unterbewußtsein. Zeuge sein - Abstand reinbekommen - sich beobachten. Den Verstand / Geist entscheiden lassen, was das Richtige im Moment für einen ist. Da bin ich auch noch am Trainieren, beim Thema Essen klappt dies schon fast ausgezeichnet. :-)

  27. #27
    Britt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Den Verstand wieder die wirkliche Macht geben. Der Verstand ist der Kapitän und nicht das Unterbewußtsein. Zeuge sein - Abstand reinbekommen - sich beobachten. Den Verstand / Geist entscheiden lassen, was das Richtige im Moment für einen ist. Da bin ich auch noch am Trainieren, beim Thema Essen klappt dies schon fast ausgezeichnet. :-)
    Nikla, für mich bleibt das so ein wenig abstrakt.

    Ich hab es jetzt direkt mal praktisch ausprobiert. Gerade beim Essen Abstand zu mir selbst gesucht, Zeugenposition eingenommen und gefragt: Diese Frau, die dort gerade den Pfannkuchen isst (ich), möchte abnehmen. Warum isst sie? Möchte sie weiteressen? Braucht sie wirklich noch was? Ist sie nicht schon längst satt? ...

    Meinst Du das so, was Du oben schreibst?



  28. #28
    Kinderbauernhof ist offline Neuer Benutzer
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    [QUOTE=YeMao;15909

    Ich mach auch immer mal wieder Hrn. Winters "Kopffittnessstudio". Als ich danach mal schwimmen war, hatte ich eine unglaubliche Kondition!

    *[/QUOTE]

    Wo krieg ich denn so ein Kopffittnesstudio her? Soll auf einer CD vom Psychocoach-Reihe sein. Oder steht darüber noch wo anders was?


    @YeMao
    Was mir total geholfen hat war dass ich erstmal rausgefunden habe dass es mir immer am besten bei meiner Oma ging. Dort war Frieden, Arbeit und Abends gemütlicher Feierabend mit leckerer Kartoffelsuppe und Salat und damit natürlich Sattfressen bis der Bauch bald platz, weil die Gelegenheit ja da ist. Dann hab ich mir überlegt wie kann ich mich am besten an diese Situation erinnern ohne Kartoffelsuppe und Co meinen Bauch voll kriegen zu müssen. Es geht auch ohne. Erstmal so ein bischen auf Traumreise zu Oma gehen, an was kann ich mich da noch so erinnern. Da ich total auf Düfte (nicht unbedingt Parfüm, eher Erde, Pferdefell, Blumen, Bäume..) stehe, dachte ich mir mixt dir was zusammen. Lavendel find ich gut und hab durch zufall noch Flieder gekauft. Zusammen in Wasser gemixt und als Raumduft verwendet, dabei kann man so schön von seiner Kindheit mit Oma träumen. Und siehe da ist grad das richtige gewesen, der Geruch erinnert an den eigenen Geruch von wie-die-kleine-Petra-Oma-beim-Kirchen-schmücken-hilft. Den Duft öfter mal verwendet, nicht zu viel und nachdem ich am Anfang ja immer mit Duft von Oma geträumt habe, brauch ich wenn es mir schlecht geht echt nur einmal sprühen und es wirkt wie früher das Essen. Jetzt reicht zwischendurch auch nur noch der Gedanke an den Duft. Natürlich hat das ganze auch einen Nachteil gehabt. Einen großen Alptraum, habe immer noch ein schlechtes Gewissen weil ich letztes Jahr als Oma starb nicht bei ihr sein konnte (lag nach Knieop im Krankenhaus und 700km entfernung). Aber es war ein Traum und ich hab denk ich jetzt mit dem schlechten Gewissen (wollte sie ja auch pflegen im Alter - hab ihr das als Kind versprochen) abgeschlossen und spreche oft mit ihr im Gedanken. Sie ist ja jetzt im Himmel (mein Glaube) und schaut mir zu. Seit gestern gibts bei uns eine riesengroße Kriese, von wegen Wohnungskündigung vom Papa (Machtspiele von ihm) und ich musste nicht essen, hatte kein Bedürfniss eher im Gegenteil. Leider ist mir das Trinken auch ziemlich egal. Aber dafür hab ich nicht gleich überreagiert und es wird fleissig nach Lösungen gesucht.
    ähm jetzt hab ich schon wieder zuviel erzählt
    wollte eigentlich nur sagen, such dir eine oder mehrere schöne Erinnerungen und versuch die mit irgendetwas positiven zu verbinden - bei mir war es halt der Duft. Kann bei dir vielleicht irgendein Bild sein, ein Armband oä.
    LG Petra

  29. #29
    Nikla ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Britt Beitrag anzeigen
    Nikla, für mich bleibt das so ein wenig abstrakt.

    Ich hab es jetzt direkt mal praktisch ausprobiert. Gerade beim Essen Abstand zu mir selbst gesucht, Zeugenposition eingenommen und gefragt: Diese Frau, die dort gerade den Pfannkuchen isst (ich), möchte abnehmen. Warum isst sie? Möchte sie weiteressen? Braucht sie wirklich noch was? Ist sie nicht schon längst satt? ...

    Meinst Du das so, was Du oben schreibst?
    Ich versuche es mal zu erklären. Muß vielleicht noch etwas ausholen, lese ja deine Beiträge ja auch sehr interessiert mit. Du hattest vor kurzem geschrieben, dass dir mehrere Mahlzeiten bekömmlicher sind verdauungsmäßig, als nur eine.
    Für manche hier ist das wahrscheinlich ein kleines Dechavue, da ich, man kann sagen genau vor einem Jahr darüber schon mal schrieb. Aber, dass es für jeden so einigermaßen verständlich ist, auch für die Neuen, berichte ich etwas ausführlicher.
    Mit dem Abnehmen war es letztes Jahr ja schon schwierig, aber nicht wegen dem wenigen Essen, sondern wegen der Gesundheit, habe ja diese Darmsache.
    Mein Darm fühlt sich am wohlsten, wenn es reichlich Nahrung gibt, das ist nicht nur dahergesagt, das ist einfach eine Tatsache (z.B. Befunde wie Blutbefunde, Schmerzen und viele andere Dinge). Nun gut, es ging mit Ach und Krach gesundheitlich gesehen diese Gewichtsabnahme, ich brauchte dazu öfters den Säureblocker, damit der Darm einigermaßen etwas Ruhe gab.
    Nun, zu Silvester schrieb ich mir ja gute Vorsätze in schriftlicher Form nieder, eine ganze Menge, es sind nicht nur Vorsätze, sondern wirkliche Ziele, die ich gern erreichen möchte. Ein Ziel war halt, dass ich mir seelenfest wünschte nun endlich Zeuge zu sein, angefangen beim Essen, sodass ich nicht wieder zunehme, da ich mir ab 1.1. vorgenommen hatte 5 mal täglich zu essen aus besagten Gesundheitsgründen. Seitdem esse ich nun 5mal täglich, ich mache sozusagen das komplette Gegenteil, als die vielen Jahre seit der Pubertät bis jetzt. Ich habe ja zunehmend festgestellt, ich muß mich direkt total wandeln und bei vielen Dingen muß ich halt das komplette Gegenteil machen. Vor der Pubertät gab es 5 Mahlzeiten (also relativ kleine Portionen) und da war ich gesund, erst mit der Pubertät kam die Krankheit und weil ich in diesem Alter abnehmen wollte, aß ich nur eine oder zwei Mahlzeiten am Tag und die Krankheit war da.
    Nun gut, jetzt stelle ich wirklich fest, dass sich die Symptome drastisch reduzieren, ich verzichte seit 3. Januar auf den Säurehemmer komplett und es wird sogar besser, Entzündungszeichen, Schmerzen und alles andere wird besser, sogar die Haut im Gesicht. Ich bin wirklich sehr gespannt wie sich das nun weiter entwickelt, mein Hauptziel ist ja für dieses Jahr, völlige Gesundheit.
    Und nun mußte ich gleich das richtige Zeuge sein drauf haben, da ich nun sehr viele Jahre lang große Portionen gewohnt war und nur zwei Mahlzeiten am Tag.
    Mein Ziel ist ja eigentlich noch etwas abzunehmen, ich glaube ich kann wirklich sagen, dass ich es drauf habe und ich auch mit sehr kleinen Portionen vorlieb nehmen kann.
    Mir würde ja das Abnehmen total leicht fallen, wenn der Körper total gesund wäre, dann würde ich wahrscheinlich fasten, aber fasten würde mich in einen akuten Schub hineinkatapultieren. Ich bin praktisch wegen meinen Körper gezwungen oft zu essen und deswegen muß ich total bewußt sein (Zeuge sein), um nicht bei einer Mahlzeit etwas mehr zu essen. Ich esse also nicht aus Appetitsgründen oder Verlangen oder aus normalen leichten Hungergefühl, sondern wirklich nur dem Körper zu liebe und muß genau in mich hineinhorchen und die Abstände einhalten, aber das ist es mir wert. Ich denke, mein Körper braucht das jetzt so zurzeit, die Schleimhaut des Verdauungstraktes muß immer mit Nahrungsbrei benetzt sein, sodass die Schleimhaut abheilen kann und sich nicht gegen sich selber wehrt, wenn sie keine Beschäftigung mit der Nahrung hat. Die Nahrung ist praktisch ein Schutzfilm, anstatt der Verdauungssäfte und Säuren, die sonst direkt drauf wären und es käme zur Selbstverdauung, wenn eh schon entzündet usw. Das ist jetzt nur meine eigene Erklärung, mein Empfinden zurzeit.
    Es spricht auch dafür, dass mir 5 mal Essen guttut, sonst würden die Beschwerden nicht rückläufig sein, ich nehme keine Medikamente und habe den Säureblocker ganz absetzen können, den habe ich ja schon öfters genommen, zwar nicht jeden Tag, aber im letzten Jahr, besonders am Ende hin, brauchte ich ihn dringend und so eine große Hilfe war dieser auch nicht, die Nahrung mit dem 5mal Essen bringt mehr Heilwirkung.

    Nun gut, jetzt komme ich zum Zeugesein.
    Vipassana Meditation: Dhamma Dvara
    Britt und auch die anderen, ihr könnt euch ja mal den Link anschauen. Wer Lust drauf hat schreibt mich per PN an und wir melden uns zusammen an und machen dort die 10 Tage, das wäre doch mal ne Idee, wir dürfen nur nicht quatschen, erst am letzten Tag. ;-) Ich wüßte schon ein paar Kanditaten mit denen ich das gern machen würde, nur keine Bange, ich sage jetzt nicht öffentlich die Namen, grins. ;-)
    Wie ich zurzeit das Zeugesein praktiziere ist gar nicht so leicht auszudrücken, da es so gefühlsmäßig abläuft.
    Ich stelle mir vor, ich bin außerhalb meines Körpers und beobachte dessen Gefühle und Wahrnehmungen, was gerade dieser Mensch denkt, was er will, warum er z.B. unbedingt noch einen Happen will. Ich beobachte nur und dieser Zeuge entscheidet, was in diesem einen Moment richtig ist, dieser Zeuge ist vom Essen total abgekoppelt. Er blickt z.B. von oben herab und schaut auf diesem Menschen, der gerade ißt. Der Zeuge legt aber vorher genau schon fest, die Portionsmenge, die auf den Teller kommt und das kann auch aufgegessen werden, wenn z.B. beim Essen ein kurzer Gedanke oder Gefühl aufkommt, es reicht, es muß nicht weiter gegessen werden, dann wird es prompt seingelassen, aufgehört, egal ob noch Verlangen oder leichter Hunger da ist, ich esse praktisch nur aus Gesundheitsgründen, da ich zurzeit halt körperlich "gezwungen" werde. Zum Glück gibt der Körper sich auch zufrieden mit kleinen Portionen, da es ja gesundheitlich besser wird, ob da noch Hunger oder Gelüste da sind, über diese muß ich richtig drüber hinweg schauen, dann ist halt noch ein Hungergefühl da, da muß ich stark sein, mich davon praktisch nicht beeindrucken lassen von diesem Spiel und das macht auch psychisch stark, wenn ich das nicht groß estimiere, ich lasse einfach diese Gefühle des Verlangens da sein und irgendwann gehen sie wieder und wenn nicht, dann sind sie halt da und ich halte mich da nicht gedanklich auf und beschäftige mich mit was anderem.
    Also, ich denke nicht an erster Linie ans Abnehmen, sondern was gerade Jetzt das Richtige ist und das wird gemacht, der Verstand/Geist entscheidet und nicht irgendwelche Gefühlsbewegungen oder Gedankenbewegungen, die nicht zielorientiert sind.
    Das Thema Essen wird also nicht noch weiter aufgebauscht, da reicht mir wirklich schon mein Körper, der das ja selber aufbauscht, da er sehr oft Essen braucht und am liebsten noch reichlich. Deswegen muß ich im Geist, psychisch die Gedanken und Gefühle rund ums Essen total runterfahren, da ist mir nämlich Essen wirklich überhaupt nicht mehr wichtig, nur mein lieber Körper sieht das halt anders. Ist halt ne Krux, aber wenns gesundheitlich so aufwärts geht, dann nehme ich halt alles in Kauf, mein Auftrag ist halt zu 100 % Zeuge zu werden und zu sein, das habe ich nun angenommen und streube mich nicht mehr dagegen und vielleicht klappts ja noch in manch anderen Bereich.

    Ich hoffe, dass ich es einigermaßen verständlich rübergebracht habe.

  30. #30
    Britt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Liebe Nikla,

    hab vielen Dank für die ausführliche Antwort; ich war ja doch schon auf dem richtigen Weg, aber nun verstehe ich noch besser.

    Herzliche Grüße!



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