1. #1
    Akelei ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Trigeminusneuralgie

    Hallo zusammen,

    hat jemand eine Idee, einen Hinweis was es mit Trigeminusneuralgie auf sich hat? Blitzartig einschießender Schmerz auf der linken Kopfseite hinter dem Ohr. Tag und Nacht in unregelmäßigen Abständen und es tut so heftig weh, dass es einem die Tränen in die Augen treibt. An schlafen bzw. durchschlafen ist nicht zu denken, bin mit den Nerven runter.
    Vor rund 30 Jahren hatte ich das schon mal. Damals hat mir ein homöopathisches Mittel geholfen. Den Arzt gibt es leider nicht mehr und ich weiss auch nicht was er mir gegeben hatte.
    Gibt es Fragen die ich mir stellen kann um rauszubekommen was dahinter steckt damit das von alleine wieder aufhören kann?

  2. #2
    Candle 2.0 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo Akelei,

    Fragen, die du dir stellen kannst wären z.B. Warum ausgerechnet dieses Symtpom? Wann trat es auf, was war da genau (auch vor 30 Jahren)? Wovor will mich dieses Symptom schützen? Wenn du daran denkst, das Symptom wäre jetzt auf der Stelle weg, welche (evtl. negativen) Gefühle kommen dann hoch? Wann hast du dich als Kind schon einmal so gefühlt, wie war genau die Situation? Was genau war daran so schlimm, und ist es jetzt auch noch schlimm (oder für einen Erwachsenen erträglich)?
    "Also flieg, Vogel, wohin Du willst und lass die Frösche doch quaken!"


  3. #3
    Akelei ist offline Neuer Benutzer
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    Hallo Candle 2.0,

    warum es ausgerechnet dieses Symptom ist vermag ich nicht zu sagen. Ich habe ansonsten nichts zu tun mit Kopfschmerzen oder Migräne.
    Wenn ich mir die Situation anschaue in der es jetzt aufgetreten ist, dann sehe ich da zum einen, dass ich mich geärgert habe über meinen Mann und im direkten Anschluss über mich selbst. Ich habe ja gesagt zu einer Einladung die ich vorher mehrfach mit nein beschieden hatte. Es zeigte sich schon im Vorfeld, dass der geplante Ablauf nicht meinen Erwartungen entsprach und ich war zu feige mein Mitkommen deswegen abzusagen.
    Das Ergebnis war, dass ich da zwei Stunden saß mit schlimmen Trigeminusschmerzen, die auch nicht nachließen als wir nach Hause gingen. Ich hatte danach noch zwei ganz schlimme Nächte in denen ich gefühlt nicht geschlafen habe. Seit dem habe ich stundenweise meine Ruhe, bzw. ist der Schmerz latent und leise da und es zuckt mal mehr und mal weniger stark.
    Da fällt mir ein, es war diese Woche noch so eine Situation, jemand hat mich besucht, wo ich ja gesagt habe und mir im Nachhinein klar wurde, dass ein nein für meinen Gesundheitszustand besser gewesen wäre. Während des Besuchs war der Trigeminus wieder viel stärker und häufiger und ich bin oft zusammengezuckt wegen dem Schmerz, so dass es sogar meinem Besuch auffiel und ich gefragt wurde, ob der Schmerz immer noch da sei.
    Ich mag meinen Besuch, er hatte bloß an dem Tag ein Ansinnen an mich, was vorher nicht für den Tag abgesprochen war und das war weitaus zeitaufwändiger und nerviger als ich das vorher überblickt habe. Auch da konnte ich nicht an einem Punkt sagen, jetzt reicht es mir, lass uns den Rest morgen machen.

    Wann habe ich mich als Kind schon einmal so gefühlt?
    Ich glaube ich habe oft ja gesagt, damit ich nicht alleine war und man sich nicht von mir abgewendet hat. Ich hatte oft den Eindruck, dass ich anderen zuviel war in meinem Wunsch dabei sein zu dürfen. Mir fällt mindestens eine Situation ein, wo ich ja gesagt und bei etwas mitgemacht habe, wo ich genau wusste, dass es Unrecht war und ich konnte trotz dieser Erkenntnis nicht nein sagen und mich von da entfernen.

    Mehr fällt mir jetzt nicht dazu ein.

  4. #4
    Woofer ist offline Benutzer
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    Hallo Akelei,

    wenn du erkennst das dir das Symptom helfen möchte das du Nein sagen lernst, kann es wieder verschwinden.

    Jeder Mensch möchte aus dem innersten herraus ein selbstbestimmtes Leben führen.

    Das Symptom hat dir erlaubt einen Ort zu verlassen, wo du nicht sein wolltest und eine Begegnung verkürzt die du so nicht wolltest.

    Ich denke das die Angst vor Zurückweisungen dich behindert, das zu tun oder zu lassen, was du möchtest.

    Oft kann ein Nein aber gerade dazu führen, das man in der Wertschätzung des Anderen steigt.

    Es heißt ja: " Willst du gelten, mach dich selten !"


    liebe Grüße vom Woofer
    anders denken, Freude schenken !

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