
Die Andheri-Hilfe Bonn e. V. ist eine freie, unabhängige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit. Zurzeit fördert sie mehr als 150 Projekte in Indien und Bangladesch.
Bangladesch gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Durch seine Lage im Mündungsdelta des Ganges wird es von den Folgen des Klimawandels besonders hart getroffen. Schon heute führen Überschwemmungen und Wirbelstürme immer wieder zu katastrophalen Verwüstungen.
Indien macht Schlagzeilen als aufblühende High-Tech-Nation, doch etwa zwei Drittel des Landes profitieren - zumindest bislang - nicht von dieser positiven Entwicklung. Auch heute noch leben ca. 300 Millionen Inder unterhalb der Armutsgrenze, d.h. sie müssen von weniger als einem Dollar pro Tag leben. Noch immer sterben Kinder Tag für Tag an Hunger oder an Krankheiten, die leicht zu vermeiden wären.

Eines der größten Probleme der indischen Bauern ist u.a. die Bodenerosion und fortschreitende Wüstenbildung. Dem versucht die Andheri-Hilfe mit Aufforstungsprojekten gegenzusteuern: Durch die Anpflanzung von Bäumen und Sträuchern (Nutz- und Obstgehölz) wird der Boden gefestigt; die Beschattung des Bodens verringert die Verdunstung von Feuchtigkeit, das anfallende Laub erhöht den Anteil an organischem Material und trägt zu einer besseren Bodenfruchtbarkeit bei.
Außerdem verbessert die Aufzucht von Obstbäumen die Ernährung der einheimischen Bevölkerung und schafft zusätzliche Einkommensmöglichkeiten.

An einem dieser Aufforstungsprojekte, im südindischen Bundesstaat Karnataka, hat sich der Mankau Verlag im Sommer 2009 mit einer Spende für 20.000 Setzlinge von Obst- und Nutzbäumen beteiligt. Das Unternehmen möchte mit solchen Aktionen seiner Verantwortung in sozialer und ökologischer Hinsicht gerecht werden. Gerade ein Verlag, der naturgemäß große Mengen an Papier benötigt, sollte sein Möglichstes tun, die Ressourcen unserer Erde zu schützen und zu schonen. Daher lässt der Murnauer Verlag seine Bücher auf Recyclingpapier drucken und hat auch im Dezember 2010 wieder 20.000 Baumsetzlinge finanziert.

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