Grüne Antibiotika. Heilkräftige Medizin aus dem Pflanzenreich
Wirksame Hilfe gegen MRSA und resistente Krankenhauskeime

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Antibiotika werden oft verordnet, sind aber häufig gar nicht notwendig. Im Gegenteil: Sie... mehr
Produktinformationen zu "Grüne Antibiotika. Heilkräftige Medizin aus dem Pflanzenreich"

Antibiotika werden oft verordnet, sind aber häufig gar nicht notwendig. Im Gegenteil: Sie greifen die Darmflora an, schwächen das Immunsystem und bleiben oft wirkungslos, da die Krankheitserreger resistent gegen sie sind. Aus diesem Grund sind immer weniger Menschen bereit, im Krankheitsfall gleich zur chemischen Keule zu greifen. Die Natur bietet hier wirkungsvolle und schonende Alternativen: pflanzliche Antibiotika.

Viele Pflanzen schützen sich aus eigener Kraft gegen Bakterien, Pilze und Viren; aus ihnen können pharmakologisch hochwirksame Substanzen gewonnen werden. Solche natürlichen Antibiotika wurden in allen Kulturen dieser Welt seit Jahrtausenden mit Erfolg eingesetzt – vom alten Ägypten über die Antike und das Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Natürliche Antibiotika sind seit der Entdeckung des Penicillins zunehmend in Vergessenheit geraten. In der Naturheilkunde werden sie seit Langem erfolgreich bei den verschiedensten Beschwerden angewandt: bei Atemwegs- und Harnwegsinfekten, bei Magen-Darm-Beschwerden, Haut- und Pilzerkrankungen sowie zur Steigerung der Immunabwehr.

Dieses Buch zeigt das ganze Potenzial natürlicher Antibiotika: Es erklärt ausführlich, wie diese wirken und wann ihr Einsatz sinnvoll ist. Im Anschluss daran werden wichtige pflanzliche Antibiotika, ihre Eigenschaften, Einsatzgebiete und Darreichungsformen vorgestellt. Ein weiteres Kapitel geht zudem auf die Behandlungsmöglichkeiten der häufigsten Erkrankungen mit pflanzlichen Antibiotika ein.

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Rezensionen zu "Grüne Antibiotika. Heilkräftige Medizin aus dem Pflanzenreich"

"Sie gelten als einer der wichtigsten Meilensteine der Medizingeschichte, haben Millionen Menschen das Leben gerettet. Antibiotika zählen zu den effizientesten Bakterienkillern überhaupt. Doch diese Wunderwaffe wird allmählich stumpf. (...) Denn immer mehr Bakterienstämme werden resistent, reagieren nicht mehr auf antibiotische Wirkstoffe.Die Medizin macht sich das Immunsystem der Pflanzenwelt jetzt zunutze. Sogar gegen Viren und Pilze wirken die ätherischen Öle, sekundären Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Anthocyane oder Bitterstoffe. (...)"
Bild der Frau, Nr. 36/2015; › vollständige Rezension

"Eine gelungene Einführung zu pflanzlichen Antibiotika-Alternativen - übersichtlich, mit zahlreichen Abbildungen und praktischen Tipps zur Anwendung. (...) Kurz, knapp und übersichtlich - das zeichnet Wormers Auflistung aus. Die schönen Fotos lockern das Ganze zusätzlich auf, die verständlichen Erklärungen und der an keiner Stelle belehrende Erzählton des Autors tragen dazu noch weiter bei. (...) Wer sich also für alternative Heilmethoden interessiert, wird hier definitiv fündig und kann diese bei Bedarf gut selbst anwenden. (...)"
Lazy Literature, Dez. 2015

"(...) Dieses Buch zeigt das ganze Potenzial natürlicher Antibiotika. Es erklärt ausführlich, wie diese wirken und wann ihr Einsatz sinnvoll ist. Im Anschluss daran werden wichtige pflanzliche Antibiotika, ihre Eigenschaften, Einsatzgebiete und Darreichungsformen vorgestellt. Ein weiteres Kapitel geht zudem auf die Behandlungsmöglichkeiten der häufigsten Erkrankungen mit pflanzlichen Antibiotika ein."
Altenpflege, Dez. 2015

"(…) Ein absolutes Muss für jeden Arzt, der Antibiotika verschreibt und damit angeregt wird, sein Verschreibungsverhalten zu ändern und für jeden Laien, der Antibiotika nehmen soll, da dieses Buch in medizinisch sinnvoller Weiseaufklärt und naturheilkundliche Alternativen aufzeigt, vorausgesetzt, der Patient ist bereit zur Mitarbeit und nicht nur auf vermeintlich 'schnelle Heilung' aus, die dann oft keine ist."
änd Ärztenachrichtendienst, Aug. 2015

"(…) Bereits im ersten Kapitel wird der Leser schonungslos über die globale Antibiotikaresistenz informiert. (...) Das zweite Drittel des Buches beginnt mit den "grünen Antibiotika". (...) Neben biologischen Merkmalen hat der Autor Wissenswertes über die Verwendung und Zubereitung als Heilmittel zusammengetragen und zum Teil die Zahl der in Pub-Med gelisteten Studien benannt."
Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern, Ausgabe 9/2016

"(...) schafft es ein Bewusstsein dafür, dass erstens Antibiotikabehandlungen kritisch betrachtet werden sollten und nach deren Rechtfertigung gefragt werden muss und zweitens die Natur wunderbare Alternativen bietet und sich diverse "Infektionen alternativ behandeln" lassen können." 
Hebammenforum 2/2017, Lisa Leitlein

 

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Kundenbewertungen für "Grüne Antibiotika. Heilkräftige Medizin aus dem Pflanzenreich"
25.11.2016

Ein hervorragendes Nachschlagewerk! Das sollte jeder lesen, der Antibiotika verschreibt.

In diesem spannenden Buch wird darüber informiert wie oft und fälschlicherweise Antibiotika verordnet werden.
Bakterien kooperieren mit anderen Kleinstlebewesen und sie kooperieren mit höheren Organismen. Der erste und einzige Zweck ist die Erhaltung der Art. Im besten Fall profitieren alle Beteiligten davon. Alle überleben – es gibt nur Sieger (Vorwort S.5)
Moderne Antibiotika gelten als Meilenstein der Medizin. Wir müssen aber heute akzeptieren, dass ihr Leistungsvermögen maßlos überschätzt wurde. Die biologische Intelligenz der Mikroorganismen ist und bleibt unschlagbar.
Das Buch präsentiert die Geschichte der modernen Antibiotika und den aktuellen Stand der Resistenzproblematik. Die Resistenzproblematik beschleunigt sich und ist global unkontrollierbar geworden. Das Buch zeigt auch Fälle aus der Praxis auf.
Ab Seite 23 wird darauf hingewiesen, dass Antibiotika nach wie vor nicht zielgerichtet und unnötigerweise viel zu häufig verordnet werden.
Sehr gelungen finde ich die Aufzählung der verschiedenen Antibiotika und ihre Wirkweise. Ab S. 28 wird sogar darüber berichtet wie wichtig die Darmsanierung nach einer Antibiotikabehandlung ist und wie man sie durchführen kann.
„Bakterien sind sehr erfindungsreich, was die Antworten auf bedrohliche antibiotische Substanzen betrifft.“ (Seite 35ff)
In dem „Resistenz- Glossar stehen alle multiresistenten Bakterienstämme aufgelistet.
Manche Bakterien haben sich sogar so angepasst, dass sie sich von Antibiotika ernähren!
Bei geschätzt 8000-10000 Patienten, die im Krankenhaus sterben, ist eine MRSA Infektion die Todesursache. Bis zu 40000 Menschen sterben in Deutschland pro Jahr an nicht beherrschbaren Krankenhausinfektionen.
Jeder Patient ist gut beraten, sich vor einem Eingriff über den Stand der Hygiene und Infektionskontrolle im ausgewählten Haus zu informieren. Solche Informationen sind im „Qualitätsbericht“ der Klinik veröffentlicht.
Bei bis zu 85% der MRSA infizierten Patienten in Deutschland wurde kein MRSA Screening vor der Klinikaufnahme durchgeführt: Wenn dieses Screening nicht durchgeführt wurde, kann kein Behandlungsfehler eingeklagt werden.
Im nächsten Kapitel geht es um die Antibiotika in der Nahrungskette. Viel zu hoch dosiert und viel zu oft verabreicht. „Rund ein Drittel der resistenten Keime, die wir bei unseren Patienten finden, stammen ursprünglich von Tieren.“(S.46) Ein Tier MRSA kann die gleichen Probleme bei der Behandlung von Menschen verursachen wie ein MRSA aus dem KH. Und wo bleiben die Antibiotikareste- und –Rückstände aus der Massentierhaltung? Sie gelangen in unsere Umwelt – und sie bleiben dort: im Staub, in der Luft und via Gülle im Grundwasser.
Die Lösung ist da zu finden wo alle Antibiotika herkommen: im Reich der Mikroorganismen und Pflanzen. Wir können pflanzliche Abwehrstrategien nutzen, die seit Millionen von Jahren erfolgreich sind (S. 48)
Der nächste Abschnitt dieses hoch interessanten Buches befasst sich mit „Bakterien als Partner“. Dort wird darauf hingewiesen, dass Bakterien nicht unsere Feinde sind. „Mehr als 2 kg unseres Körpergewichts machen sie aus.“ Kinder brauchen z. B. Kontakt mit pathogenen Keimen und Kinderkrankheiten sind eine Art Trainingseinheit der körperlichen Abwehr.
Es wird auf Hautflora, Darmflora und Scheidenflora eingegangen.
Dann kommt das lang ersehnte Kapitel über grüne Antibiotika. Die nachfolgende Materia Medica stellt Heilkräuter im Rahmen von fünf Hautgruppen pflanzlicher Antibiotika vor (S.58ff). In der Kräutermedizin gibt es keine „schnelle Heilung“.
Hier sind vor allem auch das Vertrauen, die heilsame Wirkung von Kräuterzubereitungen und die Selbstheilungskräfte gefragt.
Es geht dann weiter um Immunverstärker, Synergiekraut, lokal wirkende Antibiotikakräuter und systemisch wirksame Kräuter.
Ab Seite 142 werden die Behandlung von MRSA und resistenten Mikroorganismen erörtert und ab Seite 158 wird beschrieben wie Infektionen alternativ behandelt werden können. „Heilkräuter zubereiten“ findet sich in einem extra Kapitel ab Seite 170ff. Ich bin begeistert von den Tipps zum Sammeln und Aufbewahren und zur Weiterverarbeitung.
Wichtiges ist in diesem Buch farblich nochmals abgesetzt. So kann ich rasch finden was zu meinen Beschwerden passt. Einem großen Absatz wird auch dem Vitamin D gewittmet. Das kommt oft zu kurz.

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