Stationen einer Wiedergeburt
Sucht als Chance

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  • ISBN-978-3-938396-15-5
  • 6. überarb. und akt. Auflage 2008, Taschenbuch
  • 12,5 x 18,5 cm, 140 S.
Der Sucht-Klassiker als Taschenbuch! Uwe Dolata, Jahrgang 56, Kriminalkommissar, jagte... mehr
Produktinformationen zu "Stationen einer Wiedergeburt"

Der Sucht-Klassiker als Taschenbuch!

Uwe Dolata, Jahrgang 56, Kriminalkommissar, jagte Süchtige, bis er erkennen musste, dass er selbst süchtig geworden war. Der Autor gibt mit beeindruckender Offenheit Einblicke in seine bitteren Erfahrungen mit dem Alkohol. Erst das Erkennen der Sucht und die damit zusammenhängende Einsicht in die psychologischen Abgründe seiner Person waren der Beginn eines Genesungsprozesses, an dessen Ende schließlich ein anderer, ein geheilter, ein neuer Mensch stand.

Die 6. Auflage des Sucht-Klassikers enthält das Kapitel „16 Jahre danach“ sowie Aphorismen des Autors, außerdem ein Nachwort des Bestseller-Autors Andreas Winter.

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Rezensionen zu "Stationen einer Wiedergeburt"

"Es ist selten, dass ein Mensch so offen und zudem so reflektiert über seine eigene Misere spricht, wie dies Uwe Dolata getan hat (...)." 
Andreas Winter, Autor der Psychocoach-Ratgeber-Reihe, Februar 2008

"Das Buch ist ein gelungener Versuch, die 'Stationen einer Wiedergeburt' für Suchtkranke und Angehörige lebendig und betroffen machend darzustellen." 
Suchtreport - Europäische Fachzeitschrift für Suchtprobleme

"Uwe Dolatas Weg in die Öffentlichkeit ist mutig. Ich selbst habe mich damals 15 Jahre lang zurückgezogen, Fernsehauftritte und Interviews abgelehnt sowie keine angebotenen Führungspositionen als Journalist angenommen - aus Scheu vor der Nähe zum Suchtmittel." 
Jürgen Leinemann, Buchautor, Spiegel-Redakteur, Oktober 2004 

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Kundenbewertungen für "Stationen einer Wiedergeburt"
03.05.2018

Ein offenes und sehr berührendes Buch

Mit großer Offenheit beschreibt Uwe Dolata, wie es ihm erging, als er immer mehr trank, weil er dazu gehören oder sich etwas schön trinken wollte, und wie er die intensive Zeit in der Klinik mit Einzel- und Gruppengesprächen oder bei der Gestaltungstherapie erlebte.
Nachdem er entlassen wurde, begann ein neuer Lebensabschnitt für ihn. Es gibt keinen Grund, wieder zur Flasche zu greifen, nur, weil ihn nicht alle für den Größten und Besten halten. Mit eindringlichen Worten, beschreibt der Autor sein Leben „außerhalb der schützenden Glocke“ der Klinik, und wie die Menschen in seinen unterschiedlichen Lebensbereichen auf seine Rückkehr reagiert haben.
Ein berührendes Buch, das alle, die an sich selbst bemerken, dass sie vielleicht zu oft und zu tief ins Glas schauen, lesen sollten. Vielleicht hilft es ihnen, sich rechtzeitig einzugestehen, dass sie Hilfe brauchen, um aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Genauso wichtig ist es, für ihnen nahestehende Menschen, die unter der Sucht Ihrer Angehörigen oft genauso leiden, und oft nicht einmal wissen warum, da der Süchtige, wie es auch Dolata beschreibt, von Schuldgefühlen geplagt wird, und die Krankheit oft lange Zeit so gut er kann, vor anderen und sogar vor sich selbst verbergen möchte. Co-Alkoholiker zu sein, ohne über die Erkrankung des anderen etwas zu wissen, oder davon zu ahnen, ist ein hartes Brot, und meiner Meinung nach brauchen sie genauso Hilfe und Unterstützung, wie der Erkrankte selbst, denn nach dem Klinikaufenthalt müssen neue Wege miteinander gefunden werden. Viele Beziehungen gehen leider auch auseinander, da die Belastung sehr groß ist.
Dass das Buch schon in der sechsten Auflage herausgegeben wurde, zeigt, dass das Thema Sucht und vor allem der Alkoholismus in unserer Gesellschaft mehr Raum einnimmt, als vielen von uns bewusst ist. In dieser Auflage hat der Autor noch ein ergänzendes Kapitel hinzugefügt. Inzwischen hat er es geschafft, sechzehn Jahre lang trocken zu bleiben, und allen Widrigkeiten des Lebens ohne seinen vermeintlichen Freund, dem Alkohol, zu begegnen. Uwe Polata engagiert sich in der Politik, und wurde zum hauptamtlichen Suchtpräventionsbeauftragten seines Landkreises ernannt. Da sein Innerstes, seine verletzte Seele, die ihn zum Süchtigen gemacht hat, nach einem Ausdrucksmittel suchte, fand er für sich die Malerei. Seine Bilder zeigt er in Ausstellungen, die er mit Lesungen unter dem Motto: „Innenansichten eines Suchtbetroffenen“ kombiniert. Das ZDF hat sein Buch verfilmt.
Möge seine Geschichte vielen Betroffenen, ihren Familien und Freunden eine große Hilfe auf ihrem Weg sein, und sie dabei unterstützen, manches Unglück zu verhindern, indem die Probleme rechtzeitig erkannt werden – oder noch besser, erst gar nicht entstehen.

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