Beweise sammeln – Opferorganisation

Startseite Foren AUTOREN VON A BIS Z Mechler, Bärbel Beweise sammeln – Opferorganisation

Dieses Thema enthält 2 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  nicki 06.09.2019 um 10:15.

Ansicht von 3 Beiträgen - 1 bis 3 (von insgesamt 3)
  • Autor
    Beiträge
  • #279395

    nicki
    Teilnehmer

    Hallo Frau Mechler,
    ich habe Ihr zweites Buch in den letzten Tagen gelesen und ich bin einerseits schockiert wegen all dem, was ich bisher erlebt und in Ihrem Buch wiedergefunden habe, andererseits auch erleichtert, dass ich bestimmte Sachen jetzt besser einordnen und auch eher erahnen kann, welche „Schläge“ gegen mich noch möglich sind und vermutlich auch gerade schon vorbereitet werden, da ich das Gefühl habe, dass er jetzt zum „Rundumschlag“ ausholt.

    Gibt es so etwas wie eine Opfer-Organisation o.ä.?
    Ich habe aktuell das Problem, dass er schon überall seine Lügen verbreitet hat, mittlerweile Nachrichten aus Chats löscht, um diese zu „bereinigen“ und mich als Verrückte darstellt.
    Gibt es sowas wie eine Stelle, der ich diese Vorkommnisse melden kann oder welche Wege gibt es für mich, Beweise offziell zu sammeln?
    Das Jugendamt und den Mediator hat er schon für sich eingenommen… da habe ich schon verloren…

    Für einen Tipp wäre ich sehr dankbar!

    Viele Grüße

    Nicki

    #279402
    Bärbel Mechler
    Bärbel Mechler
    Teilnehmer

    Hallo Nicki,

    ich kann Ihre Situation sehr gut nachvollziehen. Die Verbreitung von Lügen, Instumentalisierungen usw. sind die Stärken und Werkzeuge dieser Menschen. Und es ist in der Tat nicht leicht, dagegen anzugehen. Ich möchte Ihnen aber wenigstens einen Impuls bezüglich des Umgangs mit Ämtern vermitteln, auch wenn ich durchaus nachvollziehen kann, dass sich nicht jeder die Umsetzung unbedingt zutraut.

    Was beispielsweise das Jugendamt betrifft, so ist es nicht von besonderer Bedeutung, was diese glauben oder denken. Dies hat nur so lange Gewicht, so lange es die Betroffenen akzeptieren. Diese Mitarbeiter sind aufgefordert, das Kindeswohl nach geltendem Recht und entsprechenden Parametern der Kinder- und Jugendpsychologie zu definieren und umzusetzen und nicht aus irgendwelchen Bauchgefühlen oder Sympathien heraus. Wenn Sie sehen, dass die Sache sich gegen Sie richtet, fordern Sie den jeweiligen Mitarbeiter auf, sein Handeln aufgrund professionellen Standards mit der entsprechenden Literatur im Hintergrund zu belegen usw. Sie werden sehen, dass er das in aller Regel nicht kann. Um das Kindeswohl zu sichern, bedarf es vielerlei Anstrengungen, die sehr ernst und verantwortungsvoll angewendet werden müssen. Hier gilt es dann ihn nicht mehr aus der Verantwortung zu lassen.

    Ähnlich verhält es sich auch bei Mediatoren. Nicht selten schlagen sie sich auf die Seite des Aggressors und greifen das Opfer verbal an. Auch da sollte die Frage erlaubt sein, welche psychologischen Forschungen empfehlen, Angriffe und Gewalt als adäquates Mittel bei der Kommuniikation hochstrittiger Paaren einzusetzen, und warum er persönlich gerne seine Neutralität verlässt und niedere Kommunikationswege wählt?

    Was Opferberatungsstellen betrifft, so gibt es keine, von denen ich weiß, dass sie sich mit diesem Thema auskennen.

    Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Zuversicht für Ihre Herausforderungen.
    Von Herzen
    Bärbel Mechler

    #279403

    nicki
    Teilnehmer

    Liebe Frau Mechler,
    ganz herzlichen Dank für Ihre Antwort! 😍
    Das bestätigt mir, dass ich da sehr unqualifiziert angegriffen wurde und Ihre Ausführungen geben mir die Kraft, mir das nicht gefallen zu lassen und auf fachlich und rechtlich einwandfreies professionelles Handeln zu bestehen.

    Viele Grüße

    Nicki

Ansicht von 3 Beiträgen - 1 bis 3 (von insgesamt 3)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.