dicke Lampe

Dieses Thema enthält 437 Antworten und 23 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  woofer 13.12.2018 um 21:13.

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  • #279141

    woofer
    Teilnehmer

    Wenn ich mit Alkohol meinen Stresshormonpegel veringern könnte, würde ich öfter mal was trinken, denn ich denke Stresshormone schädigen die Gesundheit nicht nur mehr als Rauchen, sondern auch mehr als Alkohol.

    Ich glaube ohne seine Zigaretten wäre Helmut Schmidt keine 96 Jahre alt geworden.

    Anfang Juli ist ein guter Freund von mir, an einem Herzinfakt gestorben. Ich wusste von ihm wie sehr ihn Arbeit und Familie gestresst hat. Er hatte schon vor längerem mit dem Rauchen aufgehört und hatte nur noch Fernsehfussball zum Austoben. Nachdem aber sein FC-Bayern keine gute Saison hatte und dann auch noch die Nationalmannschaft bei der WM zu früh ausgeschieden ist, hat ihn das zusätzlich so gestresst, das er 5 Tage später starb.

    Ich bin ziemlich sicher das er noch leben würde, wenn er sich zur Erleichterung und zur Entspannung noch eine Zigarette hätte rauchen können 🙁

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  woofer.
    #279145

    akelei
    Teilnehmer

    Anfang Juli ist ein guter Freund von mir, an einem Herzinfakt gestorben. Ich wusste von ihm wie sehr ihn Arbeit und Familie gestresst hat. Er hatte schon vor längerem mit dem Rauchen aufgehört und hatte nur noch Fernsehfussball zum Austoben. Nachdem aber sein FC-Bayern keine gute Saison hatte und dann auch noch die Nationalmannschaft bei der WM zu früh ausgeschieden ist, hat ihn das zusätzlich so gestresst, das er 5 Tage später starb.

    Ich bin ziemlich sicher das er noch leben würde, wenn er sich zur Erleichterung und zur Entspannung noch eine Zigarette hätte rauchen können 🙁

    Hallo Woofer,
    genau besehen installierst du dir mit deinem ziemlich sicheren Glauben über diesen Zusammenhang, einen eigenen Stressgedanken.
    Es ist schlicht und einfach so, dass du es nicht wissen kannst ob er dann noch leben würde, ob tatsächlich die von dir so betitelte „Entspannungszigerette“ ihn gerettet hätte.

    Vom Winter’schen Ansatz ausgehend, dass sinngemäß das Rauchen stellvertretend steht für erwachsen sein, sich als Erwachsener zu fühlen … also so zu sein, dass einem niemand eine Ansage zu machen hat und machen kann, wie z. B. einem Kind was in der Regel „abhängig“ gehorchen muss … davon ausgehend stellt sich die Frage, wie gut konnte dein Freund „erwachsen“ sein?
    War er innendrin immer noch der kleine gehorchende Junge geblieben, der es allen (seiner Herkunftsfamilie?) recht machen wollte damit sie ihn lieb haben, damit er pflegeleicht ist, damit er versorgt ist? Für die Familie da sein, sich krumm legen, in der (ungeliebten?) Arbeit funktionieren? Und es kam gefühlt nie genug Anerkennung zu ihm zurück?

    Die Bayern spielten schlecht, die WM Jungs flogen raus? Beides Stellvertreterhelden für ihn und dann versagen die auch noch und bekommen keine Anerkennung und werden gescholten und er fühlt das mit? The worst case Szenario. Hat ihm das alles zusammen das Herz „gebrochen“? Es ist ein mögliches Szenario, oder?

    #279146

    woofer
    Teilnehmer
    genau besehen installierst du dir mit deinem ziemlich sicheren Glauben über diesen Zusammenhang, einen eigenen Stressgedanken.

    Bist du dir da ganz sicher oder vermutest du es nur ?

    Weißt du…es ist sehr einfach jemandem zu erklären, warum Rauchen ihn entspannt, so das die Zigarette danach ihre Wirkung verliehrt, aber welche Alternative kann ich ihm dann genauso einfach zur Verfügung stellen ?

    Es ist einfach einen Baum zu verbrennen, aber wesentlich schwieriger einen Neuen wachsen zu lassen.

    Ich halte mich also mit der Raucher-Aufklärung zurück, vor allem ohne Auftrag, denn wenn mein Aufklärungsopfer keine Alternative hat, trage ich eine Mitverantwortung für die wesentlich schädlichere Wirkung vom Horrormon Kortisol.

    Ich z.B. hatte keine Alternative zur Entspannung durch Essen, als ich, meiner Neugier folgend, über die Wirkung aufgeklärt wurde. Also musste sich mein BMI noch mal von 30 auf 33,5 verschlechtern um das zu kompensieren 🙂

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  woofer.
    #279149

    akelei
    Teilnehmer
    genau besehen installierst du dir mit deinem ziemlich sicheren Glauben über diesen Zusammenhang, einen eigenen Stressgedanken.

    <span class=“et_quote_sign“></span>

    Bist du dir da ganz sicher oder vermutest du es nur ?

    Weißt du…es ist sehr einfach jemandem zu erklären, warum Rauchen ihn entspannt, so das die Zigarette danach ihre Wirkung verliehrt, aber welche Alternative kann ich ihm dann genauso einfach zur Verfügung stellen ?

    Es ist einfach einen Baum zu verbrennen, aber wesentlich schwieriger einen Neuen wachsen zu lassen.

    Ich halte mich also mit der Raucher-Aufklärung zurück, vor allem ohne Auftrag, denn wenn mein Aufklärungsopfer keine Alternative hat, trage ich eine Mitverantwortung für die wesentlich schädlichere Wirkung vom Horrormon Kortisol.

    Ich z.B. hatte keine Alternative zur Entspannung durch Essen, als ich, meiner Neugier folgend, über die Wirkung aufgeklärt wurde. Also musste sich mein BMI noch mal von 30 auf 33,5 verschlechtern um das zu kompensieren 🙂

    Wow, so hoch hängst du das auf was ich geschrieben habe? Ich kläre jemanden auf ohne dazu beauftragt zu sein und der ist demgemäß (m)ein Aufklärungsopfer und ich stehe somit in der Mitverantwortung für einen evtl. stattfindenden Kortisolausstoß?
    Mal sehen, ich bin der Meinung, dass dies ein Forum ist in dem sich u. a. Leser über Themen austauschen, die sich aus den jeweils gemeinsam interessierten Büchern (die hoffentlich gelesen sind, denn sonst entbehrt der Dialog ein wenig des gemeinsamen Basiswissens) ergeben.

    Wie hätte z. B. deine Antwort gelautet, wenn ich statt „anzusagen“ gefragt hätte?
    Also etwa so: „Möglicherweise installierst du dir da im Gedenken an deinen Freund einen Glauben, bzw. einen eigenen Stressgedanken in dem Zusammenhang?“
    Hätte dich das eher dazu bewogen darüber nachzudenken wie sicher du dir letzten Endes tatsächlich sein kannst? Tätest du dir weiterhin sicher bleiben wollen oder könnte es auch auf „nur“ eine Vermutung hinauslaufen?
    Es ist nicht zu beweisen. Beim sicheren Glauben stehst du bildlich gesprochen vor einer Betonwand, da geht nix mehr weiter und ist das dann gefühlt eine Stresssituation oder nicht? Bei der Vermutung passiert das nicht. Da bleibt nämlich die Möglichkeit zu sagen, es kann so gewesen sein, es kann jedoch auch anders gewesen sein. Das nimmt den Druck vom „so und nicht anders“ raus.

    Zitat: Weißt du…es ist sehr einfach jemandem zu erklären, warum Rauchen ihn entspannt, so das die Zigarette danach ihre Wirkung verliehrt, aber welche Alternative kann ich ihm dann genauso einfach zur Verfügung stellen ?

    Mal das Buch von Andreas Winter zu dem Thema lesen, sich von ihm oder einem anderen autorisierten Coach dahingehend durchs Thema begleiten lassen? Es gibt kostenlose Vorträge auf Youtube in dem er das Thema auch streift. Möglichkeiten sich vorab zu informieren gibt es einige und das ist schon der erste Schritt in Richtung Alternative.

    #279151

    alina
    Teilnehmer

    Hallo Woofer, gratuliere zum neuen Job in Vollzeit. Viel Kraft und Durchhaltevermögen wünsche ich dir, vor allem im ersten halben Jahr, ist ja erst einmal eine Umstellung.

    Zu mir: Habe 15Kg an Gewicht verloren, habe weniger gegessen (Kalorien habe ich nicht mehr gezählt), habe nun kein Übergewicht mehr, sondern Normalgewicht und das wird zukünftig gehalten. Werde auf die Portionsmenge bei den Mahlzeiten weiterhin achten, also kleinere Portionen bevorzugen.

    Lieben Gruß
    Alina

    #279152

    woofer
    Teilnehmer

    Hallo akelei,

    um es nicht zu kompliziert zu machen…

    In welcher meiner Aussagen glaubst du einen Widerspruch zu den Winterthesen zu erkennen ?

    #279153

    woofer
    Teilnehmer

    Hallo Alina,

    das freud mich führ dich, das du dein Gewichtsziel schon erreicht hast 🙂

    @ man at work
    das ist eine totale Umstellung oder besser Kraftakt, denn ich habe bis Ende 2016 bei der Vollzeitpflege meiner Mutter den überwigenden Teil des Tages im Sitzen oder liegen verbracht. Also war eine Std. Walken schon eine sportlich zu betrachtende Größeneinheit, wenn, ich mich dazu motivieren konnte. Jetzt bin ich seit 2 Monaten bei der Arbeit täglich ab 6 Uhr 8 Std. auf den Beinen und trage noch schwere Produkte durch die Gegend, die bis zu 50 kg wiegen können. Wenn man bedenkt das ich schon mitte der 80er, wegen meiner Schulterarthrose ausgemustert wurde und meinen gelernten Beruf als Radio- u.Fernsehtechniker nicht mehr ausüben konnte, weil ich keine Fernseher mehr tragen konnte, dann ist das heute aus schulmedizinischer Sicht schon ein kleines Wunder, denn da heißt es immer noch das ein Knorpel sich nicht regenerieren kann und der war vor 30 Jahren ja schon so kaputt, das es zu Knochenabrieb kam, dessen Ergebnisse man auf den Röntgenbieldern sah.

    Dank den Erklärungen von Roland Liebscher verstehe ich aber heute besser, wie es damals mit nur 24 Jahren dazu kommen konnte und was ich heute dafür tun kann, damit sich die Schulter wieder verbessern kann, trotz unüblicher Belastungen. Gelenkschädigende Muskelverkürzungen u. -verkrampfungen können aber eben auch durch psychischen Stress ausgelöst werden, nicht nur durch Bewegungsmangel.

    Das größere Problem ist aber, das ich einen kontrollsüchtigen und cholerischen Arbeitskollegen habe, den ich mir nicht aussuchen kann. Sich von dem nicht gestresst zu fühlen, ist aber jetzt die größere Herrausforderung. An den Tagen wo ich mich also diesen Herrausforderungen nicht gewachsen gefühlt habe, waren die körperlichen Schmerzen in Knien, ESG, Rücken und Schultern größer und ich konnte mich auch am Feierabend oder am Wochenende nicht erholen. Jetzt überwiegen aber die Tage wo ich micht der Sache gewachsen fühle, auch weil ich mich entsprechend durchgebissen habe. Die Schmerzen (durch Verkrampfungen) werden also geringer und der Körper erholt sich dann auch bis zu einem gewissen Maß.

    Es geht mit mir also auch Bergauf.

    liebe Grüße vom Woofer

    #279154

    akelei
    Teilnehmer
    Hallo akelei,

    um es nicht zu kompliziert zu machen…

    In welcher meiner Aussagen glaubst du einen Widerspruch zu den Winterthesen zu erkennen ?

    Hallo Woofer,

    wo hast du das gelesen, wo habe ich geschrieben, dass du etwas im Widerspruch zum Winter’schen Ansatz geäussert hast?

    Ich war gerade selbst nochmal nachlesen was ich geschrieben habe. Da waren unter anderem einige Fragen, erkennbar am Satzende mittels Fragezeichen.

    Du hast darauf nicht geantwortet, das bedeutet für mich, dass du kein Interesse hast weiterhin oder überhaupt über das dort angesprochene Thema mit mir zu kommunizieren. Das ist für mich ok, ich habe ein Gesprächsangebot gemacht und du hast es ausgeschlagen.
    Soweit ich es sehe habe ich deine Fragen beantwortet.
    Belassen wir es also an der Stelle.

    Schönen Restfeiertag noch
    Akelei

    #279155

    woofer
    Teilnehmer
    wo habe ich geschrieben, dass du etwas im Widerspruch zum Winter’schen Ansatz geäussert hast?

    Das mein Freund noch leben würde, wenn er im rechten Augenblick zur Zigarette gegriffen hätte, hälst du für einen Stressgedanken ?

    Wie kommst du darauf wenn du die Winterbücher gelesen hast ?

    #279156

    akelei
    Teilnehmer
    wo habe ich geschrieben, dass du etwas im Widerspruch zum Winter’schen Ansatz geäussert hast?

    <span class=“et_quote_sign“></span>

    Das mein Freund noch leben würde, wenn er im rechten Augenblick zur Zigarette gegriffen hätte, hälst du für einen Stressgedanken ?

    Wie kommst du darauf wenn du die Winterbücher gelesen hast ?

    Hallo Woofer,
    ich kann diese Textstelle in meinem Kommentar nicht finden.

    #279157

    woofer
    Teilnehmer

    okay, du möchtest es also ganz genau haben…

    Hallo Woofer,
    genau besehen installierst du dir mit deinem ziemlich sicheren Glauben über diesen Zusammenhang, einen eigenen Stressgedanken.

    Wie kommst du, im Zusammenhang mit meiner Aussage („Zigarettung“), auf die du dich beziehst, auf diese These, wenn du die Winterbücher gelesen hast ?

    #279158

    akelei
    Teilnehmer

    Hallo Woofer,

    ich habe nicht _nur_ die Winterbücher gelesen.

    Um der Sache willen, lass es uns mal weiter durchdenken.

    Zitat: Ich bin ziemlich sicher das er noch leben würde, wenn er sich zur Erleichterung und zur Entspannung noch eine Zigarette hätte rauchen können

    Wenn du das glaubst, was war er dann in deinen Augen? Feige, dumm, lebensmüde, lebensüberdrüssig oder was? Er hätte es doch jederzeit tun können, er hätte doch jederzeit wieder zur Zigarette greifen können, wenn ihm 100% bewusst war, dass er damit Erleichterung und Entspannung hätte bekommen können.
    Meinst du ernsthaft jemand sagt … nö, ich bin so stur, lieber sterbe ich jetzt oder in ein paar Tagen, als dass ich nochmal wieder eine Zigarette rauche von der ich genau und sicher weiss, dass sie meinen Stresslevel runterbringen würde?

    Abgesehen davon ist es doch auch gar nicht die Zigarette selbst die die Entspannung bringt, das erklärt Winter doch rauf und runter. Es ist das Gefühl was damit verbunden ist, das Gefühl erwachsen zu sein, das Gefühl die ganze Welt kann mich mal die nächsten 5 Minuten sonstwo gerne haben, etc.

    #279159

    woofer
    Teilnehmer

    Hallo akelei

    Wenn du das glaubst, was war er dann in deinen Augen? Feige, dumm, lebensmüde, lebensüberdrüssig oder was?

    Er folgte der Analogie der Psyche, was sonst ?
    Ich muss das nicht bewerten. Ich weiß ja auch nicht, warum er aufgehört hat mit dem Rauchen. Er wird geglaubt haben, das das besser ist als es erst mal bei zu behalten.

    Meinst du ernsthaft jemand sagt … nö, ich bin so stur, lieber sterbe ich jetzt oder in ein paar Tagen, als dass ich nochmal wieder eine Zigarette rauche von der ich genau und sicher weiss, dass sie meinen Stresslevel runterbringen würde?

    Ich glaube nicht das ihm bewusst war, das Kortisol schlimmer ist als Nikotin+Co

    Abgesehen davon ist es doch auch gar nicht die Zigarette selbst die die Entspannung bringt, das erklärt Winter doch rauf und runter. Es ist das Gefühl was damit verbunden ist, das Gefühl erwachsen zu sein, das Gefühl die ganze Welt kann mich mal die nächsten 5 Minuten sonstwo gerne haben, etc.

    Das brauchst du mir ja nicht sagen, ich gehöre ja genau wie du, zu den Schriftgelehrten 😉

    Nachtrag:
    Das Problem sind doch nicht die Zigaretten, sondern die Stressquellen.
    Genauso ist bei mir nicht Essen oder Übergewicht das Problem, sondern meine Stressquellen und mein Umgang damit. Ich hätte also gar nicht das AilaZn-Buch lesen müssen, sondern nur eins über die Ursachen und das Abbauen meines Stresses, dann hätte sich das Übergewicht und kompensatives Essverhalten von allein verabschiedet. So wie ich es angegangen bin hab ich, wie viele andere, das Problempferd von hinten aufgezäumt.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  woofer.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  woofer.
    #279162

    woofer
    Teilnehmer

    Liebe Gewichtige,

    in der heutigen Ausgabe von:

    „Gewicht am Morgen“

    …hab ich jetzt gelesen, das ich nur noch 103,5 kg wiege 🙂

    Also nicht mal ein „Gelehrtenstreit“ hier im Forum stresst mich so, das eine Abnahmephase unterbrochen wird. Das sah 2015 im alten AW-Forum, bei der Lampe, ja noch ganz anders aus. Trotzdem werde ich noch weiter an meinem Umgang mit Kritik an mir, arbeiten, denn das „dicke Fell“ was mich schützen soll und wo sich so gerne welche verbeißen, funktioniert ja doch nicht so richtig. Auf der emotionalen Ebene kam oder kommt es ja doch an mich ran. Ich hab mich zwar seit der Kindheit an ein erträgliches Kritiklevel gewöhnt aber ein gesünderer Umgang wäre wohl trotzdem wünschenswert.

    Allerdings wurde ja in Studien schon nachgewiesen, das Übergewichtige in vergleichbaren Stresssituationen, etwas weniger Stresshormonausschüttung haben als Schlanke. Es wird aber in vielen Fällen so sein, das der Stress, den sich ein Übergewichtiger mit seinem Übergewicht und seinem Essverhalten macht, wohl größer ist, als das was ihm das ÜG erspart.

    Derzeit ist es mir wichtiger meinen Stress unter Kontrolle zu bekommen, als all die Symptome zu bekämpfen, die die Stresshormone hervorrufen.

    So gesehen wird mein Gewicht unwichtiger. So lange es noch da ist, hilft es mir, wenn es weniger wird, muss es durch was anderes ersetzt werden. Alles hat seinen Preis.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  woofer.
    #279172

    woofer
    Teilnehmer

    So So nntag,

    103 kg

    also nur 500g runter seit letztem Samstag.

    Die Waage sehe ich heutzutage als Stressmesser an.

    Dienstag bekam ich einen Anruf von der Bank, das mein Konto um ein paar 100er über dem Dispolimit wäre und ob denn da in nächster Zeit Eingänge zu verbuchen wären, was ich bejaen konnte, denn ich hatte gerade am Montag 4 Rechnungen verteilt, worauf ich eigentlich sehr stolz war.

    Dieser Anruf hat mir aber ziemlich die Laune verdorben und eine Situation die ich nicht auf Knopfdruck beseitigen kann, macht natürlich Stress. Weil ich aber viele Kunden habe die gerne und schnell zahlen und auch oft mal nachfragen, wann denn ihre Rechnung kommen würde, ist mein Dispo schon wieder im grünen Bereich. Das doofe war ja das da noch eine Abbuchung ins Haus stand wegen einer Materiallieferung, von der die bei der Bank noch nichts wussten.

    Das Rechnungsschreibproblem und der Stress den es erzeugt, ist ja schon so alt wie meine selbstständigen Tätigkeiten. Dem ausgereizten Dispo stehen also auch derzeit ein mehrfaches an noch ungeschriebenen Rechnungen gegenüber. Die Geldsorgen sind also wie zu vielen Zeiten bei mir Hausgemacht. *schäm*

    Ich habe bis heute noch nicht wirklich herausgefunden woran das liegt. Was kann da hinter stecken, das es mir so schwer fällt das Sinnvolle zu tun und das Unverständliche zu lassen.

    Theoretisch müsste da bei mir in der Prägephase was vorgefallen sein, was mich auch heute noch hindert berechtigte und gewünschte Rechnungen zu schreiben und abzuliefern, die zu einem Leistungsusgleich führen. Komischerweise fällt es mir leichter je sympathischer und näher mir die Menschen sind. Je weiter die Kunden von mir weg sind, umso mehr Kraftaufwand brauche ich um mich ans Schreiben zu machen und es auch fertig zu bringen.

    Sicherlich spielt eine Angst vor Zurückweisung und Kritik damit rein, aber ob die allein schon diese Blockaden errichtet das glaube ich nicht so recht.

    Es gibt auch immer mal die Überlegungen welche Vorteile ich durch diese Blockade habe, aber auch da bin ich noch nicht richtig fündig geworden.

    Wenn also einer eine Idee hat, was vor wärend oder nach meiner Geburt schief gelaufen sein kann, wäre ich dafür dankbar. Mir fällt da nichts ein, was ein Säuglich abgibt und was ihn traumatisieren kann.

    liebe Grüße vom Blockierwart 😉

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