dicke Lampe

Dieses Thema enthält 440 Antworten und 23 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  woofer 31.03.2019 um 14:46.

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  • #279191

    woofer
    Teilnehmer

    So Leute,

    es wird Ernst

    heute 101,0 kg

    – ohne Diät
    – ohne „gesunde Ernährung“
    – ohne Sportprogramm

    Jaa, ich hab es letztes Jahr auch schon mal für ein paar Tage bis an diese magische Grenze geschafft, aaaaber das war mit exesivem Sportprogramm, wo ich für einen Tag sogar 99 kg hatte mit Joggen, Radfahren und Schwimmen. Auch dieses Jahr war ich für ein paar Tage mal auf 101 kg als ich mich im Vereins-Radsport wieder etabliert hatte, bis ich körperliche Probleme bekam, dann ging es bis zu besagten 110 kg wieder hoch.

    Jetzt aber hab ich ja meine anscheinend wichtigste Stressquelle Geldsorgen bei den Hörnen gepackt. Das heißt meine Schuldensituation bessert sich jeden Tag und das senkt wohl mein Stresslevel offenbar so, das ich Gewicht verliere, weil ich bei weniger Stress auch weniger Gegengewicht brauche.

    Ja Gewicht beruhigt durch die Trägheit der Masse, aber Geld eben auch 😉

    Und, wenn ich mir die Wahl schaffe zwischen:

    – Übergewicht und Schulden oder schlank und Guthaben

    dann hab ich mich für ein schlankes Guthaben entschieden.

    Manche Früchte reifen erst nach Jahren, aber damit bin ich hier ja nicht allein.

    Dann wollen wir mal schauen ob der dicken Lampe jetzt das richtige Licht aufgegangen ist.

    liebe Grüße vom Schuldenkanzler 🙂

    PS:
    die „magische Grenze“ ist die die ich hatte als ich 2015 das erste AW-Buch in der Hand hatte.
    Danach wurde es immer schwieriger, mich mit Erfolg selbst zu verarschen.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monate von  woofer.
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    #279230
    Andreas Winter
    Andreas Winter
    Teilnehmer

    Hallo Lampe,
    ich glaube, Sie schaffen das.
    Liebe Grüße, Andreas Winter

     

    Denkst Du anders, lebst Du anders!

    #279233

    woofer
    Teilnehmer

    Hallo Herr Winter,

    ja ich bin da auch sehr zuversichtlich,
    aber die 101 kg-Grenze hat nichts von ihrer Magie eingebüßt 😉

    Ich bin also seit 3 Wochen in der Schwebe zwischen 101 und 102,5

    Ich halte mich an meine Richtlinie, nicht in Vermeidungsverhalten zu verfallen,
    sondern weiterhin dahin zu gehen wo es weh tut.

    Das heißt:
    – ich vermeide nicht das tägliche Wiegen,
    – ich vermeide es auch nicht über Teilerfolge zu berichten, was in der Vergangenheit oft zum Verlust der Erfolgseuphorie und Stagnation geführt hat.
    – ich vermeide auch keine Chipstüte oder ein Weizenbierchen, wie gerade eben.

    Wahrscheinlich ging es mit dem Gewichtsverlust erst mal nicht weiter, weil sich der Teil des zu erwartenden Geldsegens, den ich nicht beeinflußen kann, um einen Monat verschoben hat und der Teil, den ich selbst beeinflußen kann, dem kam ich nach dem erreichen der magischen Grenze erst mal nicht mehr nach.

    Folglich ist der Stress den meine Geldsorgen verursachen konstand geblieben, genau wie das Gewicht. Die Geldsorgen haben sich also nicht mehr täglich verringert. Mit wenig Geld auf die Weinachtsfeiertage zu zugehen, ist eigentlich eher etwas frustrierend aber ich nehme es in Kauf, weil das Dezembergehalt eben erst im Januar ausgezahlt werden kann. Aber ab dann verdiene ich doppelt so viel, wie ich zum Leben brauche. Das finde ich sehr beruhigend.

    Ich bin mal gespannt, ob ich dann zeitgleich wieder in den Abnehmstrudel gerate.

    Man muss auch bedenken, das unsere biologische Jahresuhr, ein Abnehmen in Herbst und Winter gar nicht so gerne unterstützt, wie im Frühjahr. Winterspeck ist ja nichts Dummes, sondern hat zu Stein Zeiten das Überleben gesichert. Fett ist ein Isolator und spart Heizenergie. Die Hausheizung volle Pulle auf zu drehen, um die Isolierschicht überflüßig zu machen, muss man sich auch leisten können und ich will es mir derzeit nicht leisten, denn um Geldsorgen schnell zu beseitigen, muss man nicht nur die Einnahmen erhöhen, sondern auch die Ausgaben verringern.
    Die Veringerung der Ausgaben ist leichter und unmittebarer zu erreichen, als die Erhöhung der Einnahmen.

    Wenn also die magische Grenze unterschritten wird, melde ich mich noch mal.

    liebe Grüße, auch zum Fest der Liebe, von der Weihnachts-Lampe,
    als WeightWoofer 🙂

    #279307

    woofer
    Teilnehmer

    lieber Herr Winter,

    am Gewicht hat sich bis heute erwartungsgemäß nichts verändert, da ich das Rätsel um die Schwierigkeiten mit dem zeitnahen Schreiben und zuschicken von Rechnungen immer noch nicht lösen konnte.

    Durch die Anstrengungen in der Festanstellung habe ich seit Anfang März, auf den Konten die schwarze Null erreicht und ab Anfang April werde ich mir Gedanken machen können, was ich mit dem ersten „Übergeld“ alles anstellen könnte. Parallel dazu schwächelt aber mein zweites selbstständiges Standbein weiterhin, weil ich zwar einige Reparaturen zur Kundenzufriedenheit erledigt habe, aber in der Regel schicke ich die Kunden erst Mal ohne Rechnung nach Haus, weil ich die Rechnung noch nicht fertig hatte. Danach dauert es dann Wochen oder Monate bis ich was zu Papier und in die Briefkästen bringe. Es strengt mich immer noch sehr an, mich an den Rechner zu setzen um den erfolgten Reparaturvorgängen eine entsprechende Rechnung folgen zu lassen. Die Kunden sind nicht gerade begeistert davon und verstehen, verständlicherweise nicht, warum sich jemand so wehement weigert seinen Verdienst zu kassieren. Die meisten wollen ja lieber sofort zahlen oder erinnern mich, das sie noch immer keine Rechnung bekommen haben.

    Ich gehe davon aus das hinter dieser vollkommen unvernüftigen Vorgehensweise, ein logischer Mechanismus steckt, wo mich das Unterbewusstsein mit etwas noch wichtigerem konfrontieren möchte. Ich hab natürlich schon hin und her überlegt welches mögliche Ziel ich mit diesem Verhalten unbewusst beabsichtige zu erreichen, aber ich kann da noch keinen Schwerpunkt erkennen ob es um Macht, Selbstbestimmung, Angst vor Rechnungs-Kritik, Zurückhalten, Angst vor positiver Entwicklung oder Entfaltung oder, oder, oder, geht.

    Manchmal schaffe ich es mehrere zu schreiben, wenn ich erst mal die Erste geschafft hab, aber gerade die Erste ist dann die Anstrengenste, von der ich mich durch jeden Mist abhalten lasse.

    Was ich auch nicht weiß ist, ob es eine einleuchtende Entsprechung in der Kindheit oder Prägephase gibt, die vergleichbare Facetten aufweist und wo es eine schmerzhafte Traumatisierung geben könnte, die bis heute wirkt und gegen die mich dieses Verhaltensmuster zu bewaren versucht.

    Vielleicht haben sie ja einen Tipp für mich, in welcher Kiste ich buddeln könnte, denn ich fühle mich in dieser Angelegenheit natürlich nicht erwachsen und brauch mich über die chronischen Symptome natürlich nicht wundern.

     

    liebe Grüße von der Lampe mit Wackelkontakt  😉

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Wochen, 2 Tagen von  woofer.
    #279309
    Andreas Winter
    Andreas Winter
    Teilnehmer

    Hallo Lichtbringer, na klar habe ich einen Tipp: Dahinter steckt ein F$%§!! Schuldgefühl. Ungerechtfertigte Urteile, die das kleine Glühbirnchen einst kassierte, in einer Zeit, wo die Dunkelheit undurchdringlich schien. Sprich: Im Bauch der Mutter. Es sind die Gefühle der Mutter während der Schwangerschaft, die diese Wunde erstmals geschlagen haben. Den Rest erledigt dann die Erziehung. Die Lösung lautet: „Schreib Deine Rechnungen, sonst tust Du denen Unrecht, die dich gar nicht verurteilen wollten! Mache Dich nicht länger zum Beschuldiger potentieller Täter!“

    Und sind die Rechnungen geschrieben und gerne bezahlt, entfällt der Mangel und das UHU-Gewicht (Unter Hundert) winkt.

    Schönen Sonntag,

    Andreas

     

    Denkst Du anders, lebst Du anders!

    #279310

    woofer
    Teilnehmer

    vielen Dank, für die einleuchtende Antwort 🙂

    Ich kann mich aber verständlicherweise jetzt erst mal nur mit dem bewussten Verstand auf die Suche machen. Schuldgefühle kann ich erst mal nur im Zusammenhang mit meinen Straftaten in der Kindheit verbinden. Aber vorstellen kann ich mir schon, das sie mir damals als Lösung von unerklärlichen Schuldgefühlen in der Schwangerschaft gedient haben.

    Ich weiß von meiner Mutter nur, das Sie und Vati sich einig waren, das drei Kinder genug seien und ich folglich unplanmäßig in die Familie drängte. Welche tatsächlichen Gefühle dann wärend dieser zusätzlichen Schwangerschaft geherscht haben, danach habe ich dann leider nicht gefragt. Damals wusste ich nicht wie wichtig das gewesen wäre. Das ich ungewollt gewesen oder geblieben bin, dazu hab ich noch keine entsprechenden Gefühle in mir entdeckt. Ich habe auch wohl schnell für eine Daseinsberechtigung gesorgt, in dem ich mich deutlich von den ersten 3 Kindern unterschieden habe 😉

    Aber jetzt muss das Glühlämpchen dann erst mal seine Hausaufgaben machen, im Gegensatz zu früher in der Schule, wo Das, nur in dem Jahr mit Fleißsternchen zur Zufriedenheit der Lehrer funktionierte.

    Also ich bin gespannt ob ich der Aufforderung folgen kann und sich der UHU in meinem Oberstübchen dann einnistet.

    liebe Grüße von der Kopfspiegellampe 😉

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