Die Heilkraft der grünen Pflanzen

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Dieses Thema enthält 1 Antwort und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Andrea Wichterich Andrea Wichterich 24.11.2016 um 18:28.

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  • #169863

    olli2308
    Teilnehmer

    Liebe Frau Wichterich,
    Sie schreiben in Ihrem Buch „Heilpflanzen-Smoothies für Frauen“: Hildegard von Bingen sah in der
    Viriditas, der Grünkraft, ein übergeordnetes Wirkprinzip in allem Lebendigen – vergleichbar dem Chi der Chinesen oder Prana der Inder.

    Wenn die Grünkraft so heilsam ist, was ist dann mit roten Paprika, mit gelben oder orangen Paprika, oder anderen „Nicht-Grünen“ Pflanzen, haben die weniger Heilkraft?

    herzliche Grüße
    Oliver Bartsch

    #225733
    Andrea Wichterich
    Andrea Wichterich
    Teilnehmer

    Lieber Herr Bartsch,

    wie Sie sehr richtig zitieren, ist die „Viriditas“ für Hildegard von Bingen ein übergeordnetes Wirkprinzip in allem Lebendigen – die Energie, die die Materie beseelt und zum Leben erweckt oder eben die Lebensenergie selbst.
    Diese Energie findet sich natürlich in allen Pflanzen – auch in roter Paprika. Wahrscheinlich enthält diese sogar mehr Grünkraft als die grüne Paprika (ist das nun verwirrend? ;-)).
    Denn eine Pflanze, die unter guten Bedingungen (am besten biologisch angebaut oder wild) wachsen und voll ausreifen darf und die möglichst frisch ist, enthält fühlbar mehr Energie als eine Pflanze, die auf ausgelaugten Böden mit Pestiziden besprüht, unreif geerntet und auf eine weite Reise geschickt wird.
    Warum Hildegard von Bingen in ihrer kosmischen Schau die Grünkraft als „Grünkraft“ und eben nicht als „Rotkraft“ wahr genommen hat, darüber lässt sich sicher lange philosophieren oder – besser noch – meditieren.

    Auf der „grobstofflichen“ Ebene schenkt uns eine reife Paprika zwar weniger von dem grünen Pflanzenfarbstoff „Chlorophyll“, dessen Heilwirkung ich ja ausführlich im Buch beschrieben habe, dafür aber jede Menge Carotinoide, Vitamine und Mineralien und ihr wird große Heilkraft – z.B. in einer Krebs prophylaktischen Ernährung – zugeschrieben.

    Genießen Sie die „Grünkraft“ ihrer lebendigen Nahrung vom reich gedeckten und so farben-frohen Tisch der Natur!
    Herzliche Grüße,
    Andrea Wichterich

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