Für Atemzüge achtsam sein: Wie Sie Ihren Alltagsstress bewältigen

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Doris Kirch Doris Kirch 12.06.2014 um 10:24.

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    Doris Kirch
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    Liebe Leser,

    durch mein beim Mankau-Verlag erschienenes ‚Handbuch Stressbewältigung‘ werden viele Leser auf die Praxis der Achtsamkeit aufmerksam.
    Die meisten sind auf der Stelle fasziniert von der Idee, durch Stille und Meditation den Herausforderungen des „ganz normalen Alltagswahnsinns“ besser gewachsen zu sein, mehr Entspannung und Tiefe in ihr Leben zu bringen.

    Inspiriert von meinem Buch beginnen sie damit, ihren Alltag mit mehr Achtsamkeit zu gestalten … und kommen dabei schnell an Grenzen. Es wird schnell deutlich, dass es gar nicht so einfach ist, achtsam zu sein. Das glauben Sie nicht? Dann machen Sie doch einmal auf der Stelle den folgenden kleinen Test:

    Bleiben Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit fünf Atemzüge lang vollständig präsent beim Ein- und Ausatmen.

    Haben Sie gemerkt, wie schnell die Aufmerksamkeit abdriftet?
    Es ist wirklich eine spannende Frage, wieso unser Geist sich in seiner eigenen Gegenwart so sehr langweilt. Auf diese Frage haben die modernen Neurowissenschaften durchaus Antworten, aber das soll hier nicht unser Thema sein.

    Die Frage ist vielmehr: „Wie schaffe ich es, ein Bewusstsein zu entwickeln, das mir erlaubt, achtsam bei dem zu sein, was ich jeweils tue?“ Denn nur dann, wenn ich mir bewusst bin, was im gegenwärtigen Moment in mir und um mich herum geschieht, kann ich in Situationen selbstbestimmt Handeln, statt mich von äußeren Gegebenheiten willenlos herumwirbeln zu lassen, wie ein vertrocknetes Blatt im Wind.

    Ein achtsames Bewusstsein entwickelt man vor allem durch regelmäßiges Üben. Das können Sie sich vorstellen, wie Radfahren- oder Schwimmenlernen. Tut man etwas eine bestimmte Zeit lang in einer bestimmten Weise, wird es zu einer Angewohnheit über die man nicht mehr nachdenken muss. Zu Erlernen von Achtsamkeit gibt es sogar ein ganz spezielles Übungsprogramm, das MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction = Stressbewältigung durch Achtsamkeit) genannt wird. Es wurde an der University of Massachusetts entwickelt und umfassend wissenschaftlich erforscht.

    Wenn auch Sie Interesse am Entwickeln von Achtsamkeit haben und einmal in das MBSR-Programm hineinschnuppern möchten, dann empfehle ich Ihnen die Teilnahme an einem meiner Achtsamkeitstage, die ich viermal im Jahr veranstalte. Diese Tage sind sowohl für Geübte, als auch für Ungeübte zur Vertiefung ihrer Praxis geeignet.

    Auf dieser Internetseite finden Sie mehr Informationen über solch einen Achtsamkeitstag und können sich dort auch gleich anmelden:
    Achtsamkeitstag mit Doris Kirch. Zum Kennenlernen und Vertiefen der Achtsamkeitspraxis | DFME Oldenburg

    Und natürlich signiere ich Ihnen dann auch gerne Ihr persönliches Buchexemplar! 🙂

    Hoffenlich auf bald, Ihre/eure
    Doris (Kirch)

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