Glaubenssätze in 2 Schritten knacken

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Dieses Thema enthält 50 Antworten und 13 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Team Mankau Verlag Team Mankau Verlag 19.08.2019 um 11:19.

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  • #186528

    himmelblau
    Teilnehmer

    Apropos Glaubenssätze knacken:
    Das finde ich übrigens auch eine gute Seite:
    Glaubenssätze

    #216844

    drea-will
    Teilnehmer

    Knabber da grad an einem Satz:
    Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es um es zu besitzen.

    Ich lese daraus: Wenn du z.B. Geld erbst, dann darfst du es nicht einfach so verbrauchen. Du musst es dir verdienen.

    Wie kann ich das entkräften?

    #216845

    Anonym
    quote drea-will:

    Knabber da grad an einem Satz:
    Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es um es zu besitzen.

    Ich lese daraus: Wenn du z.B. Geld erbst, dann darfst du es nicht einfach so verbrauchen. Du musst es dir verdienen.

    Wie kann ich das entkräften?

    Die sind abgekratzt, du lebst, und was du damit tust, ist jetzt dein Bier. Wenn ihnen das nicht passt, hätten sie am Leben bleiben sollen, denn leider verliert man mit dem Tod auch die Rechte an der Materie!

    Und glaub mir, sie sind glücklich, wenn du es bist! Freue dich daran, gebe es aus, wofür du willst. Du bist es wert und hast es dir offensichtlich nicht verdienen müssen, sonst hättest du es nicht!

    #216846

    Anonym

    Ich hab einen Fall in der Nachbarschaft. Da hat eine Frau ein Haus geerbt und sich bemüht, alles im Sinne des Verstorbenen zu regeln. Was aber nicht ging. Bei aller Liebe und Mühe nicht. Jetzt leben da Leute, die das Haus verwahrlosen lassen.

    #216847

    Anonym

    Und noch was: was soll ich mit einer Erbschaft oder einem Geschenk, wenn ich es nicht so verwenden kann, wie ich will??? Wenn ich über den Tod hinaus noch manipuliert werde??
    Kauf dir den größten „Unsinn“, das hebt die Moral!! :D:D:D

    #216848

    Anonym

    Ich würde „erwerben“ hier anders übersetzen, nämlich so: Mach es dir mit Respekt zu eigen. Hat mit Verdienen dann nichts zu tun. 😉

    #216851

    Anonym
    quote Roxanne:

    Ich würde „erwerben“ hier anders übersetzen, nämlich so: Mach es dir mit Respekt zu eigen. Hat mit Verdienen dann nichts zu tun. 😉

    Der größte Respekt ist für mich, sich zu freuen! Das ist auch die größte Dankbarkeit! Was hab ich beispielsweise von dem erzwungenen Danke eines beschämten Kindes, wenn ich stattdessen seine Freude beim Spielen beobachten kann?!? Und so sehe ich das bei Erbschaften auch.
    Ich für meinen Teil möchte, dass meine Erben glücklich sind und nicht, dass sie voller Schuldgefühle auf der Kohle glucken und das nicht genießen.

    #216852

    Anonym

    Sehe ich auch so. Da gibts ja so einiges.

    Was hab ich z. B. davon, wenn mein Sohn mich mit langen Zähnen besuchen kommt? Weil – oh Schreck – Mama es „erwartet“. Neeeee, bitte nicht, dann lieber nur selten kommen, dafür aber gerne.

    Kinder zu irgendwas zu verpflichten, ist ätzend!

    #216854

    Anonym

    Im nachhinein sind alle Eltern einfach super glücklich wenn es ihre Kits auch sind….leider schnallen das viele Eltern erst wenn sie eine „etage höher“ sind!! aber lieber spät als nie!

    #216855

    Anonym

    Hab mich gerade mal schlau gemacht. Das ist aus Goethes Faust und scheinbar geht es darum, dass die Dinge nur nützen, wenn man sie auch nutzt!

    #216856

    mariposa
    Teilnehmer
    Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es um es zu besitzen.

    Ich lese daraus: Wenn du z.B. Geld erbst, dann darfst du es nicht einfach so verbrauchen. Du musst es dir verdienen.

    Wie kann ich das entkräften?

    Gute Frage. Erst einmal Gratulation, dass Du das als Glaubenssatz erkannt hast. Egal wie Du es nun bewertest, es bleibt ein Glaubenssatz und diesen gilt es aufzulösen. Aus Deiner Frage lese ich, dass Du Dir die Gunst der Eltern (ob materiell oder emotional) eher erwerben musstest, als dass Du diese bedingungslos erhalten hättest. Leider ein verbreitetes Phänomen.
    Vermutlich handelt es sich hier um einen vererbten Glaubenssatz, das heisst, bereits Deine Eltern oder Dein Vater hat danach gehandelt. Wiederum die Schlüsselfrage von Andreas: Ist das allgemein gültig, dass man sich die Gunst oder das Erbe der Eltern verdienen muss? Nein, es gibt sogar Eltern, die Vermögen anhäufen, um es dann bedingungslos den Kindern zu vererben, damit es ihnen einmal besser gehen soll.
    Hast Du Dich schon einmal gefragt, ob hier die „Väter“ ein Erbe angehäuft haben, weil sie glaubten, keine Berechtigung zum Ausgeben des Erwirtschafteten haben (Glaubenssatz!). Dafür dies den „Söhnen und Töchtern“ vererben, weil sie denken, die hätten es verdient?

    #216858

    schlaubi
    Teilnehmer
    quote Roxanne:

    Aber ich verstehe doch richtig: Nicht jeden Glaubenssatz gilt aufzulösen; wenn er es würde es doch genügen, ihn umzudeuten bzw. so zu ersetzen, dass er gut und nützlich für uns ist, oder?

    Super schönes Foto ,tolle Seite ;););)

    #216859

    schlaubi
    Teilnehmer
    quote schlaubi:

    Super schönes Foto ,tolle Seite ;););)

    Huch meinte Mariposa,den Schmetterling………..

    #216860

    schlaubi
    Teilnehmer
    quote Roxanne:

    Aber ich verstehe doch richtig: Nicht jeden Glaubenssatz gilt aufzulösen; wenn er es würde es doch genügen, ihn umzudeuten bzw. so zu ersetzen, dass er gut und nützlich für uns ist, oder?

    Was ist dann mit den Gefühlen,die ersten 3 Jahre,das Muster,wird das auch enddeckt gefühlt und umgeformt.
    Geht das???

    #216861

    Anonym
    quote :

    Gute Frage. Erst einmal Gratulation, dass Du das als Glaubenssatz erkannt hast. Egal wie Du es nun bewertest, es bleibt ein Glaubenssatz und diesen gilt es aufzulösen

    Aber ich verstehe doch richtig: Nicht jeden Glaubenssatz gilt es aufzulösen; es würde in diesem Fall auch genügen, ihn persönlich so umzudeuten, dass er gut und nützlich für einen selbst ist.

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