Harnwegsinfekte Dr.Wormers bitte schnell antworten!!

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Dieses Thema enthält 1 Antwort und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Dr. med. Eberhard J. Wormer Dr. med. Eberhard J. Wormer 07.12.2019 um 13:12.

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  • #279441

    LunaySol
    Teilnehmer

    Hallo Herr Dr. Wormers,

    für den die Behandlung von E.Coli ST131 Infektionen (UPEC) soll man die unten aufgeführten Anwendungen zu sich nehmen. Ich denke mal das wenn es bei dem resistenten E.Coli Keim St131 auch bei allen anderen E-Coli Keimen wirkt??

    Ich verstehe die Anwendung nicht, solle ich Anwendung 1 erst ausprobieren und wenn das nicht hilft Anwendung 2, wenn das auch nicht hilft Anwendung 3?

    Oder soll ich die Anwendung 1,2 und 3 abwechselnd nehmen, also ein Tag die 1. den 2. Tag die zweite Anwendung und 3. Tag die 3. Anwendung?

    Und wie lange soll ich die Tinkturen überhaupt nehmen?

    Lösen diese Tinkturen auf  den Biofilm auf oder holen sie die Bakterien aus den Taschen (Blasenwand), weil ja angeblich E.Coli St131 ein resistenter Keim ist.

    Kann ich die Tinkturen auch selber herstellen, weil sie mir eigentlich zu teuer sind?

    Lt. Aussage des Kräuterhaus Schulte muss man alle Wirkstoffe einzeln bestellen, bei Anwendung 1 . z.b. 1 Wacholderbeeren Tinktur und eine  Bidens Tinktur bestellen und selber mischen. Das geht ganz schön ins Geld.

    1. Anwendung

    Wacholderbeeren-Bidens-Tinktur (1:2): 30 Tropfen, dreimal täglich

    2. Anwendung

    Berberin-Tinktur, 1 TL, dreimal täglich.

    3. Anwendung

    Ingwer-Lakritz-Säckelblumen-Tinktur (1:1:1): 1 TL, dreimal täglich.

    Bitte Antworten sie mir so schnell wie möglich.

    Mit freundlichem Gruß

    LunaySol

    • Dieses Thema wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  LunaySol.
    • Dieses Thema wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von  LunaySol.
    #279444

    Hallo Lunaysol,

    Kräuterheilkunde ist eine Wissenschaft für sich. Kenntnisse und Erfahrungen über die Behandlung von resistenten Keimen mit Kräutern bei Therapeuten sind hierzulande kaum vorhanden – das betrifft besonders das Buhner-Konzept. Muss man selber machen.

    Wir haben ein monopolistisches Gesundheitssystem. Da gilt jede Alternative als Bedrohung, die bekämpft oder totgeschwiegen wird. Es ist klar, dass man hier auf eigene Kosten handelt. Es geht um Heilung, nicht um Profit durch Heilmittel.

    Ihre Fragen beziehen sich offenbar auf Buhner/Pflanzliche Antibiotika/Herba Press S. 77–79. Anwendung 1–3 sind als Optionen zu verstehen. Ich würde eine Auswahl von 1 oder 2 treffen.

    • Wacholder-Bidens – gilt als besonders gut antibakteriell bei E. coli

    oder

    • Cryptolepis-Berberin – antibakterielles Cryptolepis wird durch Berberin in seiner Wirkung potenziert.

    Die 6-mal tägliche Anwendung weist daraufhin, dass die Keime massiv angegangen werden. Symptome sollten sich bessern. Sie entscheiden, wie lange Sie das Mittel einsetzen. Bis zur Genesung. Das ist der Sinn der Sache.

    Die Herba-Press Ausgabe von Pflanzliche Antibiotika enthält Angaben, wie Sie Pflanzenheilmittel selbst herstellen können.

    Da Sie sich zunächst für eine Anwendungsoption entscheiden, sollten die Kosten überschaubar bleiben.

    Solche Beratungen wie diese hier, sollten eigentlich Sache von Heilpraktikern sein. Ich gebe zu, hier wird kaum Kompetenz zu erwarten sein.

    mit den besten Grüßen

     

     

     

     

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