Sympathisch oder unsympathisch?

Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Carolin Lüdemann Carolin Lüdemann 18.12.2011 um 17:26.

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    Carolin Lüdemann
    Carolin Lüdemann
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    Fragen Sie sich auch manchmal, warum Sie jemanden auf Anhieb sympathisch finden und einen anderen Menschen wiederum fast ebenso schnell unsympathisch?

    Untersuchungen zeigen, dass wir Menschen sympathisch finden, die uns ähnlich sind. Und zwar unabhängig davon, ob es sich um Ähnlichkeiten in Charakter, Herkunft, Lebensstil oder Meinungsbildung handelt. Denn Gemeinsamkeiten machen sympathisch und wecken unser Vertrauen.

    Das kann manchmal auch zu fast schon irrationalen Handlungen führen, wie die Untersuchungen zeigten: Nehmen wir einmal an, Ihr Name sei „Sabine Müller“. Nun bekommen Sie als „Sabine Müller“ einen Brief, in dem Sie um eine Spende gebeten werden. Einmal ist der Absender des Briefes ein „Manfred Schmitz“, ein anderes Mal kommt die Spendenaufforderung von „Sandra Müller“. Wem würden Sie wohl eher Geld spenden? Herrn Schmitz oder Frau Müller? Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Frau Müller Ihre Spende zukommen lassen, ist sehr viel höher. Aufgrund der Namensähnlichkeit ist sie Ihnen schlichtweg sympathischer – obwohl Sie diese Frau Müller persönlich gar nicht kennen….

    Was bedeutet das für unseren Alltag? Ohne Ihrem Gegenüber etwas vorspielen zu wollen: In Gesprächen beispielsweise ist es ratsam und schlichtweg erfolgversprechender, sich mit seinen Mitmenschen über Gemeinsamkeiten und über Positives auszutauschen. Gemeinsamkeiten bestehen zum Beispiel auch darin, dass man zur gleichen Zeit am gleichen Ort weilt, dem gleichen Vortrag lauscht, das gleiche Theaterstück angesehen hat. Bevor Sie sich über Krankheiten oder Katastrophen unterhalten, umgeben sie sich lieber mit Menschen, die positiv sind und Erfreuliches erzählen, als mit solchen, die schlechte Nachrichten überbringen. Wir verknüpfen den Charakter eines Menschen mit dem, was er uns erzählt und hegen schneller eine Abneigung gegen Menschen, die uns schlechte Nachrichten übermitteln.

    In diesem Sinne: viele sympathische Begegnungen wünscht Ihnen
    Ihre
    Carolin Lüdemann

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