Tensorausschläge, Vektorengrade und Zeichenorientierung

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Dieses Thema enthält 2 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  sindy 26.12.2014 um 18:23.

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  • #169567

    mad-k
    Teilnehmer

    Ich arbeite seit einigen Wochen mit der Körbler-Methode, bin noch in der Test- und Übungsphase.
    Obwohl das Prinzip sehr verständlich ist, ergeben sich bei der Anwendung immer wieder Fragen, die ich hier im Forum gerne stellen würde (und mir natürlich dazu hilfreiche Antworten erhoffe – also bitte nicht der Art: Besuche einen Kurs oder Hör auf deine Intuition).

    1. Die Vektoren ersten und neunten Grades haben die gleiche Anzeige über den Tensor. Da sich die Intensität der damit verbundenen Zeichen doch sehr unterscheidet: wie kann ich anhand der Tensoranzeige erkennen, ob es sich um den ersten oder neunten Grad handelt?

    2. Der Ausschlag Oval oder Kreis lässt sich auf Anhieb nicht wirklich gut unterscheiden. Gibt es hierfür einen kleinen Trick?

    3. Wie lange sollte man sich den Ausschlag eines Tensors sinnvollerweise anzeigen lassen? ich stelle immer wieder fest, dass sich sein Ausschlag innerhalb einer halben bis ganzen Minute ändert (wenn ich etwas länger teste, weil ich den durch eine ruckartige Handbewegung hervorgerufenen Initialausschlag erst abklingen lassen will), und zwar durchaus auch bei einem sehr kräftigen ersten Ausschlag.

    4. Wenn ich eine Therapie beginne, teste ich das Zeichen und den Zeitraum seines Einsatzes. Teste ist nach Abschluss des ersten Intervalls, dann zeigt mir der Tensor an, welches Zeichen ich als nächstes einsetzen soll. Wie aber erfahre ich, dass die Therapie beendet ist, ich also gar kein Zeichen mehr benötigte, wenn doch alle Ausschläge des Tensors bereits für die Zeichen belegt/definiert sind?

    5.Orientierung des Sinus-Zeichens: im Buch „Mehr Energie durch Heilen mit Zeichen“ von L. B. Rheinfelder und K. J. Becker gibt es ein FAQ-Kapitel, in dem die Frage, wie herum der Sinus gezeichnet werden muss, mit „das sei egal“ beantwortet wird. Da sträubt sich bei mir aber alles, denn ein umgekehrter Sinus hat eine Phasenverschiebung von 180° (siehe dazu das PraNeoHom Basis-Buch Seite 26 – wobei dort die Herleitung der Sinuskurve über den Drehwinkel in einem Kreis eh falsch ist) und erzeugt damit eigentlich die genau gegenteilige Information. Wenn die Phasenverschienbung des Sinus zu unterschiedlichen Zeichen führt, muss das doch beim Sinuszeichen selbst auch berücksichtigt werden, oder? Sonst wäre die ganze Sache ja inkonsistent. Wie also trage ich den richtig Sinus auf, wenn wir schon von Informationsübertragung sprechen. Ein um 90° verschobener Sinus beispielsweise wäre nämlich ein Cosinus.

    Vielen herzlichen Dankl für eure Antworten.

    #219307

    sindy
    Teilnehmer

    Nun ja, tatsächlich würden deine Fragen 1 bis 4 ausführlich in den Kursen beantwortet werden und auch der Umgang mit der Rute wird gründlich geübt und auf deren „Tücken“ hingewiesen 🙂
    Aber ich will es mal versuchen:

    1. der Vektor 9 unterscheidet sich vom Vektor 1 dahingehend, dass der Ausschlag um ein wesentliches stärker ist. Um wie viel stärker sich der Tensor bewegt ist bei jedem individuell. Mit wachsender Übung lernt man die beiden Ausschläge schließlich voneinander zu unterscheiden. Für die Praxis ist dies jedoch weniger wichtig. Denn gemalt wird ja erst ab Vektor 5 (bzw. Vektor 4).

    2. Auch die Unterscheidung Oval oder Kreis ist Übungssache und am Anfang vielleicht nicht so leicht. Wenn du gar nicht damit klarkommen solltest, kannst du dich auf 4 Ausschläge eichen: vertikal, horizontal, Kreis rechts, Kreis links. Wobei der Kreis rechts dann nur den Vektor 4 abdeckt, denn 2 und 3 malen wir in der Regel nicht und der Kreis links die Vektoren 6 und 7 abdeckt, denn 8 malen wir in der Regel auch nicht. Bei Kreis links würdest du dann erst einen Ein-Strich-Sinus aufmalen, nachtesten, wenn kein Ausgleich, dann einfach einen Strich dazu malen und nochmal nachtesten. Nachdem wir ja eh immer den Punkt einzeln nachtesten, nachdem wir ihn aufgemalt haben, würde ein Fehler bei Kreis rechts auch auffallen. Nun, diese Vorgehensweise aber bitte nur, wenn du überhaupt nicht mit den Ovalen klar kommst. Ansonsten sind Ruten mit Kugeln den mit Ringen vorzuziehen. Es gibt auch verschiedene Ausführungen, harter Ausschlag, weicher Ausschlag, kurzer Ausschlag, etc. Christina Baumann hat in Ihrem Y-Shop hier eine große Auswahl an Ruten und berät dich sicherlich gerne, welche davon speziell für Anfänger geeignet sind.

    3. Hier gilt: so kurz wie möglich testen! Der erste Ausschlag ist der richtige! Es ist ganz normal, dass wenn man lange testet, dass sich der Ausschlag umkehrt. Bitte, eine halbe Minute ist eine Ewigkeit 🙂 Am Anfang solltest du eine Punkt nicht länger als etwa 5 Sekunden testen. Mit fortschreitender Übung arbeitest du im sekundentakt 🙂 Finger / Fokus auf das was du testen willst und zack kommt der Ausschlag der Rute. Fertig!

    #219308

    sindy
    Teilnehmer

    4. Hier ist zu unterscheiden, ob du eine Energieblance (Status) machst oder eine Wasserübertragung. Eine Wasserübertragung ist dann beendet, wenn das „Objekt“ das man umschreibt ohne Zeichen keinen negativen Ausschlag mehr hat. Dann wird mit Y stabilisiert. Wenn du eine Energiebalance machst, testest du (bis auf einige Ausnahmen) die Dauer aller angebrachten Zeichen im Gesamten. Danach machst du erneut eine „frische“ Energieblance. Die Behandlung ist dann beendet, wenn der Klient gesund ist 🙂
    Du schreibst „… wenn doch alle Ausschläge des Tensors bereits für die Zeichen belegt/definiert sind?“ – Den Teil verstehe ich leider nicht.

    5. Machen wir es doch einfach: Zeichne den Sinus immer so, wie in den Leerbüchern abgebildet. Das hat sich bewährt. Wenn du damit viele Erfahrungen gesammelt hast und testsicher geworden bist, kannst du mit dem gespiegelten experimentieren und durch eigene Testungen herausfinden, wie der gespiegelte Sinus wirkt. Deine Ergebnisse kannst du uns dann mitteilen und damit die Methode bereichern und erweitern. Nur für den Anfang bitte bleib beim einfachen und mach es nicht zu kompliziert. 🙂

    Ich wünsche dir viel Erfolg und Freude mit der Methode!

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