Über-Dosierung?

Dieses Thema enthält 1 Antwort und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Prof. Dr. Jörg Spitz Prof. Dr. Jörg Spitz 28.01.2011 um 10:50.

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  • #168529

    mikesch
    Teilnehmer

    Sehr geehrter Herr Professor Spitz,

    Ihr Buch klingt interessant, um nicht zu sagen revolutionär. Ich habe allerdings noch eine paar Fragen:

    Ist es wirklich unbedingt notwendig, eine Blutuntersuchung bei meinem Hausarzt machen zu lassen?

    Kann ich zuviel Vitamin D aufnehmen, wenn ich mich abwechslungsreich ernähre, regelmäßig an der frischen Luft bin und dazu noch ein Allein-Präparat wie die von Ihnen empfohlenen einnehme? Oder ist das im deutschen Winter auf jeden Fall anzuraten? Und muss ich dabei mein Körpergewicht berücksichtigen, oder scheidet der Körper nicht benötigtes einfach beizeiten wieder aus?

    Vielen Dank im Voraus,

    Simon

    #176910

    Sehr geehrter Simon,
    ich bitte die verzögerte Beantwortung Ihrer Frage zu entschuldigen, da ich einige Zeit im Ausland war.
    Mit der Nahrung kann man sicherlich nicht zu viel Vitamin D zu sich nehmen, da der Gehalt an Vitamin D in den einzelnen Nahrungsmitteln zu niedrig ist – es sei denn man ist ein „Lebertranfetischist“! Aber wer möchte schon täglich mehrere Löffel Lebertran schlucken?
    Besser klappt es, wenn man an die frische Luft geht, aber auch nur dann, wenn die Sonne scheint und das am besten vom hohen Himmel. Dies ist weder in den Morgen- und Abendstunden noch im Winter bei uns der Fall. Wer also im Sommer nicht wirklich einen großen Vorrat an Vitamin D bunkern kann (es wird im Fettgewebe des Körpers gespeichert), der braucht im Winter eine künstliche UVB Quelle oder pharmazeutisch hergestelltes Vitamin D.
    Was das Körpergewicht angeht, ist wichtig zu wissen, dass übergewichtige Personen deutlich höhere Dosierungen benötigen als Otto Normalverbraucher mit 70 kg. Wegen all dieser verschiedenen Faktoren ist es sinnvoll, den Vitamin D Spiegel im Blut bestimmen zu lassen (bitte nur die Vorstufe 25 OH-Vitamin D und nicht das aktive Hormon!). Dann weiß man, wo man steht und ob man Handlungsbedarf hat.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Prof. Spitz

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