Zucker – Eine Droge? Frage an Andreas Winter

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Dieses Thema enthält 3 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Oliver 13.05.2019 um 17:30.

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  • #279252

    Oliver
    Teilnehmer

    Hallo und guten Tag,

    ich heiße Oliver ( 20 Männlich ) und habe eine Frage zu einem wichtigen Thema – ich habe dazu sogar ein Video auf Youtube.

    Seit ich Ihr Buch gelesen habe gehe ich viel entspannter mit der Ernährung um. Ja ich habe seitdem das Gefühl, dass ich nie wieder zunehmen kann und habe auch einiges mehr Energie über den Tag!

    Da bleibt aber nur eine Sache: Wenn Süßigkeiten auf einem Teller oder einer Schüssel bereitstehen, greife ich sehr oft zu. Ich mache mir deswegen weiterhin keinerlei Sorgen um mein Gewicht. Die Frage ist doch eher: Warum bin ich (und viele anderen Menschen) so versessen auf den Süßkram? Warum ist der so Lecker? Andere haben danach kein Bedürfnis? Sie haben in ihrem Buch beschrieben, dass man das Essen von Süßigkeiten sehr oft mit positiven Sachen (aus der Kindheit) verknüpft. Ich persönlich erhielt Süßes sehr oft als Belohnung und als Zeichen von Zuneigung & Liebe. Liegt es daran? Wenn ja, wie kann ich die Emotionale Verknüpfung dazu auflösen? Oder liegt es daran, dass viele (oder alle) Menschen positiv auf Glukose reagieren [Abnehmen ist leichter als Zunehmen] wie sie sagten? Wie kann ich (und wir alle) dann die Verknüpfung lösen, dass Süßes so gut schmeckt?

    Hier dazu das Video: https://www.youtube.com/watch?v=8kgk3sMQBC0

    Eine interessante Sache noch: Wenn etwas zu Süß schmeckt, ist das für mich persönlich auch wieder abstoßend. 🙂

    Was meinen Sie dazu Herr Winter? Was meinen die anderen?

    #279295

    Oliver
    Teilnehmer

    Ich werde auf meinem eigenen Post antworten, weil ich was sagen möchte, dass sehr vielen Leuten helfen wird. Weiterhin wäre ich sehr erfreut, wenn jemand anders oder sogar Herr Winter persönlich antworten würde:

    Ich denke dass es nicht direkt darum geht den Süßdrang zu untermauern sondern es ist viel einfacher, dies UMZULENKEN und zwar auf etwas gesündere Sachen, die trotzdem gut sind. Zum Beispiel auf sein Lieblingsobst oder auf gute Rezepte für Desserts oder was ich gerne mache: Geröstete Haferflocken oder die Eiweiß-Pfannkuchen von Patryck Heizmann. Wenn man unterwegs ist, sollte man diese zuhause vorbereiten und zur Arbeit mitnehmen.

    Zussamengefasst: Nehme eigene Sachen mit wo du ,,in Versuchung gerätst“ und leite dein Süßdrang um, statt zu versuchen ihn zu verdrängen und die kostbare Disziplin zu verbrauchen.

    Ich hoffe ich mann mit meiner Antwort einigen helfen!

    #279301
    Andreas Winter
    Andreas Winter
    Teilnehmer

    Lieber Oliver, vielen Dank für Ihren Beitrag.
    Zucker (Kohlenhydrate) ist neben Wasser und Eiweiß das Hauptnahrungsmittel für Menschen. Wir mögen es, weil wir nicht ohne Umstellung darauf verzichten können. Leider ist es eine „Währung“, wir lernen, dass die Zufuhr offenbar an Bedingungen geknüpft ist und „erlaubt“ werden muss. Menschen, die sehr viel Süßes verlangen, ohne sich dabei ökonomisch zu ernähren (also abnehmen wollen), hungern nicht nach Süßem, sondern nach dessen Bedeutung (Lob, Schutz, Zeit, Dankbarkeit, Frieden, Aufmerksamkeit usw.).

    Wenn Sie weniger essen wollen, dann lösen Sie Ihre emotionalen Defizite auf und der Appetit verschwindet.

    Liebe Grüße, Andreas Winter

     

    Denkst Du anders, lebst Du anders!

    #279342

    Oliver
    Teilnehmer

    Danke für Ihre Antwort!

    Ich denke gerade Süßigkeiten werden oft als Währung eingesetzt. Ich habe einige weiteren Recherchen angesetzt, warum gerade Süßes so unwiderstehlich für viele (und für mich) sind. Angeblich bedeutete damals, dass Süß nicht giftig ist und es Reife suggeszierte.

    Wie genau deckt man auf, an welchen der vielen Gründe man so einen Drang nach Süßem hat?

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