cmeinhold

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  • als Antwort auf: Weitwandern in Süditalien #279271

    cmeinhold
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    Und noch ein ganz neues Projekt mit sowohl Wegbeschreibung mit Routen als auch Pauschalangebot:

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    Torraca – Casaletto Spartano – Morigerati – Rofrano – San Mauro la Bruca – Palinuro

    als Antwort auf: Weitwandern in Süditalien #279261

    cmeinhold
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    Ich habe ein neues Internetportal ausfindig gemacht, welches sich dem Wandern von Ort zu Ort verschrieben hat und habe darauf auch schon einige Einträge für den südlichen Cilento hinterlassen:
    https://www.ammappalitalia.it

    als Antwort auf: Weitwandern in Süditalien #226594

    cmeinhold
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    Mir fällt noch ein: Es gibt in der Landschaft einige wenige Hinweise auf die Strecke „Sentiero Italia“, welch den Cilento von Nord nach Südost durchquert und in die Basilikata weiterführt. Von La Via Silente finde ich nur die Quartiere bedenkenswert. Das ist eindeutig eine Fahrradroute zumeist auf Landstraßen verlaufend. Sie wird dem Möglichkeiten, die der Cilento Wanderern trotz aller Widrigkeiten bietet, nicht gerecht wird. Ich selbst habe in den letzten Tagen das Herausfinden einer Langstrecke vervollständigt: Atena Lucana – Monte Cervati – Tempa del Fico – Cuccaro Vetere – Pisciotta.

    als Antwort auf: Weitwandern in Süditalien #226581

    cmeinhold
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    Hallo Walo, ich habe doch schon länger nicht mehr hier reingeschaut. Ich habe den südlichen Cilento zu Fuß und mit dem Finger auf der Landkarte schon ziemlich abgegrast und plane gerade eine 6-tätige Wanderung. Falls es noch nicht zu spät ist, könnte ich sicher ein paar Empfehlungen und Hinweise geben. Meine Erfahrung ist, dass man in den nicht gar zu kleinen Ortschaften, vorzugsweise den Hauptorten der Kommunen, spontan einfache und preiswerte Unterkünfte findet. Wo es keine Ortschaften gibt, muss man die einschlägigen Wanderquartiere oder günstig gelegenen Pensionen kennen. Empfehlenswert sind da (ich habe nicht alle ausprobiert, z.T. doch in Ortschaften): Rifugio Cervati, Tempa del Fico, Il Giardino dei Ciliegi, Palazzo Gallotti (in Battaglia), Masseria Agromusicale Cata Catascia (Torraca/Tortorella). Dort wird man verpflegt, die Betreiber kennen sich in der Gegend aus und und können sich unter Wandern etwas vorstellen (im Gegensatz zu den meisten anderen Süditalienern). Weitwandern ist auch was die Orientierung betrifft in dieser Gegend anspruchsvoll. Ich habe meine selbst begangenen Strecken unter gpsies.com (Benutzer: chajim) dokumentiert. Wenn du die Wanderung hinter dir hast, wäre ich selbst sehr an der (wenn nicht auf Autostraßen möglichst genauen) Route interessiert.
    Viele Erfolg,
    Chajim

    als Antwort auf: was ist das für ein nationalpark? #226266

    cmeinhold
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    Der Eindruck trügt nicht, von der Parkverwaltung ist bezüglich Wanderwegen kaum etwas zu erwarten. Topografische Karten gibt es, die aber nicht als Informationsquelle für Wanderwege taugen. Hinzu kommt, dass ein Großteil der Landschaft beweidet wird und die Hirten Wege bewusst zuwachsen lassen, als natürliche Weidezäune. Das Wandern, wie es in Mitteleuropa quasi zur Kultur gehört, passt überhaupt nicht zur süditalienischen Mentalität. In der Natur zu Fuß gehen, gibt es als Prozession zu einem Bergheiligtum oder als feucht-fröhliche Aktivität im Wandervein – immer in großer Gruppe mit erfahrenen Beteiligten. Daher ist in dieser Gegend Verständnis, Abenteuerlust und viel Geduld notwendig.

    Dennoch gibt es vor Ort viele Menschen, die sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten der Sache individuell annehmen, meist im Verein (der sich um Wege sowie Müllbeseitigung kümmert) oder als Anbieter touristischer Leistungen. Wenn wir einen Wanderführer gebucht hatten, musste dieser unter Umständen die anvisierte Strecke einmal begehen, um sie überhaupt anbieten zu können, dann kurz vorher noch einmal, um sich über den Zustand zu vergewissern – und jedes Mal die Machete mitnehmen. Der Cilento ist nun einmal Geheimtipp, weil nicht so viele Touristen kommen.

    Ich selbst habe über mehrere Aufenthalte Wandermöglichkeiten gesammelt und auf gpsies.com dokumentiert – in Ergänzung zu den gedruckten Wanderführern vor allem solche, die ohne Auto durchführbar sind oder die uns von kundigen Leuten vor Ort gezeigt worden sind. Weiterhin pflege ich die Karte openstreetmap.org für den Bereich zwischen Pisciotta, Vallo della Lucania, Monte Cervati und Sapri. Unter Beachtung sämtlicher in den Daten verfügbaren Informationen (die in der normalen Ansicht aber nicht alle gezeigt werden … ) halte ich OSM in diesem Bereich für recht verlässlich. In OSM eingetragene offizielle und in der Gegend irgendwie sichtbare Wanderrouten können mit hiking.waymarkedtrails.org sichtbar gemacht werden. Eine Garantie gibt es aber nicht. Jede meiner Wanderreisen in den Cilento hat monatelange minutiöse Vorbereitungen erfordert.

    als Antwort auf: Cliento aktiv, 4.Auflage – unsere Erlebnisse #213254

    cmeinhold
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    Hier ist es ja sehr still geworden. In der Hoffnung, dass mehr Leute lesen als schreiben, berichte ich hier noch von Erfahrungen aus September/Oktober 2013:

    Sehr zu empfehlen sind von allem die Angebote von Tempa del Fico in der Nähe von Rofrano (http://www.tempadelfico.com , http://www.ciucciopolitana.org). Wer es authentisch, einfach, freundlich, unkommerziell und familiär möchte, ist hier auf jeden Fall richtig. Wir haben mit Angelo, seiner Familie und seinen Partnern eine Woche Rundum-Sorglos-Programm mit Unterkünften, Vollverpflegung und 3 Tage Eselwanderung organisiert und es war traumhaft.

    Pisciotta war weitgehend verkehrsberuhigt wegen Straßensperrungen infolge von Erdrutschen. Für die Ruhe ist es großartig, aber schlecht für die Busverbindungen. Zudem ist es schwieriger und teurer ein Taxi zu bekommen als noch 2011.

    Der Ort Pisciotta wird beworben als „Ausgangspunkt schöner Wanderungen“. Gemäß der Wandervorschläge ist es aber nur eine mit einer Variante. In Küstennähe kommt man leider abseits der Autostraßen nirgendwo durch.
    – Mit den in recht gutem Zustand vorgefundenen Verbindungen zwischen Castelluccio und Rodio, Santa Caterina sowie San Mauro la Bruca, dazu der neu entdeckten Verlängerung von Rodio nach Ascea (Panorama-Höhenweg) kommt langsam einiges zusammen.
    – Über letzteren Weg ist auch das Bergheiligtum von Catona zu erreichen.
    – Einen Höhenweg von San Nicola (Comune di Centola) oder Santa Ceterina (Comune di Pisciotta) nach Palinuro scheint es in begehbarer Form zu geben und es gibt auch Markierungen. Ich hatte trotzdem Schwierigkeiten ihn von Palinuro aus zu finden. In der Gegenrichtung ist es sicher einfacher
    – Von San Nicala geht es mit Durchwaten des Lambro nach Foria, womit eine 22 km Wanderung von Pisciotta über den Castelluccio, Santa Caterina nach San Severino die Centola und Rückfahrt mit dem Zug möglich wird. Wenn man einen Bus bis Bivio San Nicola erwischt verkürzt sich die Strecke um die Hälfte.
    – Eine bequeme Alternative für den Aufstieg auf den Castelluccio ist der Fahrweg, den man beim Aufstieg in Richtung A Tartana kreuzt – und wie ich finde auch ebenso schön wie die im Wanderführer beschriebenen Wege

    Die große Unbekannte und ein Vorhaben für den nächsten Aufenthalt wäre einen Weg entlang des Gebirgskamm der beiden Monti Castelluccio und dem Tempa della Rondinella in Richtung Cuccaro Vetere zu finden bzw. westlich daran vorbei direkt auf das Massiv des Monte Gelbison. Damit wäre Pisciotta tatsächlich in einem Netz aus langlaufenden Wandermöglichkeiten.

    Einen lang gehegten Wunsch habe ich verwirklichen können, nämlich den Aufstieg auf den Monte Gelbison bzw. Passo della Beta von Süden her ab Futani. Der Weg ist stückweise markiert und am Anfang gibt es evtl. auch ein Hinweisschild. Dieses konnte ich aber nicht lesen weil es zum Aufbruch noch dunkel war.

    Auch den in meinem letzten Beitrag erfragte Weg zwischen Acquavena und dem Monte Bulgheria habe ich erkunden können und zwar von oben her. Er besteht weitgehend aus in den Fels gehauenen Stufen, war in gutem Zustand und führte sozusagen quasi senkrecht in den Abgrund – sehr beeindruckend

    Alle selbst begangenen Wege habe ich bei gpsies.de und openstreetmap.org eingetragen.

    Nützliche Hilfsmittel:
    – eine Haushaltsschere (Gartenschere ist natürlich noch besser) um die Brombeerranken abzuschneiden, die immer wieder im Weg hängen, selbst wenn er offenbar kürzlich freigeschnitten wurde
    – ein GPS-Gerät oder Mobiltelefon mit GPS und einer App welche die Position auf einer Karte darstellen kann. Wenn man gar nicht weiterweiß und die Online-Karten auch keine Auskunft geben, direkt die Satellitenansicht von Google oder noch besser Bing anzeigen.

    Die neueste Ausgabe des „Cilento aktiv“ war natürlich dabei und hat gute Dienste geleistet. Der Rother-Wanderführer ebenso. Er ist eine gute Ergänzung und bei dem insgesamt immer noch sehr spärlichen Informationsangebot keineswegs eine Konkurrenz.

    als Antwort auf: Monte Bulgheria #185016

    cmeinhold
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    An die Hunde kann ich mich auch erinnern, machten einen Höllenlärm, kamen aber nicht zu nahe. An anderer Stelle half ein Stock. Steine werfen gilt auch anderswo als probates Mittel.
    Tolle Bilder!

    als Antwort auf: www.cilento-aktiv.info: Neuer Look, neuer Inhalt. #184721

    cmeinhold
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    Gerne würde ich neue GPS-Tracks zur Ergänzung von Open Street Map verwenden und mich über Hinweise dazu freuen. OSM in Verbindung mit GPS hat sich zur Orientierung mehrfach bestens bewährt und bei der Bearbeitung hat man noch die Möglichkeit des Abgleichs mit Satellitenbildern. Diese sind mittlerweile in der Region von recht ordentlicher Auflösung. GPS-Aufzeichnung würde ich selbst nicht direkt verwenden, weil sie in bergigem Gelände sehr ungenau sein können. Nach der Bearbeitung von OSM lassen sie sich über openrouteservice.org wieder extrahieren.

    als Antwort auf: Cliento aktiv, 4.Auflage – unsere Erlebnisse #179604

    cmeinhold
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    Wir haben einige Wander-Empfehlungen genutzt. Hier einige Anmerkungen, die vielleicht für weitere Cilento-Reisende von Nutzen sind:

    Tour 15 „Castelluccio“
    – Der Ortsbus von Pisciotta nach Rodio fährt ganzjährig, im Sommer sind es nur mehr Fahrten. An Schultagen fährt auch ein Schulbus nach Vallo della Lucania über Rodio. Fahrpläne werden gelegentlich unter http://www.agenziainfanteviaggi.it/oraribus.html veröffentlicht, sind aber wegen kompllzierter Verkehrstageregelungen schwer zu verstehen.
    – Nachdem wir die Tour 2006 wie empfohlen gewandert sind, haben wir diesmal eine Variante ausprobiert: Aufstieg ab Santa Caterina, markiert, ausgeschildert, gut zu laufen und landschaftlich sehr schön – Abstieg nach San Mauro la Bruca, nicht markiert, aber gut zu finden und zu laufen und im oberen Abschnitt wildromantisch.

    Tour 21 „Monte Bulgheria“
    – Die Orchideen finden sich hauptsächlich auf der Nordseite am Weg nach Celle di Bulgheria und da eher im oberen Abschnitt, nicht jedoch auf der Südseite in Richtung San Giovanni a Piro
    – Ein Aufstieg von Licusati wurde zumindest stückweise als CM 42 markiert vorgefunden
    – Interessehalber wüsste ich gerne genaueres über den Aufstieg von Acquavena. In Karten ist er nicht verzeichnet und die Steilwand sieht so respekteinflößend aus, dass man dort keinen Weg vermutet bzw. dass der vielleicht gefährlich ist.

    Tour 22 „Scario“
    – Die Abstiege zum Strand sind in bedauerlichem Zustand, die 2008 offenbar zu unsolide errichteten Treppen zerstört.

    Tour 26 „Secca di Castrocucco“
    – Die geografische Einordnung des Route wäre vielleicht etwas intuitiver, wenn der rechte Pfeil nicht mit „Castrocucco“, sondern mit Tortora oder Praia beschriftet wird, weil man sich an dieser Stelle bereits in Castrocucco befindet.
    – Zwischen Maratea und Castrocucco fährt 3 mal täglich ein Ortsbus (SITA), zusätzlich 4 mal täglich ein Regionalbus nach Praia (Rocco Autolinee s.r.l.)

    Zum Kapitel Anreise:
    – Meines Wissens fahren keine Nachtzüge mehr ab der Schweiz und nach Milano nur ab Wien
    – Die Costa di Maratea ist mit dem Bus ab Sapri zu erreichen, nicht ab Scario
    – Die von Cucio betriebene Linie führt von Sapri nach Centola Scalo über Scario, San Giovanni a Piro und Roccagloriosa
    – Zwischen Sapri und Maratea fahren Busse von SITA
    – Zusätzlich gibt es noch das Unternehmen Eredi Lamanna mit Bussen ab Sapri oder Salerno in die Orte des östlichen Cilento und Valle di Diano (kein Internetauftritt, die Fahrzeiten in ITS – Infrastrutture e trasporti salernitani stimmten noch)

    als Antwort auf: Update zu "Cilento aktiv", 3. Auflage 2007 #179594

    cmeinhold
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    Wie ist der Stand bezüglich der GPS-Aufzeichnungen? In Google konnte ich während meiner Reisevorbereitungen nichts finden, aber das muss ja nichts heißen. Ich habe einige Tracks, die ich wie an anderer Stelle beschrieben für Openstreetmap verwendet habe. Für Wanderrouten eignet sich das nicht so gut, um einen verwachsenen Einstieg zu finden allerdings schon. Was kann man damit noch machen?

    als Antwort auf: Wanderkarten #179584

    cmeinhold
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    Die „Carta Turistica e dei sentieri“ gab es im Mai 2011 in Zeitungsläden mehrere Orte im Cilento. Es ist richtig, dass nicht alle verzeichneten Wege im Gelände tatsächlich existieren, ich habe aber einige brauchbare Anregungen daraus entnehmen können. Die Nummern der Routen habe ich nie wiedergefunden, dafür aber andere Markierungen. Ich finde sie nur sehr groß und unhandlich, eher für die Tourenplanung an einem großen Tisch geeignet als zum Mitnehmen.

    Dem Problem der nicht aktuellen Wanderkarten habe ich folgendermaßen versucht beizukommen: Vor der Reise habe ich für die in Frage kommenden Routen die Militärkarten mit Satellitenbildern verglichen und in openstreetmap diese Wege anhand der im Editor gezeigten Satellitenbilder nachgezeichnet. Beim Wandern habe ich ein Handy mit GPS-Funktion, Tracking-Software und openstreetmap als Kartengrundlage verwendet, sodass ich in der Regel meine eigenen Ergänzungen sehen konnte. Selbst wenn nicht alles stimmte oder zu sehen war, konnte ich mich im Gelände damit gut orientieren. Die GPS-Aufzeichnungen habe ich nach dem Urlaub wiederum in openstreetmap geladen und die anhand der gewonnen Ortskenntnis erforderlichen Korrekturen vorgenommen, bzw. bin noch dabei. Damit steht für andere Nutzer oder für spätere Reisen eine verbesserte digitale Karte zur Verfügung.

    Folgende Wege sind jetzt dort eingezeichnet, nachdem ich sie abgewandert habe:
    – Marina di Camerota – Baia degli Infreschi
    – Santa Caterina – Castelluccio – San Mauro la Bruca
    – Pisciotta – Rodio
    – Caselle in Pittari – Grotta di San Michele
    – Caselle in Pittari – Grotta superiore del Bussento
    – San Giovanni a Piro – Ciolandrea
    – San Giovanni a Piro – Sorgente Remite – Monte Bulgheria – Celle di Bulgheria
    – Centola Scalo – Licusati – Il Piano – Celle di Bulgheria
    – Scario – Grotta dell‘ Acqua
    – Küstenweg ab Castrocucco (Marina di Maratea)

    Für openstreetmap-Karten mit Wegemarkierungen gibt es Reit- und Wanderkarte
    Dort ließen sich im Prinzip auch Wanderempfehlungen entsprechend hinterlegen.

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