„Die Symbolmedizin bewährt sich seit 40.000 Jahren!“

Interview mit der Heilpraktikerin Roswitha Stark und der Medizinautorin Petra Neumayer zu "Medizin zum Aufmalen"

„Als wir die Neue Homöopathie kennenlernten und erste Erfahrungen mit dieser energetischen Heilmethode sammeln durften, war uns sofort klar, welches schier unerschöpfliche Potenzial darin steckt – und dass die Welt davon erfahren muss! Mittlerweile hat das Heilen mit Zeichen und Symbolen zahllose Anhänger gewonnen, Laien wie Therapeuten.“

Vor über zehn Jahren ist der erste Band der Bestseller-Ratgeber-Reihe „Medizin zum Aufmalen“ erschienen; anlässlich der neuen Taschenbuchausgaben der ersten beiden Bände ziehen die Autorinnen Roswitha Stark und Petra Neumayer eine Bilanz.

Vor mehr als zehn Jahren wurde Ihre Idee zum gemeinsamen Projekt „Medizin zum Aufmalen“ geboren. Was hat Sie dazu motiviert, und was war Ihre Zielsetzung dabei?

Petra Neumayer: Ich bin im Jahr 2003 eher „zufällig“ in eine Jahresausbildung zur Neuen Homöopathie gekommen. Zu dieser Zeit hatte ich große Zahnprobleme und habe eine Möglichkeit gesucht, meine Zähne selbst auszutesten und herauszufinden, wo der Krankheitsherd steckte. Und das klappte ganz hervorragend. In dieser Ausbildung lernte ich die Heilpraktikerin Roswitha Stark kennen, und uns war beiden sofort bewusst, welch großes Potenzial diese Heilmethode aufwies. Und weil wir beide auch als Medizinautorinnen arbeiteten, lag unsere gemeinsame Idee natürlich nahe: Diese Heilmethode muss die Welt kennenlernen! Und um den Büchern einen populären Titel zu geben, der auch Laien anspricht,  nannten wir unsere Ratgeberreihe „Medizin zum Aufmalen“.

Aus einer exotischen Außenseiterdisziplin hat sich die „Neue Homöopathie“ inzwischen zu einer festen Größe im Bereich der komplementären Medizin entwickelt. Was sind die Gründe für diesen Erfolg?

Roswitha Stark: Es ist wie bei jeder Erfahrungsheilkunde: Wer heilt, hat recht. Einserseits haben viele Anwender gemerkt, wie ihnen die Neue Homöopathie bei Beschwerden gute Hilfe leisten kann. Zudem ist sie ganz einfach und kostengünstig in der Anwendung, außer einem Tensor – also einer Einhandrute – benötigt man nur Filzstifte, Papier und ein Wasserglas. Zum anderen haben viele Therapeuten die Erfahrung gemacht, wie gut sich die Neue Homöopathie mit bestehenden Therapien ergänzen lässt. Ob beim Familienstellen oder beim Tierheilpraktiker, die Neue Homöopathie lässt sich überall heilbringend einsetzen. Zu guter Letzt ist natürlich auch der Vektorenkreis – das innere System der neuen Homöopathie – ein wahrer Schatz für alle Anwender. Durch dieses einfache Schema lässt sich erkennen, welcher Strichcode zur Anwendung kommen soll. Und hierbei haben wir eben nicht nur die zwei Möglichkeiten Ja und Nein, sondern greifen auf neun verschiedene Graduierungen zurück. Beispiel: Wenn wir glauben, dass es unserem Hund schlecht geht, können wir nicht nur testen, ob es ihm tatsächlich schlecht geht  – Ja oder Nein –, sondern wir erhalten die genaue Information, wie schlecht es ihm geht, nach einer exakten Graduierung und mit dem damit in Korrelation stehenden Zeichen, das verwendet werden soll.

Basis und theoretische Grundlage der verschiedenen Methoden der Informationsmedizin ist die Auffassung, dass der Mensch ein Informationssystem sei und folglich auch durch Informationen geheilt werden könne. Wie lässt sich dies mithilfe von Zeichen und Symbolen erreichen?

Petra Neumayer: Jedes Zeichen, jedes Symbol trägt in sich eine Information. Ganz einfaches Beispiel: Sie kommen mit dem Auto an ein Stoppschild. Sie müssen nicht lange überlegen, was das bedeutet, sondern Sie treten sofort auf die Bremse und wissen, dass Sie hier nicht einfach weiterfahren dürfen. Ähnlich ist das auch mit Heilsymbolen: Sie sind Träger von heilenden Informationen, wie ein Globuli in der Homöopathie. Damit Ihr Organismus jedoch einen Heilimpuls erfährt, müssen Sie mit diesem Symbol in Resonanz gehen. Das funktioniert, indem man sich die heilenden Zeichen beispielsweise über schmerzenden Stellen auf die Haut aufmalt – auf die Grenze zwischen Innen- und Außenwelt – oder mithilfe eines Symbols eine Wasserübertragung macht. Die richtige Information – wie das Simile in der Homöopathie – kann unserem Organismus den benötigten Heilimpuls geben.

Die Neue Homöopathie und die daraus neu hervorgegangenen Methoden eignen sich nicht nur für professionelle Therapeuten, sondern gerade auch für Laien zur Selbstbehandlung. Gibt es hier auch mögliche Risiken bei der Anwendung?

Roswitha Stark: Die Neue Homöopathie an sich birgt keine Risiken bei der Selbstanwendung, es kommt auch zu keinen Erstverschlimmerungen o.Ä. Möglicherweise erfährt ein Klient mal ein Kribbeln, wenn er ein Zeichen auf eine schmerzende Stelle aufgemalt hat, als Reaktion, dass sich hier in dieser Region jetzt wirklich etwas tut. Was natürlich gefährlich ist: Wenn Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen beginnen, an sich herumzudoktern, und wertvolle Zeit vergeht, in der man sich hätte professionelle Hilfe holen müssen. In der Neuen Homöopathie gilt also das Gleiche wie bei anderen Heilmethoden auch: Wichtig ist ein (selbst-)verantwortungsvoller Umgang, bei dem man natürlich auch die Grenzen der Selbstbehandlung anerkennen und sich rechtzeitig Rat und Hilfe beim Heilpraktiker oder Arzt suchen muss.

Was besonders fasziniert, ist die enorm große Bandbreite der verschiedenen Einsatzmöglichkeiten. Bei welchen Beschwerden bzw. in welchen Situationen bietet sich die Verwendung von heilenden Zeichen und Symbolen an?

Roswitha Stark: Einerseits zur Selbsthilfe. Mit dem Tensor lassen sich ganz leicht Verträglichkeitstestungen machen. Das wird in unserer heutigen Zeit, in der immer mehr Menschen an Allergien und Nahrungsmittel- oder Kosmetikunverträglichkeiten leiden, immer wichtiger. Es ist auch nicht leicht, unbelastete „cleane“ Nahrungsmittel ohne Glyphosate, schädliche E-Nummern-Zusätze etc. zu kaufen. Selbst wo „Bio“ draufsteht, ist manchmal nicht Bio drin. Hier kann uns der Tensor sehr wertvolle Hilfe bereits beim Einkaufen bieten. Ausgebildete Therapeuten der Neuen Homöopathie, die auch Heilpraktiker oder Arzt sind, wenden dieses komplementäre Heilverfahren in ihrer Praxis allein oder in Kombination mit anderen Therapieverfahren bei den verschiedensten Beschwerden an.

Trotz räumlicher und zeitlicher Trennung und ohne Kontaktmöglichkeit der verschiedenen Völker untereinander verwendeten viele Kulturen ähnliche geometrische Formen und archetypische Symbole. Was verbindet solche universellen Zeichen mit individuellen Codes oder neuen Symbolsystemen, die sich mit der modernen Zivilisation entwickelt haben?

Petra Neumayer: Die Zeichnungen, die schon 30.000 bis 40.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung überall auf der Welt an Höhlenwänden zu finden waren, sind quasi die Basis für die Strichcodes der Neuen Homöopathie. Die meisten Völker zeichneten einfache Strichcodes, sehr häufig vier parallele Striche. Interessanterweise hat diese Strichkombination in der Neuen Homöopathie einige Sonderfunktionen. Auch die Gletschermumie Ötzi hatte solche Zeichen auf Körperstellen, unter denen nachweislich Organe mit Problemen lagen,  und auf Akupunkturpunkten seines Meridiansystems tätowiert. Man kann sagen, die Strichcodes wurden bereits am Anfang der Menschheitsgeschichte eingesetzt, sie sind keine Erfindung der Neuzeit, sondern haben sich bereits seit 40.000 Jahren bewährt!

Buch-Tipp:
Petra Neumayer und Roswitha Stark: Medizin zum Aufmalen 1. Mankau Verlag, 1. Aufl. April 2017, Taschenbuch, 12 x 19 cm, 158 S.,10,90 Euro (D) / 11,30 Euro (A). ISBN 978-3-86374-355-0.

Petra Neumayer und Roswitha Stark: Medizin zum Aufmalen 2. Mankau Verlag, 1. Aufl. April 2017, Taschenbuch, 12 x 19 cm, 238 S.,10,90 Euro (D) / 11,30 Euro (A). ISBN 978-3-86374-358-1.

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