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„Die Lebensweise der Tiere ist entscheidend“ – Tiergesundheit aus Sicht der TCM
Interview mit Li Wu, Natalie Lauer und Dorina Lux

„Ähnlich wie beim Menschen haben körperliche Symptome und Krankheiten bei Tieren oft ihren Ursprung in inadäquater Ernährung und Stress. Unter Letzterem verstehen wir in der Tiermedizin jeden Zustand, der den natürlichen Bedürfnissen eines Tieres widerspricht. Die Traditionelle Chinesische Veterinärmedizin (kurz TCVM) als ganzheitliche Heilmethode setzt sich als Ziel, das komplette Individuum, also Körper, Geist und Seele, in Einklang zu bringen und zu heilen, und kombiniert zu diesem Zweck verschiedene Behandlungsmethoden wie Ernährung, Heilpflanzen und Akupressur bzw. Heilmassagen.“ Die TCM-Experten Prof. TCM Univ. Yunnan Li Wu, Dr. Natalie Lauer und Dr. med. vet. Dorina Lux, Autoren des Ratgebers „Die Organuhr für Haustiere“, erläutern im Interview, wie sich das bekannte Konzept der Organuhr auf unsere vierbeinigen Freunde übertragen lässt und die Anwendungen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zu ihrer sanften Heilung eingesetzt werden können. 

Die Pflege und Behandlung von Haustieren gehören bereits seit Jahrtausenden zur Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Wodurch unterscheidet sich die chinesische Tiermedizin (TCVM) von der westlichen Tiermedizin? 

Prof. TCM Li Wu: In der TCM achtet man sehr auf die Akupunktur- bzw. Akupressur-Punkte, die entlang der Meridiane – den Energieleitbahnen – liegen. Zudem spielt die richtige Ernährung in Bezug zu einer Krankheit eine sehr wichtige Rolle. So werden z. B. Kräuterblätter oder ein Kräutersud der Tiernahrung bei kranken Hunden hinzugefügt. 

Wie viele andere ganzheitliche Heilmethoden dient die TCVM nicht nur dem Kurieren von Beschwerden, sondern legt ihr Augenmerk auch auf die Gesunderhaltung und das Wissen um die Entstehung von Krankheiten. Was kann bei unseren tierischen Freunden zu gesundheitlichen Problemen führen?

Prof. TCM Li Wu: Ähnlich wie beim Menschen ist die Lebensweise bei Tieren entscheidend. Um die Meridiane zu aktivieren, brauchen Tiere viel Bewegung an der frischen Luft, Sonnenlicht und eine ausgewogene Ernährung. Zu starke Unterschiede zwischen der Wohntemperatur und der Temperatur im Freien sind jedoch zu vermeiden. Dadurch sammelt sich zu viel Feuchtigkeit im Körper, die wiederum zu Gelenkbeschwerden führen kann. 

„Die Organuhr für Haustiere“ erläutert Aktivitäts- und Ruhezeiten der wichtigsten Organe, Akupressur und Heilmassagen und gibt Tipps für die Fütterung der Fellnasen nach der Fünf-Elemente-Lehre. Was ist das Besondere an der Behandlung von Hund, Katze und Pferd? 

Dr. med. vet. Dorina Lux: Das Besondere an der Behandlung von Hund, Katze und Pferd mittels TCVM ist, dass sie eine ganzheitliche Heilmethode ist. Das heißt, es werden nicht nur die körperlichen Symptome eines Tieres behandelt, wie das in der westlichen Medizin in der Regel der Fall ist, sondern immer die Einheit von Körper, Seele und Geist. Denn auch bei unseren Haustieren haben körperliche Symptome häufig ihren Ursprung in inadäquater Ernährung und Stress. Unter Letzterem verstehen wir in der Tiermedizin jeden Zustand, der den natürlichen Bedürfnissen eines Tieres widerspricht. Beim Hund als Rudeltier etwa mangelnder Kontakt mit Artgenossen, bei der Katze als fast ausschließlichem Fleischfresser zu viele pflanzliche Bestandteile in der Nahrung und beim Pferd als Steppentier die mangelnde Bewegungsmöglichkeit einiger Haltungsformen, um nur einige Beispiele zu nennen. 

Ebenso wie Menschen sind Tiere Teil der kosmischen Abläufe und der damit einhergehenden Gesetzmäßigkeiten. Welche Bedeutung hat die Organuhr, und warum lässt sie sich auf den oft unterschiedlichen Biorhythmus von Tieren übertragen?

Prof. TCM Li Wu: Die heutigen Haustiere entstanden durch Züchtungen über mehrere Generationen hinweg. Durch die Domestizierung hat sich der Biorhythmus von Tieren wesentlich dem des Menschen angepasst. Deshalb ist die Organuhr auch bei unseren Haustieren anwendbar. Wir müssen jedoch betonen, dass der wilde Charakter der Tiere nicht verschwunden ist, sondern nur in den Hintergrund gedrängt wurde. 

Während die westliche Medizin Futtermittel als Lieferanten für verschiedene Nährstoffe betrachtet und darauf basierend je nach Beschwerdebild spezifische Diäten vorschlägt, betrachtet die TCVM Fütterung aus einem anderen Blickwinkel. Was zeichnet die Ernährung nach den fünf Elementen aus?

Dr. Natalie Lauer: In der TCM lautet die zentrale Frage: „Welche energetischen Eigenschaften müssen dem Körper über die Ernährung zugeführt werden, um das Qi in Balance zu halten oder zu bringen?“ Die Chinesische Lehre schreibt jedem Nahrungsmittel spezifische Geschmacks- und Temperatureigenschaften sowie eines der fünf Elemente zu. Darüber hinaus sind sie entweder durch Yang oder Yin charakterisiert. Eine ideale Mahlzeit besteht aus einer ausgewogenen Mischung aus Yin- und Yang-Elementen und beinhaltet Zutaten aus allen fünf Elementen. Sie zeichnet sich unter anderem durch geschmackliche, thermische sowie optische Gegensätze aus. Auf diese Weise werden alle Funktionsbereiche genährt, und die Organfunktion bleibt im Gleichgewicht. 

Die Traditionelle Chinesische Tiermedizin (TCVM) ist ein komplexes System und basiert neben der Ernährung auch auf Kräuterheilkunde, Qi Gong, Akupunktur sowie den Massagetechniken Akupressur und Tuina Anmo. Worauf sollten Tierliebhaber achten, wenn sie die sanften Heilmethoden für ihre Vierbeiner anwenden wollen?

Dr. med. vet. Dorina Lux: Wie oben bereits erwähnt, ist die TCVM eine ganzheitliche Medizin, deren Ziel es ist, das komplette Individuum, also Körper, Geist und Seele, in Einklang zu bringen und zu heilen. Dieses Ziel lässt sich am besten erreichen, wenn verschiedene Behandlungsmethoden kombiniert werden. So besteht eine Heilbehandlung in der TCVM häufig aus Akupunktur, einer speziell angepassten Diät und chinesischen Heilkräutern. Auch wenn ich als Besitzer mein Tier selbst behandle, sollte ich im Idealfall Ernährung, Heilpflanzen und Akupressur kombinieren, um mein Tier bestmöglich zu unterstützen.

Buch-Tipp:
Prof. TCM Univ. Yunnan Li Wu / Dr. Natalie Lauer / Dr. med. vet. Dorina Lux: Die Organuhr für Haustiere. Hund und Katze mit TCM sanft behandeln. Mit Extra: TCM-Anwendungen für Pferde. Mankau Verlag, 1. Aufl. März 2022, Klappenbroschur, 13,5 x 21,5 cm, 175 Seiten, 16,95 Euro (D) / 17,50 Euro (A), ISBN 978-3-86374-620-9

Link-Empfehlungen:
Mehr Informationen zum Buch „Die Organuhr für Haustiere“
Zur Leseprobe im PDF-Format
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Mehr über Autorin Dr. med. vet. Dorina Lux
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