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»Aufregend ist es auf jeden Fall!«
Interview mit Warda Moram: Band II der Fantasy-Trilogie Liber Bellorum ist erschienen

»Es ist und bleibt einfach surreal, dass ich es tatsächlich geschafft habe, nicht nur einen Verlag, sondern auch Leser da draußen für mein Buch zu begeistern.« Mit dem Verlagsvertrag für ihre Fantasy-Trilogie »Liber Bellorum« ist für die aufstrebende Münchner Autorin Warda Moram ein Traum in Erfüllung gegangen. Im Interview anlässlich des Erscheinens von Band II, »Liber Bellorum: Licht und Schatten«, verrät sie, dass sie nach dem abschließenden dritten Band keine Fortsetzung des Epos um die beiden ungleichen Magierbrüder Kyle und Raven plant: »Ich respektiere den Anfang und das Ende, das diese Geschichte für sich gewählt hat.« Aber andere Geschichten möchten erzählt und neue Welten entdeckt werden …

Mit der Veröffentlichung des ersten Bandes von »Liber Bellorum« hat sich ein Traum für Sie erfüllt. Wie fühlt sich dieser Traum jetzt an, wo bereits der zweite Band erscheint? 

Warda Moram: Um ehrlich zu sein, kann ich es immer noch nicht ganz glauben. Es ist und bleibt einfach irgendwie surreal, dass ich es tatsächlich geschafft habe, nicht nur einen Verlag, sondern auch Leser da draußen für mein Buch zu begeistern. Auch die vielen Rezensionen im Internet machen es nicht wirklich greifbarer. Vielleicht muss ich erst irgendeinen fremden Menschen in der S-Bahn sehen, der es in der Hand hat, damit es real wird. Aber aufregend ist es auf jeden Fall. 

Dass die Fantasy-Trilogie den Nerv der Zeit trifft und dank der engagierten Aktivitäten auf Social Media auch die richtigen LeserInnen, bestätigen viele begeisterte Reaktionen. Was hat sich für Ihr Leben als Autorin geändert? 

Warda Moram: So unromantisch das klingt, aber in erster Linie ist alles stressiger geworden. Nur, weil der erste Band veröffentlicht ist, bin ich nicht von heute auf morgen Vollzeit-Autorin geworden – auch wenn das natürlich der Traum wäre. Ich gehe nach wie vor, wie jeder andere auch, einer ganz normalen Arbeit nach, um meine Brötchen zu verdienen. Aber zusätzlich dazu gibt es jetzt auch in der »Freizeit« viel zu tun: Texte wollen korrigiert, erweitert oder gar neu verfasst werden, Buchausstattungen wollen entschieden und erstellt werden, und mittendrin soll man auch noch Zeit für ein Interview finden … Abgesehen davon hat sich gar nicht so viel geändert, aber ich bin auch ganz froh darüber. Nicht umsonst trete ich maskiert und unter einem Pseudonym auf. Ich bin ganz zufrieden mit meinem bürgerlichen Otto-Normalverbraucher-Leben. 

Ähnlich wie bei den berühmten Vorbildern ist die Welt von »Liber Bellorum« so komplex wie geheimnisvoll. Was empfehlen Sie interessierten Fantasy-Fans, die sich weiter in die Mythen und die Magie rund um die beiden ungleichen Brüder vertiefen wollen? 

Warda Moram: Um diese Einladung zur Eigenwerbung ganz ungeniert wahrzunehmen: Es gibt natürlich den Blog auf www.liber-bellorum.de, wo noch einige Hintergrundinfos zu finden sind. Dann finden z.B. die Leserunden auf Lovelybooks.de statt, bei denen ich selbst und die beiden Jungverleger auch ein wenig mitmischen. 

Der zweite Teil der Trilogie ist nicht nur umfangreicher, sondern laut dem Urteil der Testleser auch noch spannender. Wie geht die Geschichte weiter, und worauf dürfen wir gespannt sein? 

Warda Moram: Natürlich will ich hier nicht zu viel verraten. Aber selbstverständlich wird es die eine oder andere Wendung geben, von der sich der Leser hoffentlich überraschen lässt. Nachdem mit Band 1 das »Tutorial« überwunden ist, lernt man nicht nur die Charaktere besser kennen, sondern die Welt wird auch größer und rückt endlich mit einigen Antworten heraus. Und vielleicht ist es auch nicht unbedingt immer etwas für schwache Nerven … aber damit muss man rechnen, denn meine Geschichten sind und waren schon immer auf der eher düsteren Seite. 

Die Entstehungsgeschichte von »Liber Bellorum« ist selbst ein bisschen fantastisch und ähnelt einer verschlungenen Reise. Was können Sie uns darüber verraten? 

Warda Moram: Jede Geschichte ist eine Reise, aber erst durch das Liber ist mir das so richtig bewusst geworden. Es hat mich gezwungen, meine Komfortzone zu verlassen und auch mal die Kontrolle abzugeben. Begonnen hat die Reise im Jahr 2007, an der Seite von zwei Brüdern, die Kyle und Raven gar nicht so unähnlich waren. Im selben Jahr habe ich die Geschichte eines Mädchens geschrieben, das eine Grenze überschreitet und sich plötzlich in einer magischen Welt wiederfindet, die der Allianz bereits verblüffend ähnlichsieht. Aber wirklich stimmig war keine der beiden. Zu dieser Zeit fehlten mir einfach die Geduld und die Weitsicht, um zu erkennen, dass es sich dabei gar nicht um zwei verschiedene Geschichten gehandelt hat. 2010 kam mir dann die Idee, beides zu verknüpfen. Die Geschichte neu zu schreiben hat noch einmal ein Jahr gedauert, und danach musste ich weitere neun Jahre meinen Mut sammeln und auf die richtige Gelegenheit warten, bis ich auch einen Verlag dafür begeistern konnte. Die ganze Geschichte gibt es im Blog auf www.liber-bellorum.de zu lesen. 

Auf der Website www.liber-bellorum.de gibt es auch ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen. Sind hier noch weitere Einträge geplant, wie z. B. kurze Beschreibungen der handelnden Personen? 

Warda Moram: Das Glossar wird laufend erweitert, vor allem mit den neuen Bänden werden einige neue Begriffe hinzukommen. Da ich es aber gewissermaßen als »Teil der Geschichte« sehe, lege ich Wert darauf, dort »in character« zu bleiben. Ich bin mir also nicht sicher, ob Personenbeschreibungen sich in dieser Form umsetzen lassen. Was aber nicht heißt, dass es nicht den einen oder anderen Blogbeitrag in dieser Richtung geben kann. Gerade ist natürlich die Zeit etwas rar – bis zur Veröffentlichung von Band III ist noch viel zu tun. Aber Anregungen und Wünsche sind immer herzlich willkommen. 

Der dritte Band »Asche & Phönix« steht schon in den Startlöchern, und Leser und Fans möchten gerne wissen: Wird es weitere Projekte aus der Welt von »Liber Bellorum« geben? 

Warda Moram: Auf die Gefahr hin, den einen oder anderen zu enttäuschen: Nein. Die Geschichte des Liber ist abgeschlossen, und über die Trilogie hinaus wird es keine Neuigkeiten mehr aus dieser Welt geben. In dieser Hinsicht bin ich rigoros. Wenn eine Geschichte fertig ist, ist sie fertig. Manchmal muss sie sich entwickeln, wie es ja mit dem Liber geschehen ist, aber der Handlungsrahmen bleibt prinzipiell derselbe. Kleinere Änderungen, Ergänzungen oder Anhänge sind in Ordnung. Aber eine »Fortsetzung« in dem Sinne werde ich wohl nie schreiben. Das widerspricht irgendwie meiner Beziehung zum Schreibprozess. Hin und wieder wünsche ich mir selbst z.B. ein »Prequel« zu einem meiner Bücher oder will wissen, wie es mit den Charakteren weitergeht, wenn ich sie besonders ins Herz geschlossen habe. Aber ich respektiere den Anfang und das Ende, das die Geschichte für sich gewählt hat. Alles andere bleibt der Interpretation des Lesers überlassen.

Jetzt kommt das ABER: Es gibt immer eine neue Geschichte mit einer ganz neuen Welt und neuen Charakteren. Das Erzählen an sich begleitet mich mein Leben lang – ich habe schon Geschichten erzählt, bevor ich überhaupt schreiben konnte. Ich werde also so bald nicht damit aufhören.

Buch-Tipp:
Warda Moram: Liber Bellorum. Band II: Licht und Schatten. Mankau Verlag 2022, Klappenbroschur, 13,5 x 21,5 cm, 396 Seiten, 17,95 Euro (D) / 18,50 Euro (A), ISBN 978-3-86374-629-2.

Hörbuch-Tipp:
Warda Moram: Hörbuch Liber Bellorum. Band II: Licht und Schatten. Mankau Verlag 2022, 1 MP3-CD im Jewelcase, Gesamtlaufzeit ca. 803 Min., UVP 15,00 Euro (D/A), ISBN 978-3-86374-632-2.

Link-Empfehlungen:
Mehr Informationen zum Buch »Liber Bellorum II: Licht und Schatten«
Zur Leseprobe im PDF-Format
Mehr Informationen zum Hörbuch »Liber Bellorum II: Licht und Schatten«
Mehr über Autorin Warda Moram
Zum Blog www.liber-bellorum.de
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